Champions League

Favre sieht sich nicht in der Favoritenrolle

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Lucien Favre weiß um die Stärken des Gegners.

Borussia Dortmund trifft in der Champions League auf Atlético Madrid. BVB-Torhüter Roman Bürki möchte gerne eine Serie ausbauen.

Madrid – Selten befand sich der BV Borussia Dortmund an einem vierten Spieltag in der Gruppenphase der Champions League in einer so komfortablen Situation wie vor der Aufgabe am Dienstag (21 Uhr/bei uns im Live-Ticker) bei Atlético Madrid. 

Schon ein Unentschieden im Wanda Metropolitano, am 1. Juni auch Schauplatz des Finales, reicht den Schwarz-Gelben, um sich frühzeitig das Überwintern in der Königsklasse zu sichern. Sollten zuvor der AS Monaco und der FC Brügge in der Gruppe A remis spielen, wäre der BVB bereits vor dem Anstoß in Madrid im Achtelfinale.

*** Hier geht's zum Live-Ticker der Partie ***

„Das könnte eine sehr schöne Woche werden“, meinte BVB-Mittelfeldspieler Thomas Delaney, als er den Airbus mit der für die Dortmunder üblichen Flugnummer EW 1909 auf dem kleinen Airport in Wickede bestieg. „Wenn es in Madrid gut läuft, wird es auch gegen die Bayern einfacher“, setzt der ehemalige Bremer darauf, dass die Borussen mit einer starken Leistung bei Atlético weiteres Selbstvertrauen für den Bundesliga-Gipfel am Samstag (18.30 Uhr) gegen den Rekordmeister aus München tanken werden. 

Dortmund mit breiter Brust

Nach 15 Pflichtspielen ohne Niederlage in Folge werden die Dortmunder beim Europa-League-Sieger mit breiter Brust antreten. Atlético wird sicherlich 100 Prozent geben“, meinte Delaney, der einen harten Kampf beim spanischen Spitzenklub erwartet. Wie übrigens auch Kapitän Marco Reus. „Nach unserem 4:0-Sieg im Hinspiel werden sie sicherlich vor eigenem Publikum besonders heiß sein. Da wird einiges auf uns zukommen.“

Dortmund startet durch

Die Stimmung im BVB-Lager war auch direkt nach der Landung in Madrid gut, obwohl diese mit einer halben Stunde Verspätung erfolgte, weil die Maschine der Eurowings durchstarten musste, da sich noch ein anderes Flugzeug auf der Bahn befand. Der Kommentar des Flugkapitäns, „das ist besser so“, sorgte unter den Profis gleich für Erheiterung.

Zudem hat sich die personelle Situation bei der Borussia weiter verbessert. Sowohl Mario Götze, der zuletzt wegen einer Bronchitis pausierte, also auch Lukasz Piszczek traten die Reise nach Madrid mit an. Trainer Lucien Favre ist froh darüber, dass er vor allem in der Abwehr mit Piszczek über eine Alternative mehr verfügt, zumal Marcel Schmelzer und Abdou Diallo weiter nicht zur Verfügung stehen werden. 

BVB mit 19 Feldspielern in Madrid

Fragen zum Personal ließ er am Montagabend in der offiziellen Pressekonferenz der UEFA unbeantwortet. „Wir haben 19 Feldspieler mitgenommen, weil es noch das eine oder andere Fragezeichen gibt“, erklärte der Coach. Den spanischen Medienvertretern versicherte er, dass das Hinspielresultat „sehr hart für Madrid“ gewesen sein. „Atlético ist immer noch eine große Mannschaft, und Diego Simeone einer der weltbesten Trainer. Wir müssen erneut sehr gut vorbereitet sein.“

Stabile Defensive

Eine stabile Defensive wird die Grundlage für ein gutes Abschneiden sein. In der Champions League blieb der BVB in den bisherigen drei Begegnungen ohne Gegentor. Diese Serie möchte vor allem Schlussmann Roman Bürki gerne fortsetzen, obwohl für ihn das nicht im Vordergrund steht. 

BVB trifft letzte Vorkehrungen für Atlético Madrid

„Ich habe noch nie eine Statistik benötigt, um mich zu motivieren. Ich will immer zu Null spielen“, betonte der Keeper. „Wir haben es zuletzt sowohl in der Offensive als in der Defensive sehr gut gemacht. So kann es weitergehen“, erklärte der Schweizer, der auch in Madrid eine ähnliche Vorgehensweise wie im Hinspiel empfahl: „Wir müssen Ruhe bewahren und in den entscheidenden Momenten die feinen Nadelstiche setzen.“

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