Entwicklungen im News-Ticker

Bundesliga-Neustart: Topspiel BVB - FC Bayern terminiert - Saisonfinale notfalls im Juli

Die Bundesliga startet am Samstag. Notfalls soll bis in den Juli gespielt werden. Das Top-Spiel BVB - FC Bayern fällt auf einen Dienstagabend. News-Ticker.

  • Nach der Coronavirus bedingten Pause kehrt die Bundesliga aus der Pause zurück.
  • Nationalspieler Ilkay Güngogan über das Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 und nachvollziehbare Kritik am Bundesliga-Neustart (siehe Update 14. Mai, 10.06 Uhr)
  • Das Bundesliga-Topspiel BVB gegen den FC Bayern wurde terminiert (siehe Update 14. Mai, 17.18 Uhr). Alle Infos im News-Ticker.

Update vom 15. Mai, 10.53 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge zum jetzigen Zeitpunkt gegen die Fortsetzung der Bundesliga. Demnach kritisieren 56 Prozent der Befragten den Saison-Neustart am kommenden Wochenende, wie aus dem Deutschlandtrend im Morgenmagazin der ARD hervorgeht. Knapp ein Drittel (31 Prozent) ist dagegen für die Fortführung. Zwölf Prozent interessieren sich nicht für Fußball; ein Prozent machte keine Angaben.

40 Prozent der Befragten gaben an, sich weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen von der Politik zu wünschen. Unter ihnen gibt es aber keinen klaren Zuspruch für die Fortsetzung der Saison: 45 Prozent äußern Zweifel, 40 Prozent sind dafür.

Aus dem ZDF-Politbarometer geht ebenfalls eine deutliche Ablehnung der Deutschen zur Fortsetzung der Bundesliga hervor. Demnach sprechen sich 62 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Abbruch der Saison aus. In der vergangenen Woche waren 54 Prozent dafür. Etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) findet den Neustart hingegen gut.

Bundesliga-Neustart: Saisonfinale notfalls im Juli - Topspiel BVB - FC Bayern terminiert

Update, 17.18 Uhr: Das Bundesliga-Topspiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München soll an einem Dienstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen werden. Dies geht aus den Ansetzungen hervor, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag für die Spieltage 27 bis 29 veröffentlichte. Der 28. Spieltag, bei dem es am 26. Mai zum Topduell BVB - FC Bayern kommt, ist als erste Englische Woche im verbleibenden Bundesliga-Betrieb angesetzt. Am Wochenende zuvor eröffnen die beiden Berliner Vereine Hertha BSC und 1. FC Union den 27. Spieltag an einem Freitagabend (20.30 Uhr).

Saisonfinale notfalls im Juli - Grünes Licht für neue Regel bei Auswechslungen

Update, 15.54 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die 36 Profiklubs haben eine Entscheidung über die Wertung bei Abbruch der aktuellen Spielzeit vertagt. Für den Fall, dass eine Fortführung des Spielbetriebs durch künftige Entwicklungen nicht mehr möglich sein sollte und die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss, soll innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden", hieß es in der DFL-Mitteilung vom Donnerstag. Das Thema sei bei der Mitgliederversammlung "nicht vertiefend erörtert" worden.

Die DFL hält weiter an ihrem Plan fest, die laufende Saison trotz der derzeitigen Coronavirus-Pandemie vollständig und inklusive Relegation beenden zu wollen. Dies sei "einstimmig mit einer Enthaltung" bekräftigt worden, hieß es vom Ligaverband. Geplant ist die Beendigung bis zum 30. Juni. Falls es notwendig sei, soll dies, sofern rechtlich möglich, auch im Juli noch geschehen.

Zusätzlich sind für den Rest der Saison fünf statt drei Auswechslungen erlaubt. Das entschied die Deutsche Fußball Liga am Donnerstag und übernahm damit die vom Weltverband FIFA eingeführte Änderung. Damit sollen die Spieler angesichts des dicht gedrängten Kalenders im Zuge der Corona-Krise und möglicher Spiele bei großer Hitze im Sommer entlastet werden.

Nationalspieler Gündogan über nachvollziehbare Kritik und BVB - Schalke 04

Update vom 14. Mai, 10.06 Uhr: Der Fußball-Nationalspieler und Ex-Dortmunder Ilkay Gündogan hat Verständnis für alle, die den Restart der Bundesliga kritisch sehen. "In der ganzen Gesellschaft gibt es kontroverse Diskussionen auf allen Ebenen. Es gibt sehr viele Gründe, die dagegen sprechen, und sehr viele, die dafür sprechen. Eine Entscheidung treffen, mit der alle zufrieden sind? Unmöglich!", schrieb der für den englischen Premier-League-Club Manchester City spielende Profi im Kicker.

Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr/live im Free-TV und Stream) lasse sich Gündogan "natürlich nicht entgehen. Bei uns in England blicken derzeit viele Fußballfans respektvoll nach Deutschland. In den Medien gibt es sehr viel Lob für das deutsche Gesundheitssystem und auch für die DFL und ihr Konzept. In sämtlichen Statistiken rund um Covid-19 schneidet Deutschland relativ gut ab. Entsprechend weit ist man deshalb auch in den Planungen mit dem Ligabetrieb", so Gündogan.

