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BVB-Trainer Marco Rose über Tor-Flaute von Erling Haaland: „Wichtig ist, ...“

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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BVB-Trainer Marco Rose hat sich vor dem Heimspiel gegen Freiburg auf der Pressekonferenz geäußert - zum Gegner, zu Erling Haaland und der Defensivschwäche.

Hamm - Wenn Borussia Dortmund am Freitagabend (20.30 Uhr/Live-Übertragung im TV und Stream) den SC Freiburg empfängt, dann ist Topspiel-Zeit im Signal Iduna Park. Denn die Breisgauer belegen den vierten Platz in der Bundesliga - der BVB ist Zweiter. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel hat sich Trainer Marco Rose lobend über den Gegner geäußert. Das eigene Defensivverhalten soll besser werden. Rose kündigt an: „Dann geht die Post ab.“

FußballvereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
Arena/StadionSignal Iduna Park

BVB - Freiburg: Rose spricht vor Spiel über Haaland-Zukunft und Defensivschwäche

750 Zuschauer werden die Partie im Stadion verfolgen - das lässt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW zu. Im Schnitt habe jeder Zuschauer 108 Plätze zur Verfügung, heißt es vom BVB. Auf den Tribünen gilt 2G, in den Gastro-Bereichen 2G-Plus. Doch Marco Rose bemängelt die fehlende Atmosphäre. „Das kann uns ein bisschen was geben, macht aber wenig Spaß“, sagt der BVB-Trainer. Viel lieber würde er Fußball-Feste mit 80.000 Fans feiern.

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... Gegner SC Freiburg: „Freiburg leitet über Jahre hervorragende Arbeit“, sagt Marco Rose. Der Freiburger Kader sei im Rahmen der Möglichkeiten gut. Der Verein habe ein exzellentes Trainerteam, die Mannschaft sei konstant, flexibel, habe klare Automatismen und eine gute Idee mit dem Ball. Rose erwartet viele Flanken und eine gute „Box-Besetzung“ beim Gegner.

... das eigene Defensivverhalten: „Wir müssen es besser machen, das nehmen wir uns schon eine Weile vor.“ Rose spricht von fehlender „Aufmerksamkeit“. Die Statistik zeige, dass man ein Stück höher verteidige als in den vergangenen Jahren. Dennoch habe man mit hohen Bällen hinter die Kette kaum Probleme. Das Problem sei, dass man nach Ballverlusten zu viele Großchancen zulasse. Rose fordert mehr Klarheit im Spiel mit dem Ball, Ballverluste sollen besser abgesichert werden. Fakt sei aber: „Wir müssen dort besser werden.“

... eine defensivere Grundausrichtung: Das sei „gar keine Option“. Schließlich wolle man die Jungs nicht verwirren. Rose verweist stattdessen auf einen Prozess. Noch zu häufig gebe es für die Außenverteidiger und die gesamte Kette zu weite Wege bei der Rückeroberung des Balles. Das habe seine Mannschaft aber auch schon „oft genug gut gemacht“.

... über Haaland, der seit zwei Spielen torlos ist: Wichtig sei, dass er seine „Lockerheit und Leichtigkeit“ nicht verliert, sagt Rose. Das erwarte er aber auch nicht. Es komme auch bei Top-Stürmern vor, dass sie eine Durststrecke über drei oder vier Spiele haben. „Wichtig ist, wie sehr er sich mit der Mannschaft über den Sieg gefreut hat“, so Rose mit Blick auf den knappen Sieg bei Eintracht Frankfurt, auch wenn er nicht selber treffe. Haaland wisse, dass er sich in bestimmten Aspekten noch weiterentwickeln kann.

... über die Zukunft des 21-jährigen Norwegers: Die Haltung des Vereins sei klar, sagt Rose. Wenn Haaland sich für einen anderen Weg entscheidet, dann werde der Verein reagieren. Und: „Wir jubeln, wenn Erling länger bleibt“. .

BVB-Trainer Marco Rose hat sich vor dem Heimspiel gegen Freiburg auf der Pressekonferenz geäußert - zum Gegner, zu Erling Haaland und der Defensivschwäche.
BVB-Trainer Marco Rose hat sich über die Pause von Schiedsrichter Felix Zwayer gesprochen. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

... das Personal gegen Freiburg: Manuel Akanji ist wieder eine Option für die Startaufstellung. Es „sieht gut aus“, sagt Marco Rose, allerdings müsse man das Abschlusstraining abwarten. Raphaël Guerreiro habe „wenig bis gar nicht“ trainiert, spiele genauso wie der verletzte Giovanni Reyna keine Rolle. Auch Dan-Axel Zagadou wird nach seiner Corona-Erkrankung nicht im BVB-Kader sein. Besser sieht es bei Marius Wolf und Youssoufa Moukoko aus, der eine Halbzeit im Test der U23 absolviert hat.

... den Spielplan in den kommenden Wochen: Besonders wichtig werde die Länderspielpause zwischen dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim und dem Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen. Die Phase werde wichtig, weil Spieler wie Manuel Akanji wieder in den Rhythmus kommen können. „Dann geht die Post ab“, kündigt Rose an.

... Schiedsrichter Felix Zwayer (Der Schiedsrichter hat nach der Kritik im Topspiel zwischen Bayern und Dortmund eine Pause angekündigt): „Ich glaube, dass das eine persönliche Entscheidung von Felix Zwayer ist. Wenn man in dem Bereich arbeitet, wo wir tätig sind, ist auch klar, dass du immer wieder Dinge über dich hören musst, immer wieder Dinge über dich lesen musst. Damit musst du umgehen können, das ist klar.“

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