Borussia Dortmund

VAR-kurios: Was Haaland Sevillas Torwart zurief - „Habe getroffen, als er nicht gemogelt hat“

Borussia Dortmunds Erling Haaland war Hauptdarsteller beim VAR-Wirrwarr gegen Sevilla. Anschließend verriet der BVB-Stürmer den genauen Wortlaut mit Keeper Bono.

Dortmund - Es waren möglicherweise die turbulentesten Minuten der aktuellen Champions-League-Saison. Tor, kein Tor, Elfmeter, Wiederholung, Zwei-zu-Null für Borussia Dortmund. Die Diskussionen um den Video-Assistent-Referee (VAR) kochten wieder einmal hoch ob der Szenen in Dortmund. Derjenige, der im Scheinwerferlicht stand, blieb jedoch ganz cool. Oder etwa doch nicht?

NameErling Haaland
Geboren21. Juli 2000, Leeds, Vereinigtes Königreich
Größe1,94 Meter
Gewicht88 kg

Erling Haaland (BVB): „Karma existiert“ - was Dortmunds Stürmer Torwart Bono zurief

Den wegweisenden Führungstreffer hatte Erling Haaland noch vor der Pause erzielt beim Rückspiel des Achtelfinals in der Champions League. Nach dem Seitenwechsel fand Borussia Dortmunds Stürmer jedoch seinen Meister. FC Sevillas Torwart Bono hielt seinen getretenen Strafstoß, tauchte rechtzeitig ins untere Eck ab und parierte. Den Jubelschrei und nette Worte in Richtung des Schützen konnte sich Bono nicht verkneifen.

Blöd nur, wenn eben das wie ein Bumerang zurückgeschleudert wird. Schiedsrichter Cüneyt Cakir ließ den Strafstoß erneut ausführen, weil sich Bono zu früh von der Torlinie wegbewegt hatte. Erling Haaland, der in unserer Einzelkritik beinahe die Bestnote erhielt, wählte die identische Ecke, die gleiche Höhe. Diesmal zappelte die Kugel jedoch im Netz. Jetzt war es Haaland, der sofort zur Retourkutsche ausholte.

Erling Haaland (BVB) selbstbewusst gegen Sevilla: „Wenn er auf der Linie steht“

„Ich habe zu ihm gesagt, was er mir nach dem ersten Mal auch zugerufen hatte“, sagte Erling Haaland nach dem Schlusspfiff leicht schmunzelnd bei Sky. Gefallen hatte seine Aktion wohl niemandem, der das Trikot des FC Sevilla trug. Sky-Experte und Ex-Profi Dennis Aogo war sich aber sicher: „Von einer Unsportlichkeit müssen wir hier nicht reden, wenn der Keeper zuvor das Selbe getan hatte.“

Doch was hatte Erling Haaland denn Bono zugerufen? Wirklich sicher war sich der Norweger nicht, hatte er doch die Worte des marokkanisch-kanadischen Schlussmanns flüchtig aufgeschnappt. „Ich glaube, es bedeutet: Karma existiert auf dieser Welt“, berichtete Erling Haaland anschließend. Der Gemütszustand Haalands hatte sich im Vergleich zu den 90 Minuten zuvor deutlich abgekühlt. Auch ein freundschaftlicher Austausch der vermeintlichen Streithähne wurde von den TV-Kameras eingefangen.

Erling Haaland (r.) trat gegen Sevilla zweimal vom Punkt an.

Dennoch gab Erling Haaland zu: Völlig frei war sein Kopf beim Anlauf nicht. „Ich war beim zweiten Elfmeter ein bisschen nervös, wenn ich ehrlich bin“, so Haaland, der seinen zehnten Treffer in sechs Spielen in der laufenden Champions-League-Saison erzielte. „Er war zu weit draußen. Wenn er auf der Linie steht, dann treffe ich beim ersten Mal. Dann habe ich getroffen, als er nicht gemogelt hat“, so der BVB-Stürmer. Selbstbewusstsein hat er, der Erling Haaland.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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