1. wa.de
  2. Sport
  3. BVB 09

Moukoko denkt an BVB-Abschied: Ein Transfer-Szenario macht jedoch Sinn

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sven Schneider

Kommentare

Muss der BVB einen Abgang von Youssoufa Moukoko befürchten? Das Sturm-Talent will Borussia Dortmund verlassen. Eine Win-win-Situation könnte sich anbahnen.

Hamm - Der Hype um das vielleicht größte Sturmtalent der Vereinsgeschichte war riesig. In 28 Pflichtspielen für die U19 von Borussia Dortmund in der Spielzeit 2019/20 traf der Angreifer gleich 38 Mal und legte zehn weitere Treffer auf. Nach seinem Debüt für die Profis im November 2020 wurde es aber ruhig um den heute erst 17-Jährigen. Der Grund: Viele Verletzungspausen und wenig Einsatzzeiten. Nun denkt Youssoufa Moukoko offenbar über eine Luftveränderung nach.

NameYoussoufa Moukoko
Geboren20. November 2004, Jaunde, Kamerun
Größe1,79 Meter

BVB: Youssoufa Moukoko denkt an Abschied - Transfer-Szenario macht Sinn

Nicht einmal stand Youssoufa Moukoko in der laufenden Saison für 90 Minuten auf dem Rasen. Unter Trainer Marco Rose reicht es aktuell für das Nachwuchstalent maximal für eine Jokerrolle. Zwar zeigte die Formkurve in den vergangenen Wochen nach oben und Youssoufa Moukoko belohnte sich mit seinem ersten Bundesliga-Saisontreffer beim 6:0 über Borussia Mönchengladbach.

In den kommenden Wochen wird der deutsche Junioren-Nationalspieler aber wieder auf der Tribüne Platz nehmen. Wie schon im Dezember setzt ihn ein Muskelfaserriss außer Gefecht. Eine Rückkehr in den BVB-Kader wird erst nach der Länderspielpause im April erwartet und damit eben dann, wenn die Saison beinahe beendet ist.

Youssoufa Moukoko will Borussia Dortmund verlassen und Spielpraxis sammeln

Genug Zeit also, um über die Zukunft nachzudenken. Nach Angaben der Bild tut Youssoufa Moukoko genau das. Demnach will der 17-Jährige in der kommenden Saison Spielpraxis bei einem anderen Verein sammeln und Dortmund verlassen.

Zwar wird Stammspieler Erling Haaland den BVB wohl im Sommer in Richtung Spanien oder England verlassen. Gleichbedeutend mit mehr Einsatzzeiten für Youssoufa Moukoko ist der Abgang des Norwegers aber nicht. Zumal Borussia Dortmund weiter am Transfer von Karim Adeyemi arbeitet. Ebenso soll Schwarz-Gelb Interesse am Ex-Frankfurter Luka Jovic haben. Einfacher wird es für den jungen Moukoko beim BVB sicherlich nicht.

BVB: Leihe von Youssoufa Moukoko würde Sinn ergeben - Knauff als Beispiel

Denkbar ist deshalb ein Szenario wie bei Ansgar Knauff. Der 20-Jährige Offensivmann des BVB geht bis 2023 für Eintracht Frankfurt auf Torejagd. „Ansgar ist ein talentierter, junger Spieler, den wir weiterentwickeln wollen“, sagte BVB-Trainer Marco Rose im Januar. Wohlwissend, dass Ansgar Knauff als etablierter Bundesligaspieler zu Borussia Dortmund zurückkehren könnte. So auch Youssoufa Moukoko, sollte eine Leihe zustande kommen?

Dortmunds Youssoufa Moukoko reagiert.
BVB: Youssoufa Moukoko denkt an Abschied - Transfer-Szenario macht Sinn © Bernd Thissen/dpa

Erst einmal müsste Borussia Dortmund den Vertrag mit Youssoufa Moukoko verlängern. Ob Moukoko gegen Greuther Fürth in Borussia Dortmunds Aufstellung stehen wird, ist ungewiss. Der Kontrakt läuft im Sommer 2023 aus. Eine Ausdehnung des Arbeitspapiers ist seitens des Spielers nicht gesichert. Nun liegt es am 17-Jährigen, ob er seine Zukunft beim BVB sieht oder er etwas völlig neues probieren möchte.

Auch interessant

Kommentare