Nach der Sensationsleistung gegen Leverkusen

Sancho nach Premierentor im siebten Himmel - aber Stöger mahnt

+
Heimste Lob und Kritik vom BVB-Trainer Peter Stöger (links) ein: Jadon Sancho.

Ein Tor und zwei Assists: Die Ausbeute von Jadon Sancho gegen Bayer Leverkusen ist überragend. Das erkennt auch BVB-Trainer Peter Stöger an, der aber auch noch Luft nach oben sieht.

Dortmund – Als auf dem gesamten Planeten Erde die Menschen mit einer globalen Party ins neue Millennium tanzten, hatte Jadon Malik Sancho noch nicht einmal das Licht der Welt erblickt. Erst am 25. März 2000 war es in der englischen Hauptstadt London so weit. 

Fast genau 18 Jahre später verzückte er den Großteil der 81360 Zuschauer im Dortmunder Stadion in der Partie gegen Bayer Leverkusen (4:0) im fünften Heimspieleinsatz mit seinem Spiel. Völlig unbeeindruckt von der negativen Stimmung nach der Pleite im Revierderby beim FC Schalke 04 ging Sancho zu Werke und stellte die Leverkusener mit der Kombination aus Technik, Dynamik und Übersicht vor unlösbaren Aufgaben. 

Sancho beweist starke Nerven

Aber auch mental scheint der Youngster bereits gefestigt zu sein. Nach zwölf Minuten scheiterte er noch aus aussichtsreicher Position am Leverkusener Schlussmann Ramazan Özcan, exakt eine Zeigerumdrehung machte es Sancho besser und schob den Ball mit viel Effet ins rechte Eck. 

Vom Glück nach seinem Premierentreffer in Schwarz-Gelb beseelt, rannte der Torschütze zur Südtribüne, ballte die Faust und ließ sich von den Fans und Mitspielern feiern. „Ich hatte schon kurz vor meinem Treffer die große Chance auf das 1:0 und habe sie vergeben. Danach habe ich mir gesagt, dass ich heute unbedingt einen machen muss“, wird Sancho auf der Vereinshomepage zitiert. Dass das auch noch vor der „Gelben Wand“ gelang, sei „fantastisch“ gewesen: „Ich bin einfach nur glücklich.“ 

Lob und mahnende Worte

Auch die Mitspieler sparten nicht mit Lob für den stets freundlichen Hochbegabten: „Er hat ein super Spiel gemacht“, so Manuel Akanji. „Er ist wieselflink, hat eine brutale Schnelligkeit, schlägt fiese Haken. Er kann einige Gegner schwindelig spielen. Auch sein Antritt ist brutal“, meinte Angriffskollege Maximilian Philipp, der aber auch mahnend den Finger hob: „Er ist noch etwas zu verspielt, aber da macht ihm keiner einen Vorwurf. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht, Hut ab.“ 

Ein Beitrag geteilt von Jadon Sancho (@sanchooo10) am

Ein Beitrag geteilt von Jadon Sancho (@sanchooo10) am

Borussen-Trainer Peter Stöger zeigte sich zwar ebenfalls vom Jungspund beeindruckt, gab ihm aber auch einen Ratschlag mit auf dem Weg: „Er muss Klarheit in seine Arbeit bringen", meinte der Österreicher und fügte an, dass sich Sancho sich "nicht verzetteln und nicht zu viele Spielereien“ machen dürfe. Simpel war dagegen die Einschätzung von BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Er war überragend.“

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare