Seit 2015 im Verein

Nur noch die Unterschrift fehlt: BVB-Star liegt neuer Vier-Jahres-Vertrag vor - Zorc äußert sich

Im Sommer 2021 endet der Vertrag eines BVB-Stars. Gespräche ob einer Vertragsverlängerung liegen auf Eis. Sportdirektor Michael Zorc äußert sich.

  • Roman Bürki steht bis Sommer 2021 beim BVB unter Vertrag.
  • Sowohl der Keeper als auch Borussia Dortmund wollen verlängern.
  • Nun winkt eine Vertragsverlängerung beim BVB. Nur die Unterschrift soll noch fehlen.

Update vom 24. April, 17.15 Uhr: Steht eine Einigung zwischen dem BVB und Torhüter Roman Bürki doch nicht unmittelbar vor dem Abschluss? Am Freitag hatte die Bild berichtet, dem Schweizer würde ein unterschriftsreifes Papier über weitere vier Jahre bei Borussia Dortmund vorliegen. Das dementierte Sportdirektor Michael Zorc umgehend.

"Es gibt keinen neuen Stand. Wir sind mit Roman grundsätzlich im Gespräch, haben das Thema wegen der Coronakrise aber erst einmal ausgesetzt", wird Zorc von der WAZ zitiert. Dass sich beide Parteien allerdings einigen werden, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. "Beide Seiten wollen aber weiterhin zu einer Einigung kommen und können sich das gut vorstellen", so Zorc weiter. Bürkis Vertrag beim BVB endet im Sommer 2021.

Update vom 24. April, 11.05 Uhr: Der Deal ist so gut wie fix. Was fehlt, ist nur noch die Unterschrift des Spielers. Borussia Dortmund bindet Roman Bürki bis 2024. Der Schweizer Torhüter soll nach Angaben der Bild einen Vier-Jahres-Vertrag vorliegen haben. Eine offizielle Mitteilung des BVB gibt es noch nicht.

Aufgrund der Corona-Krise lagen Gespräche bezüglich einer Vertragsverlängerung Bürkis bei Borussia Dortmund auf Eis - bis jetzt. Dem 29-jährigen, der seit seinem Wechsel im Sommer 2015 vom SC Freiburg 199 Pflichtspiele für den BVB absolvierte, soll gar eine Gehaltserhöhung winken.

BVB: Vertragsverlängerung von Roman Bürki bei Borussia Dortmund bis 2024

Denn anstatt des Jahresgehalts von bislang 3,5 Millionen Euro freut sich Bürki demnach bald über mehr als vier Millionen Euro, die alle zwölf Monate auf sein Konto wandern.

Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Borussia Dortmund verschafft sich Klarheit für die kommenden Jahre auf der Torhüterposition. Und auch Bürki hatte des öfteren betont, sich im Ruhrgebiet wohlzufühlen. 

Torhüter Roman Bürki über Vertragsverhandlungen und die Corona-Krise

Update vom 7. April, 14.55 Uhr: Sowohl Borussia Dortmund als auch Stammtorhüter Roman Bürki wollen den im Sommer 2021 auslaufenden Kontrakt verlängern. Zuletzt hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc etwaige Gespräche mit dem Schweizer bestätigt. Im Raum stand eine Verlängerung bis zum Sommer 2023. Nun allerdings ruhen die Verhandlungen.

In einem Video-Interview am Dienstagmittag berichtete Bürki vom Stand der Dinge. "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir erst nach dieser schwierigen Zeit wieder sprechen", wird der Schweizer von den Ruhr Nachrichten zitiert. Gemeint hatte Bürki damit die andauernde Corona-Krise, die nicht nur den Spielbetrieb auf beinahe der ganzen Welt lahm legt, sondern auch vielen Klubs mit einem Blick in die eigenen Kassen Sorgenfalten auf die Stirn treibt.

