Nach dem Champions-League-Spiel

Klartext-Bürki hadert mit sich selbst und dem Schiedsrichter

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Gab sich nach der Niederlage in London selbstkritisch: Roman Bürki.

Nach der bitteren 1:3-Niederlage in der Champions League bei Tottenham Hotspur redet BVB-Keeper Bürki Klartext und hat die eigenen Fehler erkannt.

London - Roman Bürki war nach der Niederlage beim Auftakt in die Champions League gegen Tottenham Hotspur sichtlich bedient. Mit grimmiger Miene stellte er sich nach dem misslungenen Auftakt in die "Königsklasse" den Fragen der Journalisten. Sowohl beim 0:1 wie auch beim 0:2 war die kurze Ecke, gemeinhin als "Torwart-Ecke" bezeichnet, frei. Bürki selbstkritisch: "Für mich gibt es nicht die kurze oder lange Ecke, ich habe das Tor nicht verteidigt. Ich habe sicher nicht alles richtig gemacht." 

Aber auch mit seinen Vorderleuten ging der Schweizer hart ins Gericht: "Tottenham hat die Zwischenräume gefunden. Da waren wir beim Verteidigen nicht konsequent genug", meinte Bürki und sagte weiter: "Nach vorne waren wir aber nicht zwingend genug."

"Es wäre ein anderes Spiel geworden"

Dass der Ausgleich zum 2:2 wegen einer angeblichen Abseitsposition von Pierre-Emerick Aubameyang nicht gegeben wurde, wurmte den 26-Jährigen: "Wir haben den Ausgleich geschossen, der aberkannt wurde. Dann wäre es ein ganz anderes Spiel geworden, wenn das gezählt hätte."

Son Ärger: BVB verliert 1:3 bei Tottenham Hotspur

Weiter geht es für die Borussen am Sonntag (ab 18 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gegen den 1. FC Köln. Davor ist Bürki nicht bange, denn auch gegen die "Spurs" sah er positive Dinge: "Wir waren die bessere Mannschaft."

Nach Kane ist vor Köln

Und die Offensivwucht der Londoner droht den Schwarz-Gelben am Sonntag nicht. Köln hat in den ersten drei Bundesligapartien einen Treffer erzielt, Tottenham-Stürmer Harry Kane allein gegen den BVB zwei in einem Spiel. Sollte der Tabellenführer wieder dreifach punkten, dürfte sich auch die Mine von Bürki aufhellen. 

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