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Der BVB hat kein Mentalitäts-, sondern ein Qualitätsproblem

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Von: Benedikt Ophaus

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Der BVB kassiert bei Union die nächste Niederlage. Diesmal muss die Frage nach der Mentalität nicht gestellt werden - sondern nach der Qualität. Ein Kommentar.

Hamm - So oft schon waren sie bei Borussia Dortmund genervt, wenn nach seltsam blutleeren Auftritten wieder einmal die Mentalitätsdebatte eröffnet wurde. Aber keine Sorge, das sollte sich erledigt haben. Denn der BVB hat kein Mentalitätsproblem, er hat ein Qualitätsproblem.

Der BVB hat kein Mentalitäts-, sondern ein Qualitätsproblem - Kommentar

Mit der Niederlage am Sonntag bei extrem effizient auftretenden Unionern aus Berlin ist der vermeintliche Bayern-Herausforderer Nummer eins als Tabellenachter im grauen Mittelmaß angekommen. Mehr hat diese Mannschaft aktuell auch nicht verdient.

Im Spielaufbau ist der BVB-Kader schon die komplette Saison über erschreckend ideenlos. Defensiv erlauben sich die Profis immer wieder individuelle Fehler, offensiv fehlt jegliche Durchschlagskraft – darüber täuscht auch der gefühlte Sieg gegen die Bayern nicht hinweg. Die bitteren Fakten: drei Auswärtsniederlagen - wie je jüngste bei Union Berlin, bei der Marco Reus zunächst nicht in der BVB-Aufstellung gestanden hatte - am Stück, der schlechteste Saisonstart seit 2014, satte sieben Punkte Rückstand auf Union.

Die Zeiten sind vorbei, in denen der BVB dank Unterschiedsspielern wie Erling Haaland und Jadon Sancho trotz einiger Probleme locker die Champions League erreichte. Edin Terzic hat im Drei-Tages-Rhythmus kaum Möglichkeiten, an den Schwachstellen zu arbeiten. Düstere Aussichten.

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