Champions League

BVB "brennt" für Reifeprüfung gegen Atletico

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BVB-Trainer Lucien Favre bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie Borussia Dortmund - Atlético Madrid.

BVB-Trainer Lucien Favre und Dortmunds Kapitän Marco Reus standen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Atlético Madrid Rede und Antwort. Wir waren für Sie dabei.

Dortmund – BVB-Kapitän Marco Reus spricht im Vorfeld der Champions-League-Partie gegen Atlético Madrid von einer Reifeprüfung, Maximilian Philipp beteuert, „dass alle brennen“. 

Wenn der BV Borussia Dortmund am Mittwochabend (21 Uhr/bei uns im Live-Ticker) in seinem zweiten Heimspiel der Vorrunden-Gruppe A in der Champions League auf den aktuellen spanischen Tabellenfünften Atlético Madrid trifft, ist laut Reus vor allem eines gefragt: Geduld.

Im Hurra-Stil, wie es den Schwarz-Gelben in den vergangenen Wochen einige Male in der Bundesliga gelungen ist, wird der BVB den Europa-League-Sieger nicht bezwingen können.

„Wir werden gegen Atletico nicht allzu viel Chancen bekommen“, betont Reus. „Doch uns hat in den vergangenen Wochen ausgezeichnet, dass wir vorne die Möglichkeiten sehr effektiv genutzt haben. Das ist am Mittwoch gegen Madrid mehr denn je gefragt“, erklärt der Stürmer.

Starker Gegner

„Atletico gehört zu den absoluten Top-Mannschaften in Europa, und das schon seit sieben oder acht Jahren in einer sehr konstanten Art und Weise. Sie sind immer da“, warnt Dortmunds Trainer Lucien Favre angesichts der elf Pflichtspiele der Borussia ohne Niederlage vor allzu großer Euphorie, oder wie es Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der BILD ausdrückte: „Wir dürfen uns nicht in Ekstase jubeln.“

Fakten sprechen für die Gäste

Die Fakten sprechen für die Madrilenen, die nur eines ihrer letzten 16 Spiele auf europäischer Ebene verloren haben, die vergangenen fünf ausnahmslos gewannen. 

Favres Handshake mit Witsel: Bilder von BVB-Abschlusstraining 

Wie der BVB startete Atlético mit zwei Siegen in die Königsklasse, setzte sich dabei in Monaco mit 2:1 und daheim gegen Brügge mit 3:1 durch. Prunkstück der Spanier ist die Abwehr, die nur sehr wenig zulässt. Vorn ist Frankreichs Weltmeister Antoine Griezmann, der in der Champions League schon zweimal traf, der Superstar.

Alcácer ist fraglich

Dortmunds Hoffnungen basieren vor allem auf den Qualitäten von Neuzugang Paco Alcácer, der in fünf Pflichtspielen bereits achtmal traf. Aber hinter dem Einsatz des vom FC Barcelona ausgeliehen Angreifers steht zumindest ein kleines Fragezeichen. 

„Er hat Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur“, bestätigt Trainer Favre, der erst die letzten Trainingseinheiten abwarten will. Alcácer selbst ist wohl zuversichtlicher. Auch für den Kapitän wäre ein Mitwirken des Spaniers wichtig. „Er ist sehr treffsicher. Mit seiner Effizienz hilft er der Mannschaft. Es wäre schön, wenn das so weitergeht“, betont Reus.

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