Zorc attackiert Dresdner Erdmann für Pokalauftritt

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DORTMUND - Nach dem Foulspiel an Marco Reus im DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen Dynamo Dresden und Borussia Dortmund (0:2) attackiert BVB-Manager Michael Zorn den Dresdner Verteidiger Dennis Erdmann.

"Die Aussagen von Erdmann sind eine Unverschämtheit", sagte Zorc der "Welt": "Der tritt ihn vom Platz, obwohl der Ball überhaupt nicht in der Nähe war. Solch ein Spieler hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen, nicht mal in der Kreisklasse."

Erdmann hatte nach dem Spiel erklärt: "Er (Reus, d.Red) ist mir gegen das Knie gelaufen. Ich habe früher Kreisliga gespielt, da haben wir uns kurz gerieben und weitergespielt. Ich glaube, im Bundesliga-Business ist das nicht mehr so üblich."

Ebenfalls äußerte er sich zu seinen Duellen mit Ciro Immobile: "Ich habe ihm ein paar Sprüche gedrückt, ihn ein bisschen malträtiert, wie das halt so im Fußball ist. Hätte er mich geschlagen, hätte ich mich natürlich fallen lassen."

Laut Zorc habe Erdmann Immobile gleich in der ersten Minute "eine Backpfeife gegeben", ohne dass der Ball in der Nähe gewesen sei: "Es gibt Spiele, in denen der Kampf im Vordergrund steht. Ich habe nichts gegen gesunde Härte. Aber wir müssen dahin kommen, dass unsere Kreativspieler besser geschützt werden."

Zu den Aussichten von Reus auf einen Einsatz am Samstag (15.30 Uhr/SKY) in der Bundesliga gegen den Hamburger SV sagte der Manager: "Für Samstag kann es eng werden." Reus hatte bei der Attacke von Erdmann nur einen Pferdekuss erlitten, nachdem zunächst eine schlimmere Verletzung bei dem 25-Jährigen vermutet worden war. - SID

Lesen Sie hier zu dem verbalen Nachtreten von Erdmann weiter.

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