Mehrere Klubs interessiert

Abgang von Mo Dahoud beim BVB: Kommt es zu einem Wiedersehen? So ist der aktuelle Stand

Mo Dahoud ist beim BVB aktuell nur Reservist. Viele Vereine sind interessiert - einer ganz besonders. Michael Zorc spricht über den Stand der Verhandlungen.

Update vom 31. Januar, 15.39 Uhr: Was passiert mit Mahmoud Dahoud? Unter Trainer Edin Terzic spielt der Mittelfeldmann aktuell überhaupt keine Rolle. Bis Montag haben Klubs Zeit, ein Angebot in Dortmund für Mo Dahoud vorzulegen. Anschließend endet die Wintertransferperiode. Besonders in Frankreich soll es mit Olympique Marseille einen starken Interessenten geben. Die Zeichen stehen klar auf Abschied von Borussia Dortmund - wohl allerdings erst im Sommer.

SpielerMahmoud (Mo) Dahoud
Geburtsdatum1. Januar 1996 (Alter 25 Jahre)
VereinBorussia Dortmund
Größe1,76 Meter

Denn: Ein konkretes Angebot für Mo Dahoud wurde dem BVB bislang nicht unterbreitet. „Momentan liegt nichts auf dem Tisch“, wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc von den Ruhr Nachrichten zitiert. Es könnte ein durchaus ruhiger Deadline Day für Borussia Dortmund werden. Es sei denn, die möglichen Interessenten für Mo Dahoud machen noch einmal ernst.

BVB: Wechsel von Mo Dahoud? Es könnte zum Wiedersehen mit Lucien Favre kommen

[Erstmeldung] Dortmund - Seit inzwischen dreieinhalb Jahren schnürt Mahmoud Dahoud die Fußballschuhe für den BVB. Doch so richtig angekommen ist der zweifache deutsche Nationalspieler in Dortmund noch nicht. Nachdem er zu Beginn dieser Saison unter Lucien Favre überraschend viel zum Zug kam, spielt Dahoud unter dem neuen Trainer Edin Terzic keine Rolle mehr.

BVB: Wechsel von Mo Dahoud? Olympique Marseille offenbar an Transfer interessiert

Gegen seinen Ex-Klub stand er zuletzt zwar immerhin wieder im BVB-Kader. Zum Einsatz kam Mo Dahoud bei der 2:4-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach allerdings nicht. Inzwischen soll sich Borussia Dortmund übereinstimmenden Medienberichten mit einem Abgang des Spielers auseinandersetzen. Ein Transfer könnte bevorstehen.

Demnach kommen mögliche Interessenten für Dahoud aus dem Ausland - genauer gesagt aus Italien und Frankreich. Neben Sassuolo Calcio aus der Serie A haben nach Informationen der Ruhr Nachrichten auch AS Monaco und Olympique Marseille die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt und sollen sich mit einem Wechsel beschäftigen.

Wie konkret die Angebote sind, ist aktuell nur schwer zu bewerten. Marseille scheint größeres Interesse zu haben. Dort hätte Dahoud wohl gute Chancen auf mehr Spielzeit. Außerdem ist der Traditionsklub aus Frankreich ein dankbarer Abnehmer für Spieler aus der Bundesliga. Michael Cuisance (FC Bayern München) und Leonardo Balerdi (BVB) sind aktuell nach Marseille verliehen und kommen dort beide regelmäßig zum Zug.

BVB: Abgang von Mo Dahoud? Wiedersehen mit Lucien Favre in Marseille möglich

Unter Umständen würde Dahoud in Marseille aber noch auf einen ganz anderen Weggefährten als Leonardo Balerdi treffen. Denn wie französische Medien berichten, steht Trainer André Villas-Boas in der Kritik. Marseille belegt nur Rang sechs der Ligue 1 und hinkt seinen Erwartungen damit hinterher. Als möglichen Nachfolger für Villas-Boas, dessen Vertrag nach dieser Saison ausläuft, hat der französische TV-Experte Simone Rovera bei Téléfoot Chaine jüngst Ex-BVB-Coach Lucien Favre ins Spiel gebracht.

Spielt keine Rolle beim BVB: Ein Abgang von Mo Dahoud steht bevor.

Mit Lucien Favre würde Mo Dahoud nicht nur auf den Trainer treffen, unter dem er zuletzt wieder vermehrt zum Zuge kam, sondern auch auf den Coach, der ihm einst in Gladbach den Sprung zu den Profis ermöglichte. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten. Bis zum 31. Januar hat Borussia Dortmund noch Zeit, Winter-Transfers einzutüten.

BVB: Abgang von Mo Dahoud? Keine Chance unter Edin Terzic - Vertrag bis 2022

Mit Edin Terzic soll es sich Mo Dahoud jedenfalls verscherzt* haben, berichtet Ruhr24.de*. Deshalb ist es nur schwer vorstellbar, dass sich der Deutsch-Syrer urplötzlich wieder zur Stammkraft in Dortmund entwickelt. Das heißt auch: Borussia Dortmund wird den Vertrag mit Mo Dahoud wohl nicht verlängern. Und wenn er den Dortmundern dann noch eine nennenswerte Ablöse in die Kassen spülen soll, müssen BVB-Boass Hans-Joachim Watzke und Co. ihn eigentlich spätestens im kommenden Sommer verkaufen. Sein Vertrag gilt noch bis zum 30. Juni 2022.

Doch auch andere Abgänge drohen dem BVB. Dabei handelt es sich zum Teil um Spieler, die Dortmund eigentlich nur ungerne ziehen lassen würde. Trotzdem riecht es nach einem Umbruch beim BVB. Das würde natürlich auch Neuzugänge betreffen. Aktuell beschäftigt sich Dortmund mit einem Transfer von Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach).

Und nicht nur die Spieler der anderen Borussia wirken auf den BVB interessant. Auch Gladbachs Trainer Marco Rose soll ins Blickfeld der Schwarz-Gelben geraten sein. Den 44-Jährigen von den Fohlen loszueisen, wäre jedoch eine kostspielige Angelegenheit. - *Ruhr24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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