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Terzic wird nach BVB-Pleite gegen Bremen deutlich: „Das war absolut dämlich“

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Von: Marcel Guboff

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Der BVB gibt das Spiel gegen Werder Bremen innerhalb von sechs Minuten aus der Hand und kassiert die erste Niederlage. Dortmunds Trainer Edin Terzic wird deutlich.

Dortmund - In Dortmund haben einige die Welt nicht mehr verstanden. 2:0 geführt - Borussia Dortmund schien auf dem besten Weg, den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel einzufahren. Doch Werder Bremen schlug zurück: Binnen sechs Minuten drehte der Aufsteiger das Spiel - und der BVB verlor am Ende mit 2:3.

Terzic wird nach BVB-Pleite gegen Bremen deutlich: „Das war absolut dämlich“

Zur Wahrheit gehört: Der Sieg für die Bremer war absolut verdient, was allein schon die Torschuss-Statistik zeigt: Lediglich drei Schüsse brachte der BVB-Kader aufs Tor. Bei Werder waren es sieben. Damit waren die Bremer das erste Team, das in einem Spiel in der Bundesliga drei Tore ab der 89. Spielminute geschossen hat. Entsprechend fielen die Reaktionen aus.

„Nach dem Spiel ist es schwer zu erklären. Grundsätzlich muss man sagen, dass es Werder über das gesamte Spiel sehr, sehr gut gemacht hat und wir einfach nicht die gleiche Energie auf den Platz bringen konnten wie der Gegner“, analysierte BVB-Keeper Gregor Kobel bei Sky.

Auch Dortmunds Trainer Edin Terzic wurde deutlich: „Es war eine verdiente Niederlage, wir haben kein gutes Spiel gemacht. Es war ein sehr schwaches Spiel von uns. Trotzdem: Wenn man bis zu 88. Minute 2:0 führt, muss man das über die Zeit bringen. Wir wir dann die Tore bekommen haben, war absolut dämlich.

Sky-Experte Hamann: Borussia Dortmund war konfus und desolat

Sky-Experte Didi Hamann bewertete die Niederlage des BVB ebenfalls als verdient. „Die Dortmunder waren von allen guten Geistern verlassen“, urteilte der Ex-Profi: Ich habe sie über 90 Minuten selten so konfus und desolat gesehen.“

In der gesamten Partie mangelte es Borussia Dortmund an Ideen und Stehvermögen. Die Bremer Lee Buchanan (89.), Niklas Schmidt (90.+3) und Oliver Burke (90.+5) besiegelten mit den späten Treffern das Ende der Erfolgsserie von Trainer Edin Terzic, der die BVB-Aufstellung gegen Bremen auf drei Positionen verändert hatte, mit zuvor neun Siegen als Dortmunds Chefcoach in Serie. Daran konnte auch die 2:0-Führung der Schwarz-Gelben durch Julian Brandt (45.+2) und Raphael Guerreiro (77.) nichts ändern.

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