Jugendfußball

BVB-U19 holte bereits den Titel – doch Borussia Dortmund will mehr

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Borussia Dortmunds Jugendtrainer Benjamin Hoffmann gewann schon 2017 den Titel, nun feierte er erneut die Deutsche Meisterschaft mit der BVB-U19.

Borussia Dortmund ist stolz auf seine Jugendarbeit. Die U19 des BVB sicherte jetzt die Deutsche Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart. Aber auch bei den anderen sieht es gut aus.

Dortmund – In einem spektakulären Finale hat die U19 des BVB am Sonntag den Titel perfekt gemacht. Nach einem 1:3-Halbzeitrückstand drehte der Nachwuchs von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart noch einmal richtig auf und siegte mit 5:3 (bei uns im Ticker zum Nachlesen). Die anderen Jugendteams sollen nun nachziehen. Oder haben es schon getan. "Wir möchten mit den Jugend-Mannschaften immer Platz 1 erreichen – das geben wir den Spielern mit auf den Weg. Das ist unsere Haltung", erklärt BVB-Nachwuchskoordinator Lars Ricken gegenüber der Bild.

Für Furore sorgen auch die U17 und Juwel Youssoufa Moukoko, der erst kürzlich einen Torrekord gebrochen hat. Am Mittwoch spielen sie um 18 Uhr in Brackel (Trainingsgelände, Adi-Preißler-Allee) im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den VfL Wolfsburg. 

Nachwuchsarbeit des BVB: Lars Ricken will nur das Beste

Bis zur U14 runter sammelt Borussia Dortmund Titel. Eine starke Leistung. "Zudem möchten wir natürlich die besten Scouts, die besten Trainer, Psychologen, Pädagogen und Athletiktrainer haben – das gehört alles zu einer erfolgreichen Arbeit dazu", sagt Ricken.

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Nachwuchsarbeit des BVB: Augenmerk liegt auch auf schulischer Ausbildung

Dabei achtet man beim BVB aber auch auf die außersportliche Zukunft der Jugendfußballer. "Ein weiteres Pfund ist, dass wir die sportliche und schulische Ausbildung sehr gut miteinander verknüpfen. So können wir viele Talente vom BVB überzeugen", meint Ricken. Bestes Beispiel dafür: Tobias Raschl. Als U19-Kapitän führte er seine Mannschaft zur Meisterschaft, ist schon mit einem Profi-Vertrag ausgestattet und soll zusammen mit Patrick Osterhage und Immanuel Pherai beim Training der Großen mitmachen. Der 19-Jährige hat aber auch andere Pflichten: Abitur etwa. Der Verein schirmt ihn dafür ab – Rundumversorgung für den Nachwuchs. Damit nicht nur die Ergebnisse auf dem Platz stimmen.

Trotz guter BVB-Nachwuchsarbeit: Borussia Dortmund weiter auf Transfermarkt aktiv

Die Nachwuchsarbeit ist für den BVB dabei eine Möglichkeit, um Talente frühzeitig zu binden. Weiterhin hält der Vizemeister aber natürlich auch die Augen auf dem Transfermarkt offen – in beide Richtungen. Nach der Verpflichtung etwa von Nico Schulz – für den es jetzt Extra-Lob vom Bundestrainer gab – geht es auch darum, Spieler abzugeben. Die jungen Talente drücken bereits ebenfalls in Richtung des aufgeblähten Kaders.

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