Vertrag läuft aus

BVB sucht wohl bereits nach Nachfolgern für Favre: Das sagt Zorc zu den Gerüchten

Ist für Lucien Favre im kommenden Sommer Schluss bei Borussia Dortmund? Angeblich werden bereits Nachfolger gesucht. Das sagt Michael Zorc zu den Gerüchten.

Update vom 28. Oktober, 21.31 Uhr: Sucht der BVB bereits nach einem Nachfolger von Trainer Lucien Favre? Der Vertrag des Schweizers in Dortmund endet im Sommer. Laut Bild werden bereits einige prominente Kandidaten gehandelt. Sportdirektor Michael Zorc hat sich nun zur Zukunft von Favre bei Schwarz-Gelb geäußert.

VereinBorussia Drtmund
TrainerLucien Favre
Arena/StadionSignal Iduna Park
TrainingsplatzTrainingsgelände Hohenbuschei

„Wir sind am Anfang der Saison und haben entschieden, die Frage zurückzustellen. Das ist für beide Seiten nicht das Thema“, so Zorc bei Sky. Die Dortmunder Führungsetage bleibt geduldig. Oder spielt sie nur auf Zeit? „Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben. Wir werden irgendwann die Gespräche führen“, so Zorc weiter.

Klar ist: Lucien Favre wird an Erfolgen gemessen. Die blieben seit seinem Amtsantritt 2018 beim BVB aus. Die nächste Härteprüfung, die Aufschluss über eine Zukunft von Favre in Dortmund geben könnte, ist das Duell mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern am 7. November.

BVB: Nachfolger für Lucien Favre gesucht - Jesse Marsch Kandidat in Dortmund

Hamm - Eigentlich ist die Situation schon wieder einigermaßen besänftigt. Der mehr als souveräne Sieg von Borussia Dortmund im Revierderby gegen Schalke 04 sorgte für etwas Ruhe, nachdem rund um den BVB im Anschluss an den Fehlstart in der Champions League gegen Lazio Rom erneut die Mentalitätsdebatte losgetreten war.

Teil dieser öffentlich und medial geführten Diskussion ist auch die Position von Trainer Lucien Favre (62), der schnell und gefühlt dauernd in der Kritik und vor einem möglichen Aus steht. Obwohl er mit aktuell 2,15 Punkten im Schnitt der erfolgreichste Chefcoach in der Historie des BVB ist.

Lucien Favre (BVB): Drei Nachfolge-Kandidaten werden gehandelt

Zum Problem gehört auch: Favre ist bei Borussia Dortmund derzeit nur Trainer auf Bewährung, sein Vertrag läuft im Sommer 2021 aus. Und danach? Offen. Ein klares Bekenntnis ließen BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58) und Co. bislang aus. Weil Favre bislang noch immer keine Titel geliefert hat.

Daher scheint es eher wahrscheinlich zu sein, dass sich die Wege von Trainer Favre und Borussia Dortmund im Sommer 2021 trennen. Offenbar beschäftigt sich die Chefetage des BVB längst mit der Suche nach einem Nachfolger für Favre.

Vor dem 2. Spieltag in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg am Mittwochabend (21 Uhr/im Live-Ticker auf wa.de) kocht die Sport Bild die Nachfolger-Diskussion beim BVB neu auf. Wie das Blatt berichtet, hat Borussia Dortmund dabei auch zwei Namen auf dem Zettel, die aktuell noch bei der Konkurrenz in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen.

Favre beim BVB vor dem Aus? Rose, Nagelsmann und March als Nachfolger gehandelt

Einer von ihnen ist Marco Rose (44), der seit Sommer 2019 bei Borussia Mönchengladbach in der Verantwortung steht. Direkt führte er die Fohlen in die Champions League, wo das Team am Dienstag nur knapp die Sensation gegen Real Madrid (2:2) verpasste.

Auch Julian Nagelsmann (33) gehöre demnach zu den Kandidaten in Dortmund. Der Trainer von RB Leipzig wurde schon vor zwei Jahren mit dem BVB in Verbindung gebracht. Doch bei der Borussia wollten sie - anders als in Leipzig - nicht auf die Freigabe von Nagelsmann warten, der damals noch bei 1899 Hoffenheim unter Vertrag stand.

Erneut gehandelt wird auch Jesse March (46) aus dem RB-Fußball-Imperium. Der Amerikaner assistierte bereits Ralf Rangnick in Leipzig ist ist aktuell Cheftrainer bei RB Salzburg.

Mögliche Nachfolger von Lucien Favre beim BVB: Alle verfolgen bestimmten Spielstil

Es sind alles keine neuen Namen, die als Nachfolger von Lucien Favre beim BVB gehandelt werden. Aber sie haben alle eine Gemeinsamkeit: ihren bevorzugten Fußball-Stil. Rose, Nagelsmann und March setzen in der Regel auf hohes Angriffspressing, schnelles Umschaltspiel, tiefe Pass-Optionen und dass ihre Spieler auch ohne Ball ständig in Bewegung sind.

Statisches Spiel wird bei ihnen nicht gern gesehen. Anders als eben aktuell bei Borussia Dortmund unter Trainer Lucien Favre.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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