Transfergerücht

Can nach Dortmund? BVB-Bosse haben wohl schon über den Nationalspieler diskutiert

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Emre Can wird mit dem BVB in Verbindung gebracht.

Borussia Dortmund soll sich um die Dienste von Emre Can bemühen. Die BVB-Bosse sollen die Personalie bereits diskutiert haben. Can kann sich eine Bundesliga-Rückkehr vorstellen.

  • Emre Can ist mit seiner Situation bei Juventus Turin unzufrieden
  • Der Defensiv-Allrounder wird mit dem BVB in Verbindung gebracht
  • Eine Rückkehr in die Bundesliga ist für den Nationalspieler denkbar

Update 27. November, 10.30 Uhr: Die Gerüchte halten sich. Emre Can, bei Juventus Turin nur noch Reservist, wird intensiv mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Nach der 0:4-Niederlage sollen die BVB-Bosse sogar bereits über Can diskutiert haben, schreibt die Sport Bild.

Und Can? Der sagte dem Blatt über eine mögliche Rückkehr in die Bundesliga: "Ich glaube, man sollte niemals nie sagen. Ich bin nicht glücklich mit der Situation in Turin, die muss sich irgendwie ändern. Entweder in Turin, oder man muss eine andere Lösung finden."

Für den 25-Jährige, bei Juve bis 2022 unter Vertrag, würden rund 20 Millionen Euro Ablöse fällig. Verstärken würde er die Schwarz-Gelben alle Male - allein schon aufgrund seiner Robustheit und spielerischen Klasse. Dazu ist er sowohl im defensiven Mittelfeld wie auch in der Innenverteidigung einsetzbar.

Neben Can soll sich der BVB auch mit Mario Mandzukic von Juventus Turin beschäftigen.

Update 21. November, 16.45 Uhr: Ist es doch mehr als bloß ein Gerücht? Wie die Bild berichtet, beschäftigt sich Borussia Dortmund tatsächlich mit einem Winter-Transfer von Emre Can. Zuerst hatte vor einigen Tagen der Corriere dello Sport über das Interesse des BVB an dem Nationalspieler in Diensten von Juventus Turin berichtet.

Bei Juve kommt der 25-Jährige bislang bloß auf vier Liga-Einsätze - zu wenig für den Nationalspieler. Praktisch: Can gilt als Defensiv-Allrounder, ist nicht nur auf der Sechser-Position einsatzbar, sondern auch als Innen- oder Rechtsverteidiger.

Mit angeblichem Interesse des BVB konfrontiert: So reagiert Can

Update 18. November, 10.11 Uhr: Emre Can hat unterstrichen, mit seiner Reservisten-Rolle beim Serie-A-Klub Juventus Turin nicht zufrieden zu sein. Ob ein Wechsel im Winter bevorstehe? "Ich habe erst ein Spiel von Anfang an gemacht, damit bin ich nicht glücklich", sagte der 25 Jahre alte Nationalspieler im Interview mit dem Kicker: "Aber ich werde stark bleiben und weiter an mir arbeiten. Ich bin oft im Gym vor oder nach den Trainings, leiste dort Extraschichten. Ich will bereit sein."

Auf die Tatsache, dass bei Borussia Dortmund ein Mentalitätsmonster gesucht werde, meinte der Defensiv-Allrounder und möglicher Konkurrent von BVB-Sechser Thomas Delaney lediglich: "Im Fußball kann immer viel passieren. Derzeit bin ich Spieler bei Juventus Turin und fokussiere mich momentan auf das bevorstehende Spiel mit dem DFB-Team."

Zuletzt hatte der Corriere dello Sport berichtet, dass der BVB Interesse an einer Verpflichtung hätte - ebenso wie der FC Bayern, dem die besten Karten nachgesagt werden. Auch der FC Barcelona, Paris St. Germain und Manchester United sollen Can auf dem Zettel haben.

BVB wohl an Can interessiert - als Favorit gilt aber ein Konkurrent

Hamm - Während Emre Can in der deutschen Nationalmannschaft nach wie vor das Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw genießt, sieht die Situation des 25-Jährigen bei seinem Klub ganz anders aus.

Denn bei Juventus Turin kommt Can in dieser Saison in der Serie A bislang lediglich auf auf vier Einsätze mit insgesamt 150 Minuten auf dem Platz, nur einmal stand er davon in der Startelf. Für die Champions League ist er von Trainer Maurizio Sarri gar nicht erst nominiert worden.

Ein Abschied des Defensivallrounders aus Turin in der nahenden Winterpause gilt daher als wahrscheinlich, an Interessenten mangelt es nicht. Zwei davon sollen aus der Bundesliga kommen.

Dem Corriere dello Sport zufolge "führt die Spur zu Bayern München". Denn wie die italienische Sportzeitung berichtet, sei das Interesse aus München "stark" - er könnte dort vorerst den verletzten Niklas Süle in der Innenverteidigung ersetzen.

Can besitzt eine Ausstiegsklausel

Doch auch der Münchner Liga-Konkurrenz Borussia Dortmund soll sich demnach mit Can beschäftigen - ebenso wie der FC Barcelona, Paris St. Germain und Manchester United. Als Favorit gelte aber der FC Bayern, heißt es.

Dem Vernehmen nach hofft Juventus Turin bei Can auf Transfereinnahmen von 30 bis 40 Millionen Euro. In seinem bis 2022 datierten Vertrag für Sommer ist eine festgeschriebene Ablösesumme von 50 Millionen Euro verankert, die nur für Klubs aus dem Ausland gelte.

Neben Can steht bei der "Alten Dame" auch Mario Mandzukic auf dem Abstellgleis. Auch der ehemalige Stürmer des FC Bayern und VfL Wolfsburg ist bereits mit dem BVB in Verbindung gebracht worden.

mg

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