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„Damit gut bedient“: BVB-Ikone weist Verteidiger wegen Gehaltsforderung zurecht

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Von: Sven Schneider

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Die Gespräche zwischen Borussia Dortmund und Manuel Akanji bezüglich einer Vertragsverlängerung stocken. BVB-Ikone Jürgen Kohler hat eine klare Meinung dazu.

Hamm - Die Wege von Borussia Dortmund und Manuel Akanji könnten sich bald trennen. Der Verteidiger soll laut Angaben der Sport Bild einen Vorstoß zur Vertragsverlängerung seitens des BVB abgelehnt und zudem die Bosse verärgert haben. Der Grund: Manuel Akanji will mehr Geld verdienen in Dortmund - und fordert dazu gar eine Verdopplung seines Gehalts. Das sorgt bei dem einen oder anderen für Kopfschütteln.

NameManuel Akanji
Geboren19. Juli 1995, Wiesendangen, Schweiz
Größe1,87 Meter

BVB-Ikone weist Manuel Akanji zurecht - Vertragsverlängerung auf der Kippe

„Er ist ein guter Spieler, aber kein Top-Verteidiger in Europa“, wird BVB-Ikone von der Sport Bild zitiert. Der Weltmeister von 1990 gewann mit Borussia Dortmund die Champions League, ehe er im Juli 2002 seine aktive Fußballerkarriere beendete. 250 Pflichtspiele bestritt Jürgen Kohler in der Innenverteidigung des BVB. „Ich finde, wenn Dortmund ihm ein Angebot über acht Mio. macht, ist er damit gut bedient. Mehr hat er mit seiner Leistung bisher nicht gerechtfertigt“, so Kohler.

Zwar wusste Manuel Akanji besonders bei der EM 2021 zu überzeugen und knüpfte anschließend auch beim BVB an sein Leistungshoch an. Allerdings ist der Schweizer auch Teil der großen Defensivschwäche beim BVB. In der Bundesliga kassierte Borussia Dortmund bereits 36 Gegentore in 23 Pflichtspielen. Allein gegen Bayer Leverkusen holte Schwarz-Gelb den Ball fünfmal aus dem eigenen Netz.

Manuel Akanji: Hohe Gehaltsforderung verärgern BVB-Bosse - Verkauf im Sommer?

Und auch gegen die Glasgow Rangers im Hinspiel sah Manuel Akanji nicht gut aus. Beim Rückspiel, das am Donnerstag kostenlos live im Free-TV und Livestream übertragen wird, wird der Schweizer aufgrund einer Muskelverletzung in der Wade fehlen. Genug Zeit also, um über die Zukunft nachzudenken. Ob die in Dortmund liegt, wissen sowohl Manuel Akanji als auch Borussia Dortmund offenbar nicht.

Denn: Sollten sich die Verhandlungen weiterhin zäh gestalten, dürften die Bosse über einen Verkauf im Sommer nachdenken. Manuel Akanjis Vertrag beim BVB läuft 2023 aus. Eine Ablösesumme von über 20 Millionen Euro könnte Schwarz-Gelb erwarten. Ohnehin ist das Interesse anderer Klubs an Manuel Akanji groß. Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg ist nur einer von vielen Nachfolger-Kandidaten beim BVB. „Entweder Akanji oder Schlotterbeck. Beide zusammen halte ich für unwahrscheinlich“, wurde Jürgen Kohler deutlich.

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