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Cristiano Ronaldo dem BVB angeboten: Berater will Transfer durchdrücken

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Darf sich die Bundesliga über einen Superstar freuen? Cristiano Ronaldo will wohl zu Borussia Dortmund wechseln. Doch wie realistisch ist ein Transfer zum BVB?

Dortmund - Energischer Sprint zum gegnerischen Tor, satter Abschluss in den Knick und Jubellauf in Richtung Eckfahne. Stimmt die Dortmunder Südkurve dann auch noch zu einem lauten „Siuuuu“ ein, dann dürfte der eine oder andere Traum eines Fans von Borussia Dortmund erfüllt sein. Cristiano Ronaldo soll beim BVB angeboten worden sein. Sein Berater will offenbar um jeden Preis einen Transfer durchdrücken.

Laut Angaben des US-Senders CBS Sports will Cristiano Ronaldo unbedingt zu Borussia Dortmund wechseln. Als Quelle gab der Sender das nähere Umfeld des 37-Jährigen an. Wie die Bild bestätigte, habe sein Berater Jorge Mendes den Superstar tatsächlich als neuen Stürmer beim BVB ins Spiel gebracht.

Cristiano Ronaldo dem BVB angeboten: Berater will Transfer durchdrücken

Demnach würde der Portugiese nach der englischen, spanischen und italienischen nun auch die deutsche Liga von seinem Können überzeugen wollen. Vielmehr noch will Cristiano Ronaldo gerne in der Königsklasse weitere Rekorde brechen. Sein aktueller Klub Manchester United ist lediglich in der Europa League vertreten und hat mit zwei Niederlagen in der Premier League einen Fehlstart hingelegt.

Dass „CR7“ früher oder später bei seinem Jugendklub Sporting Lissabon anheuert, scheint nur eine Frage der Zeit. Aktuell jedoch würden sich die Ambitionen des portugiesischen Klubs nicht mit denen vom fünfmaligen Champions-League-Sieger decken. Und Borussia Dortmund?

CR7 zum BVB? Superstar würde Dortmunder Gehaltsgefüge sprengen

Der Revierklub würde einige Eckpunkte abdecken. Cristiano Ronaldo für den BVB hingegen nicht. Auf den Ausfall von Sebastien Haller hatten die Verantwortlichen in Dortmund mit dem nicht gerade günstigen Transfer von Anthony Modeste bereits reagiert. Im Hintergrund soll Talent Youssoufa Moukoko, der 17-Jährige hat einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen, weiter aufgebaut werden und genügend Spielzeiten bekommen.

Ohnehin würde Cristiano Ronaldo das Gehaltsgefüge des BVB gewaltig sprengen - auch, wenn er auf Geld verzichten würde. Bei Manchester United soll Der Stürmer rund 29 Millionen Euro verdienen. Geld, welches auch die theoretischen Trikotverkäufe nicht einspielen könnten. Das weiß auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der am Freitag auf einer Bilanzkonferenz dem Transfer einen Riegel vorschob.

„Cristiano Ronaldo ist eine charmante Idee. Ich liebe diesen Spieler, einer der Größten. Er könnte im größten und schönsten Stadion spielen“, sagte Watzke. Und weiter: „Es gibt keinen Kontakt zwischen den Beteiligten und damit auch keinen Transfer.“

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