BVB: Roman Bürki über Vertragsverhandlungen und die Corona-Krise

Für Bürki, der seit seinem Wechsel 2015 vom SC Freiburg 199 Pflichtspiele für den BVB bestritt, sind die ausgesetzten Gespräche kein Problem, er ordnet sich wichtigeren Dingen unter. "Ich wünsche mir, dass alle Menschen wieder gesund sind und wir endlich wieder Fußball spielen können", so Bürki in einem Interview des BVB.

Ist das geschafft, so können die Verhandlungen um seine Person fortgesetzt werden. Am finanziellen Aspekt wird es nicht scheitern, wie Bürki betonte. "Wir tauschen uns darüber aus, was möglich ist. Noch haben wir uns da nicht gefunden."

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Preparation for the weekend ⚽️ #RB1

Ein Beitrag geteilt von Roman Bürki (@rbuerki) am

Dass der 29-Jährige in Dortmund bleiben möchte, steht außer Frage. Letztendlich wird es nicht darauf ankommen, ob, sondern wann der BVB und Bürki sich einigen werden. Anders sieht das bei André Schürrle aus, dessen Zukunft nach wie vor offen ist. Am Dienstagabend ist er bei der Show 'Die Höhle der Löwen' zu Gast.

BVB: Roman Bürki soll seinen Vertrag beim BVB langfristig verlängern

Update vom 17. Februar, 12.45 Uhr: Grund zur Freude hatte BVB-Stammkeeper Roman Bürki in der aktuellen Saison kaum. In gerade einmal neun Spielen blieb der Schweizer ohne Gegentor, allein in der Bundesliga musste Bürki bereits 32 mal den Ball aus dem eigenen Netz holen.

Schuld daran hatte er nur in den seltensten Fällen, weshalb sich der 29-Jährige wohl in den kommenden Wochen dann doch freuen darf. Bürkis Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im Sommer 2021 aus, eine vorzeitige Verlängerung steht bevor, wie Sportdirektor Michael Zorc im Kicker bestätigte.

Roman Bürki: Michael Zorc bestätigt Gespräche

"Wir sind in Gesprächen", wird Zorc zitiert. Angestrebt werde dem Bericht zufolge eine Verlängerung bis 2023, dann wäre der Schweizer 32 Jahre alt.

"Das hat mich unheimlich berührt. Daran werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern", hatte Bürki noch im Dezember geschwärmt, als ihn die BVB-Fans für seine herausragende Leistung in der Champions League gegen Slavia Prag feierten (siehe Ursprungsmeldung). Weitere "Bürki, Bürki"-Sprechchöre könnten in den kommenden Jahren folgen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#trophies

Ein Beitrag geteilt von Roman Bürki (@rbuerki) am

Roman Bürki: Seit 2015 Stammkeeper beim BVB

Bürki war im Sommer 2015 vom SC Freiburg zum BVB gewechselt und hatte Roman Weidenfeller im Tor verdrängt. Seitdem bestritt der Schweizer 192 Pflichtspiele für Borussia Dortmund.

Höhepunkt war wohl der Gewinn des DFB-Pokals im Mai 2017. Beim 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt stand Bürki 90 Minuten zwischen den Pfosten - und streckte anschließen die begehrte Trophäe auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions in den Nachthimmel.

Matchwinner Bürki dankbar über Zuspruch nach Sieg über Prag

[Ursprungsmeldung] Dortmund – „Bürki, Bürki“ schallte es der Mannschaft nach Abpfiff der aufregenden 90 Minuten gegen Slavia Prag (2:1) von der Südtribüne entgegen. Zunächst zierte sich der Schweizer noch etwas, reihte sich ganz am Rand neben seinen Mannschaftskollegen ein. Erst nach nochmaliger Aufforderung der Dortmunder Anhänger ging der 29-Jährige einige Schritte nach vorn und erntete seinen überaus verdienten Sonderapplaus. 

Bürki hatte den Klub mit teils spektakulären Flugeinlagen im Wettbewerb gehalten. Auf wen der BVB nun im Achtelfinale trifft, wird die Auslosung am Montag zeigen.

