Dortmund verliert in Freiburg

„Seitdem Edin da ist ...“: BVB-Stars werden nach nächster Peinlich-Pleite deutlich

Borussia Dortmund verliert nicht nur gegen den SC Freiburg, sondern auch den Anschluss an die Spitzenplätze. Mats Hummels und Co. sprechen über den Trainer.

Freiburg - Drei Punkte auf Platz vier, schon ganze sechs Zähler Rückstand auf Rang drei. Borussia Dortmund kassiert gegen den SC Freiburg die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Das Spiel im Breisgau legte wieder einmal offen: Der BVB-Kader hat große Probleme - und das nicht nur auf der Torwartposition. Unter Trainer Edin Terzic holte Dortmund nur 13 von möglichen 27 Punkten. Abwehrchef Mats Hummels und Emre Can werden deutlich.

VereinBorussia Dortmund
CheftrainerEdin Terzic
StadionSignal-Iduna-Park (Dortmund)
Plätze81.365

BVB: „Seitdem Edin da ist ...“ - Mats Hummels wird deutlich nach Freiburg-Pleite

Seit neun Spielen steht Edin Terzic an der Seitenlinie bei Borussia Dortmund. Mittlerweile ist klar: Auch der 38-Jährige hat mit den selben Problemen beim BVB zu kämpfen wie sein Vorgänger Lucien Favre. Der Schweizer musste Mitte Dezember seine Sachen packen. Nach der dritten Pleite des Jahres 2021 wächst auch die Kritik an Terzic - allerdings nicht für Mats Hummels.

Denn der nimmt seinen Chefcoach in Schutz: „Ich finde, seitdem Edin da ist, machen wir sehr viele Dinge sehr viel besser“, sagte Hummels bei Sky. Viel Grund zur Kritik an ihn und seine Mannschaft sah der 32-Jährige nach dem 1:2 aus BVB-Sicht im Breisgau nicht. „Gegen uns ist gefühlt jeder Torschuss drin. Ich finde, dass wir seit Wochen viel mehr investieren und reinwerfen in die Spiele“, so Hummels.

BVB: Marwin Hitz patzt gegen Freiburg und befeuert Torwartdiskussion in Dortmund

Die Einstellung beim BVB stimmt, findet Hummels. Zwei Fernschüsse der Freiburger schlugen hinter Keeper Marwin Hitz in den Maschen ein. Ganz besonders beim Zweiten sah der Ersatz von Stammtorwart Roman Bürki schlecht aus. Die Torhüterdiskussion in Dortmund erhält neuen Zündstoff. Der wird zudem befeuert vom Berater einer der möglichen Kandidaten, der einen möglichen BVB-Transfer von Bartlomiej Dragowski kommentierte.

Mats Hummels nahm BVB-Trainer Edin Terzic in Schutz.

Was in Dortmund fehlt ist der Ertrag. Nach 20. Spieltagen verliert der BVB die Champions-League-Plätze aus den Augen und damit das Mindestziel für die Saison. „Das ist natürlich in Gefahr. Das ist das Mindeste, was wir erreichen müssen, das wissen wir“, so Hummels, der mit dem fehlenden Spielglück in Freiburg haderte - wie sein Kollege Emre Can.

BVB: Emre Can nimmt Kollegen in die Pflicht - „Muss sich jeder selber hinterfragen“

„Bei uns geht er an die Latte, bei denen geht er rein“, so Emre Can. Auch der Mittelfeldstratege, der am Samstag zunächst auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kam, hatte kein schlechtes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Und dennoch fand er einen Ansatz für Verbesserungen. Das Problem dabei: Eben jener ist seit Wochen, wenn nicht gar seit Monaten bekannt. „Manchmal müssen wir auch die letzten Prozente dazu tun“, analysiert Emre Can.

Wieso das bislang zu selten in der laufenden Saison und auch in Freiburg nicht geschehen ist, konnte und vielleicht wollte Emre Can nicht beantworten. Jeder müsse sich selber hinterfragen, so Can. „Es müssen alle voran gehen nicht nur ich“, fügte er an. Die nächste Chance hat Borussia Dortmund am kommenden Samstag gegen die TSG Hoffenheim. Anschließend geht es in der Champions League weiter. Eben jenem Wettbewerb, der mehr denn je in Gefahr ist. Die Konsequenzen eines Verpassens der Königsklasse wären enorm in Dortmund.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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