Champions League

Mit dieser Aktion sorgte Hakimi für viel Applaus nach Abpfiff

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Achraf Hakimi (Mitte) jubelt mit seinen Mitspielern.

Borussia Dortmund hat gegen Atlético Madrid gewonnen. Für BVB-Verteidiger Achraf Hakimi gab es dabei noch Applaus nach Abpfiff der Champions-League-Partie. Das war der Grund.

Dortmund - Mit einer absoluten Glanzleistung hat Borussia Dortmund in der Champions League für viel Furore gesorgt. 4:0 (1:0) gegen Atlético Madrid. BVB-Verteidiger Achraf Hakimi machte eine gutes Spiel. Nach Abschluss der Partie gab es dann noch eine Portion Applaus extra – der war aber nicht fußballerisch begründet.

Dortmund feierte, Dortmund jubelte. Die Mannschaften standen in der Mitte des Feldes, beglückwünschten sich. Plötzlich ein kleiner Tumult. Ein Flitzer hatte sich von der Nord-Ost-Ecke bis zu der Traube der BVB-Spieler vorgearbeitet, rannte zielsicher in Richtung Hakimi. Ordner verfolgten ihn, hatten ihn schnell eingeholt. Und Hakimi handelte, wie ein Spieler des Revierklubs handeln sollte – er kümmerte sich um seinen Fan.

*** Borussia Dortmund gegen Atlético Madrid im Ticker zum Nachlesen ***

Es war nur ein Augenblick. Der stürmische Fan redete auf Hakimi ein. Der junge Marokkaner zögerte nicht lang, zog sein Trikot aus – und überreichte es an seinen Anhänger. Wenig später führten den die Ordner schon ab. Unter Applaus der Menge, als dieser sich noch das Trikot überstreifte.

Nicht nachmachen

Coole Aktion von Hakimi. Aber an alle Fans: Bitte nicht nachmachen! Die konsequenten eines unbefugten Betretens des Feldes kann sogar ein Stadionverbot nach sich ziehen. Und das dürfte man als Anhänger von Borussia Dortmund gerade überhaupt nicht gebrauchen. Dafür läuft es einfach zu gut.

Borussia Dortmund deklassiert Atlético Madrid

Achraf Hakimi überzeugte gegen Atlético Madrid übrigens nicht nur mit dem Verhalten gegenüber seinem Fan. Über die vollen 90 Minuten machte der 19-jährige Leihspieler vom Real Madrid eine mehr als solide Partie und sorgte für einen offensiven Mehrwert der Dortmunder Viererkette auf der linken Seite. 

Hakimi war maßgeblich an den Toren beteiligt, durch Assists oder durch clevere Nutzung der Räume. Hinten passte er gut auf – und das auf einer Seite, die ihm sonst gar nicht so liegt. "Er mag lieber die rechte Seite, in der Nationalmannschaft spielt er aber links", erklärte Chefcoach Lucien Favre noch unlängst. Für Hakimi wohl doch kein allzu großer Unterschied. Er rennt und rennt und rennt.

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