 Die Liste an Gratulanten war entsprechend lang. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke war einer der ersten. Noch auf dem Rasen dankte er jedem seiner Spieler per Handschlag. Einzig Bürki herzte er so richtig. „Er war fantastisch. Alle haben das festgestellt“, fasste sich Trainer Lucien Favre gewohnt kurz. 

Bürki erhält Sonderlob von BVB-Innenverteidiger Hummels

Mats Hummels holte etwas weiter aus: „Roman hat heute fünf, sechs Weltklasse-Paraden gezeigt. Er hat ein Top-Spiel gemacht. Mehr kann er nicht machen als das, was er heute gemacht hat. Das war sensationell.“ Hummels und seine Defensiv-Kollegen hatten mit den schnellen Tschechen immer wieder Probleme. Das Tempo der Gäste im Umschaltspiel bereitete den Borussen Kopfzerbrechen. Mehrmals tauchte Prag in bester Abschlussposition vor Bürki auf. An dem gab es aber nur einmal ein Vorbeikommen. 

Weitere Versuche entschärfte er mit Fuß, Händen und dem Rest des durchtrainierten Körpers. „Bürki heute mit mehr Paraden als die USA am 4. Juli“, schrieb ein Twitter-User. Wenig Hoffnung hatte Hummels, dass sein Schlussmann ein Sieger-Bier annehmen würde. „Er ist ja eher ein Asket. Vielleicht bekommt er dafür ein Bircher-Müsli.“ 

BVB-Keeper Bürki betont den Mannschaftsgedanken und bleibt bescheiden

Hummels lag richtig mit seiner Vermutung. „Ich trinke nicht so viel Alkohol“, erklärte Bürki. Doch auch auf das Müsli verzichtete er: „Sie müssen mir nichts ausgeben. Dafür bin ich ja auch da. Es war klar, dass auch Arbeit auf mich zukommt.“ Dem Schweizer war es wichtig, bescheiden zu bleiben, den Mannschaftsgedanken zu betonen. „Wir sind ein Team, wir haben gut gekämpft. Wir haben in den letzten Wochen oft unglücklich Gegentore gekriegt und ich hatte oft keine Saves. Heute habe ich es vielleicht wieder ein bisschen gut gemacht.“ 

Das hatte er tatsächlich. Auch aus Sicht der Fans, zu denen Bürki, der seit 2015 im Verein ist, als Nachfolger des beliebten Roman Weidenfeller lange ein schwieriges Verhältnis pflegte. Beeindruckende Reflexe zeigte der frühere Freiburger schon immer, gerade zu Beginn unterliefen ihm im BVB-Tor aber auch stetig bittere Patzer. 

Bürki dankbar über lautstarken Zuspruch des BVB-Anhangs 

Im Januar 2018 legte sich der Schweizer gar mit einigen Anhängern an, sagte nach einem enttäuschenden 2:2 gegen Freiburg: „Die Ost- und Westtribüne, da kommen die Leute ins Stadion, um ihre eigene Mannschaft auszupfeifen. Die sollen lieber zu Hause bleiben. Das sind Leute, die keine Ahnung von Fußball haben. Die haben wohl nichts Besseres zu tun.“ Der Rüffel von Sportdirektor Michael Zorc folgte prompt: „Das war deplatziert und inhaltlich falsch.“ 

Fast zwei Jahre später spricht davon niemand mehr im Dortmunder Umfeld. Bürki ist spätestens nach seiner überragenden Vorsaison („Kicker“-Notenschnitt: 2,64) angekommen im Ruhrgebiet. Das ließ ihn die Südtribüne am Dienstag deutlich spüren. „Das hat mich unheimlich berührt. Daran werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern“, sagte der Torwart. 

Um am Ende des langen Abends, an dem er schon Bier und Müsli entschieden abgelehnt hatte, doch noch einen Wunsch zu äußern: „Ich würde gern mal ausschlafen. Aber der Trainer hat für morgen früh schon wieder Training angesetzt.“

Auch interessant:

Ärger wegen Problemen bei DAZN: Fans verpassen erste Halbzeit von BVB - Slavia Prag

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare