Borussia Dortmund

BVB droht Mega-Umbruch mit zwölf Abgängen - Radikaler Schnitt im Sommer

Borussia Dortmund will im Sommer wohl einen radikalen Schnitt vornehmen. Beim BVB steht ein gewaltiger Umbruch an. Es gibt zahlreiche Verkaufskandidaten.

Hamm - Nach zwei Vize-Meisterschaften in Folge sollte die Saison 2020/21 endlich mit einem Titel veredelt werden. Trotz des wohl qualitativ besten Kaders von Borussia Dortmund seit vielen Jahren stagniert die Entwicklung. Platz sieben in der Bundesliga statt Kampf um die deutsche Meisterschaft. Trotz des Trainerwechsels von Lucien Favre hin zu Edin Terzic scheitert der BVB noch immer an seinen altbekannten Schwächen. Im Sommer könnte deshalb ein drastischer Schnitt vollzogen werden.

VereinBorussia Dortmund
CheftrainerEdin Terzic
StadionSignal-Iduna-Park (Dortmund)
Plätze81.365

BVB: Mega-Umbruch soll „DNA des Kaders verändern“ - Zwölf Verkaufskandidaten

Es sollten mitentscheidende Wochen im Januar werden für Dortmund. Nach den Auftaktsiegen gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig folgte der plötzliche Einbruch. Die Pleiten gegen die direkte Konkurrenz aus Leverkusen und Gladbach hinterließ viele Fragezeichen. Die Mannschaft des BVB gleicht auch unter dem neuen Coach Edin Terzic einer Wundertüte.

Bis zum Sommer soll der 38 Jahre alte Trainer Marco Reus, Erling Haaland und Co. begleiten. Anschließend wird wohl ein neuer Mann an der Seitenlinie installiert. Gladbachs Marco Rose ist offenbar Top-Kandidat als Trainer bei Borussia Dortmund. Möglicherweise bringt er gar einen seiner Stammspieler mit. Der BVB soll stark an einem Transfer von Florian Neuhaus interessiert sein. Ohnehin steht in Dortmund ein Mega-Umbruch bevor, wie Sport1 berichtet.

BVB: Mega-Umbruch bei Borussia Dortmund - Verkauf von Jadon Sancho eingeplant

Die Vereinsführung scheint erkannt zu haben: Das Problem liegt in der oft lethargisch auftretenden Dortmunder Mannschaft und nicht (nur) am Trainer. Deshalb soll „die DNA des Kaders verändert werden“, heißt es in dem Bericht. Der BVB will wohl ab der kommenden Saison auf junge und hungrige Spieler setzen. Das bedeutet zugleich, dass Platz geschaffen werden muss. Zwölf Spieler dürfen angeblich gehen. Auch, weil Borussia Dortmund zu einem Verkauf gezwungen sein könnte, sollte Schwarz-Gelb die Qualifikation für die Champions League verpassen.

Fest eingeplant scheint dem Bericht zufolge der Verkauf von Jadon Sancho. Der Flügelstürmer, der seit Jahresbeginn allmählich zu alter Form wiederfindet, könnte im Alleingang die finanziellen Verluste aufgrund der Coronavirus-Krise beim BVB ausgleichen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die englischen Top-Klubs ihre Fühler nach Jadon Sancho ausstrecken. Manchester United etwa soll nach wie vor an einem Transfer vor interessiert sein. Die allerdings müssten eine dreistellige Millionensumme auf den Tisch legen.

BVB: Mega-Umbruch bei Borussia Dortmund - Bürki und Meunier unter genauer Beobachtung

Mit den feststehenden Abgängen von Lukas Piszczek und Marcel Schmelzer streicht der BVB zwei Namen von der Liste. Die Verträge der beiden Routiniers laufen im Sommer aus. Selbiges gilt für Felix Passlack und Marwin Hitz. Während Ersterer in den Dortmunder Zukunftsplanungen keine Rolle spielt, soll der BVB an einer Verlängerung mit Keeper Hitz interessiert sein.

Erling Haaland wird dem BVB wohl auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben.

Will der BVB noch Kasse machen, so müsste er im Sommer gleich mehrere Spieler ziehen lassen, deren Verträge bis 2022 Gültigkeit besitzen. Dan-Axel Zagadou und Mats Hummels gelten wohl als unverkäuflich. Anders sieht das bei Manuel Akanji, Axel Witsel, Thomas Delaney, Tobias Raschl und Mahmoud Dahoud aus.

Unter genauer Beobachtung in den kommenden Wochen stehen dem Bericht zufolge zudem Roman Bürki und Thomas Meunier. Der BVB-Keeper hatte gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende schwer gepatzt und somit die Dortmunder Niederlage eingeleitet. Thomas Meunier konnte den abgewanderten Achraf Hakimi bislang nicht zufriedenstellend ersetzen. Der Belgier fand sich zuletzt auf der Ersatzbank wieder, weil der junge Mateu Morey den Vorzug vor ihm erhalten hatte.

Rubriklistenbild: © Martin Meissner/dpa

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