Champions League

Darum mussten Diallo und Witsel runter

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Axel Witsel musste mit Krämpfen runter.

BVB-Coach Lucien Favre hat zu Ende des Spiels gegen den FC Brügge Abdou Diallo und Axel Witsel ausgwechselt – nicht aber aus taktischen Gründen.

Dortmund – Es war ein zähes Spiel, aber ein wohl doch aufreibendes Spiel. So forderte es seinen Tribut – erst in der 80. Minuten von Abdou Diallo, neun Minuten später auch noch von Axel Witsel. BVB-Coach Lucien Favre musste beide Akteure auswechseln. Ohne taktische Notwendigkeit.

Borussia Dortmund kam dabei nicht über ein 0:0-Unentschieden (wir haben den Ticker zum Nachlesen) hinaus gegen den FC Brügge am Mittwochabend in der Champions League, qualifizierte sich damit dennoch für das Achtelfinale. Der BVB wollte nicht so recht ins Spiel finden gegen die kompakten Gäste. In der 79. Minute dann ein Fehlpass von Diallo, der als Linksverteidiger agierte. Favre gestikulierte in Richtung Bank, Achraf Hakimi machte sich bereit. War der Trainer unzufrieden mit der Leistung und wollte einen neuen Impuls setzen? Nicht ganz.

Krämpfe bei Diallo und Witsel

Abdou Diallo plagten Krämpfe, wie der BVB-Coach auf der anschließenden Pressekonferenz bestätigte. Den gleichen Grund hatte die Substitution von Mittelfeldmotor Axel Witsel in der 89. Minute. Stadionsprecher Norbert Dickel hatte noch einen verletzungsbedingten Wechsel angesagt, die Fans skandierten seinen Namen. Dann aber die Entwarnung. "Bei Axel Witsel waren es nur Krämpfe, es ist nichts schlimmes", so Favre. Für ihn kam Thomas Delaney ins Spiel.

Dabei war für Witsel wohl ausschlaggebend, dass es so ein zäher Kick war. "Wenn du in so einem Spiel nicht schnell triffst – also nach 15 oder 20 Minuten – wird es noch schwieriger", sagte er nach der Partie. Und der BVB hatte Chancen. 

Dortmund nach Unentschieden im Achtelfinale

In der zehnten Minute etwa setzte Christian Pulisic einen Ball neben das Tor, nach einer halben Stunde verpasste Marco Reus die Chance zur Führung. "Wir hatten die Möglichkeiten, aber haben sie nicht gemacht", erklärte Witsel. Wichtig sei dabei gewesen, die Ruhe zu bewahren. "Wenn man nervös wird und zu stark drückt, kann man sich einen Konter fangen – wir wollten lieber geduldig bleiben", sagte er – und so entwickelte sich ein zäher Kick der in Krämpfen endete. Macht nichts, Dortmund steht im Achtelfinale.

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