Watzke: "Ich vermisse Uli Hoeneß"

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Hans-Joachim Watzke.

UNTERFÖHRINGEN - Vor dem Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag (17.30 Uhr/Sky) stand Hans-Joachim "Sky" für ein Interview zur Verfügung. Im Gespräch mit dem Sportsender äußerte sich der BVB-Geschäftsführer unter anderem zu seinem Verhältnis zu Karl-Heinz Rummenigge und der Beziehung zwischen den beiden Vereinen.

Dabei antwortete Watzke auf die Frage, ob er den Respekt gegenüber dem BVB spüre, von dem Karl-Heinz Rummenigge am Rande des Pokalspiels sprach? "Nein!". Auf die Frage, wie er derzeit das persönliche Verhältnis zwischen ihm und Rummenigge beschreiben würde, sagte der Sportchef: "Nicht bestehend. Wir haben kein Verhältnis und das müssen wir auch nicht haben. Er verantwortet Bayern München, ich Borussia Dortmund. Deshalb gibt es nichts, was wir miteinander machen müssten." Der Sender fragte, ob daher die Absage des gemeinsamen Essens von Dortmund ausging? Watzke: "Es gab keine Einladung, deshalb mussten wir auch nichts absagen."

Ob Hoffnung auf Besserung des Verhältnisses der beiden Clubs bestehe, wollte "Sky" daraufhin wissen.  "Nein, das sehe ich ehrlich gesagt aktuell überhaupt nicht. Das ist auch nicht nötig. Das Verhältnis ist so wie es ist und wer dazu mehr oder weniger beigetragen hat, sollen diejenigen beurteilen, die den Fußball in Deutschland verfolgen." Zu Rummenigges Äußerung, dass ein junger deutscher Nationalspieler wie Reus für den FC Bayern grundsätzlich interessant sei, er aber keine Unruhe beim BVB stiften wolle, sagte Watzke: "Er hätte ja einfach nichts sagen können, aber das ist eben sein persönlicher Stil und das kann er auch so weitermachen. Ich kann das alles einschätzen."

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Weiter sagte der BVB-Sportvorstand auf die Frage, ob es nur um das Verhältnis zu Rummenigge ginge oder grundsätzlich um das zwischen beiden Vereinen: "Mit Herrn Hopfner ist das ja im Prinzip ähnlich. Ich hatte immer ein sehr spannendes Verhältnis zu Uli Hoeneß, den ich da auch echt vermisse, weil das jemand war, der immer mit offenem Visier und von vorne kam. Da konnte man sich auch mal streiten, aber man wusste immer, woran man ist - das hat mir persönlich immer sehr gut gefallen." - SID

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