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Youssoufa Moukoko stichelt gegen Trainer und macht große BVB-Ansage

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Von: Sven Schneider

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Bleibt er oder geht er? Youssoufa Moukoko machte nach seinem Doppelpack eine deutliche Ansage an den BVB. Ein Transfer scheint mittlerweile unwahrscheinlich.

Hamm - Aus sportlicher Sicht blieb es in der vergangenen Saison ruhig rund um Borussia Dortmunds Nachwuchsstürmer Youssoufa Moukoko. Im BVB-Kader agierte der 17-Jährige zumeist als Ergänzungsspieler. Im Saisonfinale verschaffte sich der deutsche U21-Nationalspieler Luft in den sozialen Medien - und legte nun die nächste Botschaft nach.

BVB: Youssoufa Moukoko stichelt gegen Trainer und macht große Ansage

Seine vielsagenden Postings in den sozialen Medien gingen rasend schnell durchs Netz. „Nach sechs Jahren mit wunderschönen Momenten muss ich mich verabschieden“, ließ Youssoufa Moukoko seine Follower vor der letzten Saisonspiel gegen Hertha BSC wissen. Wen oder was er genau damit meinte, das wird wohl nur Moukoko selbst wissen. „Youssoufas Nachrichten waren unbedarft formuliert. Er wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken“, sagte Borussia Dortmunds neuer Sportdirektor Sebastian Kehl auf der Suche nach einer Erklärung.

Youssoufa Moukoko ist unzufrieden bei Borussia Dortmund. Das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Unter Ex-Trainer Marco Rose kam der so oft als „Wunderkind“ betitelte Goalgetter kaum über Kurzeinsätze hinaus. So dürfte der Doppelpack am Dienstag beim Spiel von Deutschlands U21 gegen Polen wohl Balsam für die Seele des Jungprofis sein. „Hier bekomme ich das Vertrauen vom Trainer. Er hat mir von Anfang an mitgeteilt: ‚Ich setze auf dich.‘ Das hat mir enorm Selbstvertrauen gegeben“, sagte Youssoufa Moukoko nach dem Spiel bei Sky - und ließ zugleich tief blicken.

BVB: Youssoufa Moukoko will sich durchbeißen und „voll angreifen“

Zumal die Betonung definitiv auf dem „hier“ liegen dürfte - anders als bei Borussia Dortmund. Später versah er ein Bild auf Instagram mit #vertrauenistalles. Zwischenzeitig stand gar ein Transfer von Youssoufa Moukoko im Raum. Diese Gedanken könnten sich mit dem Trainerwechsel hin zu Edin Terzic zerschlagen haben.

„Jetzt habe ich Pause und kann durchschnaufen, und dann kann ich nächste Saison voll angreifen“, so Youssoufa Moukoko. Er fügte an, er habe sich mittlerweile an den Profi-Fußball gewöhnt. „Damit musste ich erstmal klarkommen. Mein Körper war noch nicht so weit. Ich habe aber hart an mir gearbeitet und arbeite auch jeden Tag daran, damit ich das nötige Level erreiche“, sagte Moukoko.

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