Fans gehen auf getrennten Wegen zum Derby

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DORTMUND - Beim Revierderby Borussia Dortmund gegen Schalke 04 müssen am Samstag (15.30 Uhr) die Fans beider Seiten mit Einschränkungen rechnen. Die Polizei hält an ihrem Konzept zur getrennten An- und Abreise fest. Auch im Stadion wird strikt getrennt.

Zwischen dem Schalke-Block und den Heimfans bleiben mehr als 1000 Plätze frei. Da die beiden zurückliegenden Derbys ohne Krawalle verliefen, sind die Auflagen im Stadion verringert worden.

Sven Srol (Polizeiführer der Bundespolizei) räumt den Fans einen Vertrauensvorschuss ein. Weil sich beide Lager bei den vorigen Derbys vorbildlich verhalten haben, wird die Bundespolizei am Gelsenkirchener Hauptbahnhof auf Zugangskontrollen zum Bahnsteig und ein Verbot von Glasbehältern verzichten. Gerade die Ultra-Gruppierungen hatten einen zurückhaltenden Einsatz der Polizei gefordert.

Die Anhänger der Revierklubs stehen aber weiter unter Bewährung: Kommt es wieder zu Ausschreitungen, könnten die Vereine ihre Drohung wahrmachen, und künftig Derbys jeweils ohne Gästefans abhalten. Nach Ansicht der Polizei hat sich das jüngste Sicherheitskonzept bewährt.

Neben der Trennung der Fans gehört auch der Ausschluss von rund 90 Gewalttätern zu den Maßnahmen. Erwartet werden rund 80 000 Zuschauer.

Damit alle Fans rechtzeitig nach Dortmund und zurück nach Gelsenkirchen reisen können, wird die Bahn drei zusätzliche Züge einsetzen. - dpa

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