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Fünf Transfer-Gründe, warum die BVB-Verantwortlichen ganz genau nach Salzburg blicken

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Von: Sven Schneider

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Schlägt Borussia Dortmund gleich mehrfach bei RB Salzburg zu? Angeblich will der BVB nicht nur Karim Adeyemi vom Champions-League-Achtelfinalisten holen.

Hamm - Die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Stürmer Karim Adeyemi scheinen vielversprechend zu laufen. Der deutsche Nationalspieler würde wohl gerne nach Dortmund wechseln und sogar auf einen großen Gehaltssprung verzichten. Am Mittwochabend tritt sein aktueller Klub RB Salzburg in der Champions League gegen den FC Bayern an. Die BVB-Bosse schauen aus mehreren Gründen ganz genau nach Österreich.

VereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
StadionSignal-Iduna-Park

RB Salzburg: BVB will nicht nur Karim Adeyemi nach Dortmund locken

Wer wird der Nachfolger von Erling Haaland? Der Abgang des Norwegers ist im Sommer durchaus wahrscheinlich. Ganz oben auf der Liste steht Karim Adeyemi, mit dem der BVB bereits seit Wochen über einen Transfer verhandeln soll. Sogar sein Trainer und Ex-Bundesliga-Profi Matthias Jaissle könnte einen Wechsel ins Ruhrgebiet nachvollziehen. Doch muss der 33-Jährige gar mehrere Abgänge in Richtung Dortmund kompensieren?

Klar ist: Borussia Dortmund, in der Europa League gegen die Glasgow Rangers gefordert (live im TV und Stream), will seinen Kader punktuell verstärken. Dabei richtet sich wohl der Fokus in Richtung Salzburg. Nach Informationen der Sport Bild sollen die Verantwortlichen des BVB neben Karim Adeyemi vier weitere Spieler des Champions-League-Achtelfinalisten beobachten.

BVB: Fünf Gründe, warum die Bosse ganz genau nach Salzburg schauen

Dem Bericht zufolge haben die BVB-Scouts ein Auge auf Mohamed Camara, Nicolas Seiwald, Rasmus Kristensen und Noah Okafor. Dass jedoch die beiden erstgenannten eine ernsthafte Rolle in den Transfer-Überlegungen von Borussia Dortmund spielen, ist unwahrscheinlich. Zumal beide im zentralen Mittelfeld Zuhause sind. Eben jene Position, die beim BVB wohl am besten besetzt ist.

Anders hingegen sieht es bei Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen und Stürmer Noah Okafor aus. Der 21-jährige Angreifer steht bis 2024 bei RB Salzburg unter Vertrag. Sein Marktwert liegt aktuell bei rund zwölf Millionen Euro. Zwar steuerte Noah Okafor zwölf Tore und sechs Assists in 25 Pflichtspielen bei. Jedoch ist ein Doppel-Transfer von Noah Okafor und Karim Adeyemi eher unwahrscheinlich.

Münchens Robert Lewandowski (r) und Salzburgs Rasmus Kristensen kämpfen um den Ball.
BVB: Fünf Transfer-Gründe, warum die Bosse ganz genau nach Salzburg schauen © Sven Hoppe/dpa

Durchaus konkreter könnte ein BVB-Transfer von Rasmus Kristensen werden. Bei RB Salzburg rechnet man ohnehin mit einem Abgang des Dänen im kommenden Sommer. Zudem bastelt Borussia Dortmund an einer neuen Defensive für die kommende Saison. Dabei blickt der BVB allerdings nicht nur auf Rasmus Kristensen. Ein ablösefreier Transfer von Ajax Amsterdams Noussair Mazraoui zum BVB könnte in den kommenden Wochen über die Bühne gehen.

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