Gespräche vorangeschritten

Abgang nach England: Verliert Borussia Dortmund sein Superhirn?

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (l.) und Sportdirektor Michael Zorc droht offenbar der Abgang eines ihrer wichtigsten Mitarbeiter.

Es war ein heißes Transfergerücht im Sommer: Der FC Bayern wollte BVB-Superauge Sven Mislintat, bekam aber einen Korb. Die Chancen für den FC Arsenal stehen nun besser.

Nach Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels sollte kein weiterer Spieler aus Dortmund an die Isar wechseln - die Bayern planten im Sommer 2017 den Angriff auf den Scout Sven Mislintat, wie unter anderem tz.de* berichtete. Doch der BVB blieb hart. Mislintat musste bleiben. 

Nun könnte der Mann, der unter anderen die Toptransfers Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Raphael Guerreiro und Ousmane Dembele zu verantworten hat, aber doch gehen. Laut ESPN hat nämlich der FC Arsenal die Fühler ausgestreckt und könnte damit Erfolg haben. Das Fußballmagazin will wissen, dass die Gespräche mit den Engländern „weit vorangeschritten“ sein sollen.

Für Borussia Dortmund wäre Mislintats Abgang ein herber Verlust. Der 45-Jährige arbeitet seit 2007 im Verein, war stets als Scout angestellt, bis Ex-Trainer Thomas Tuchel Mislintat loswerden wollte und ihm sogar ein Platzverbot auf dem Trainingsgelände erteilt. Doch die Reaktion der Dortmunder Vereinsführung ließ nicht lange auf sich warten. Die Bosse beförderten Mislintat im Januar zum "Leiter Profifußball", ein halbes Jahr später war Tuchel Geschichte bei den Schwarzgelben.

Mislintats Vertrag endet 2021. Dennoch hat Arsenal offenbar gute Aussichten, dass das Superauge bald für die Londoner sucht.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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