Update, 16.33 Uhr: Es herrscht Uneinigkeit zwischen den Klubs der 1. Fußball-Bundesliga. Am Mittwoch legte die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Antrag zur Regelung bei einem möglichen Saisonabbruch vor. Nach Angaben des Kicker stimmten zehn Vereine zu, acht votierten dagegen. Der Antrag im Wortlaut: "Sollte die vollständige Beendigung der Spielzeit unmöglich werden, soll dennoch am Grundprinzip eines sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen der Bundesliga und der 2. Bundesliga und zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga unter Beibehaltung der Anzahl von jeweils 18 Klubs festgehalten werden; im Verhältnis zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga soll das gelten, wenn auch die 3.Liga die Spielzeit in vergleichbarem Umfang wie die 2. Bundesliga absolviert hat."

Bundesliga-Neustart: Meister und Absteiger trotz Saisonabbruch

Update vom 13. Mai, 11.21 Uhr: Der Fall des Zweitligisten Dynamo Dresden beweist: Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht überstanden. Zwar rollt ab dem kommenden Samstag wieder der Ball in Deutschlands 1. und 2. Bundesliga, das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus ist dennoch hoch - auch bei den regelmäßig getesteten Fußball-Profis. Steigen die Fallzahlen erneut an, droht der Abbruch der Bundesliga-Saison 2019/20. Und dann?

Wie die Bild erfahren haben will, plant die Deutsche Fußball Liga (DFL) in diesem Szenario dennoch mit Meister und Absteiger. Gewertet würde die Tabelle zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs. Wie sich das auf Klubs auswirkt, die bislang eine geringere Anzahl an Spielen absolviert haben, ist noch offen. Final ist diese Entscheidung allerdings noch nicht. Am Donnerstag will die DFL die 36 Klubs bei einer Mitgliederversammlung abstimmen lassen.

Jens Lehmann vor Bundesliga-Neustart: "Nicht so bedenklich"

Update, 17.23 Uhr: Jens Lehmann, neuer Aufsichtsrat von Fußball-Bundesligist Hertha BSC, sieht die Gefahr durch das Coronavirus für Fußballprofis weiterhin als eher gering an. "Solange die Symptome nicht ganz so schlimm sind, denke ich, müssen Spieler damit klarkommen", sagte der 50-Jährige in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des TV-Senders beINSports: "Wir haben einige Spieler, die infiziert waren, und die meisten haben nicht mal Symptome gezeigt. Deswegen denke ich, für junge, gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem ist das nicht so bedenklich."

Der für das kommende Wochenende geplante Bundesliga-Neustart war in den vergangenen Tagen heftig in die Kritik geraten. Die Austragung der Duelle als Geisterspiele ist eines der vielen Maßnahmen, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) umsetzt, um die Existenz der Vereine zu retten. Für Lehmann kaum verständlich. "Diese Frage hat mir auch noch keiner beantworten können, warum in einem Stadion wie der Allianz Arena, wo 70 000 Leute reinkommen, warum man da nicht 20 000 reinstecken kann." Bei einem "Abstand von zehn Metern" würden sich Fans im Stadion "wahrscheinlich nie in die Quere kommen", hatte Lehmann im Doppelpass von Sport1 gesagt.

Bundesliga-Neustart für Ex-Nationalspieler Max Kruse "für einige nicht fair"

Update vom 12. Mai, 11.01 Uhr: Der frühere Nationalspieler Max Kruse steht dem Bundesliga-Neustart eher skeptisch gegenüber. Das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) sei zwar grundlegend gut. "Nichtsdestotrotz gibt es Wettbewerbsnachteile, da kommt man gar nicht drumherum. Das ist dann für einige Mannschaften nicht fair. Da muss man dann entscheiden, ob man das so will", sagte der 32-Jährige am Montagabend bei Nitro 100% Bundesliga. So sei Zweitligist SG Dynamo Dresden, der wegen zwei positiver Fälle geschlossen zwei Wochen in Quarantäne muss, jetzt schon benachteiligt.

Der derzeit beim türkischen Erstligisten Fenerbahçe Istanbul spielende Kruse stellt sich zudem die Frage, wie lange die Saison gehen soll. "Wir wissen jetzt, wann die Saison zu Ende ist. Aber wann geht die neue Saison los? Gibt es überhaupt Urlaub für uns, weil im nächsten Jahr dann die Europameisterschaft stattfindet? Es ist viel vorgegeben, aber es nicht wirklich klar, was dann im Endeffekt auch passiert", meinte der Stürmer, der vor einem Jahr von Werder Bremen nach Istanbul wechselte.

Eberl sieht Risiken bei DFL-Konzept - Millionen-Verluste drohen

Update, 17.03 Uhr: In Vorbereitung auf den Neustart der Bundesliga am Samstag hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) damit begonnen, seine Elite-Schiedsrichter auf das Coronavirus zu testen.

"Die Schiedsrichter für das kommende Wochenende unterziehen sich ab heute einem ersten Test und dann noch einem zweiten Test einen Tag vor dem Spiel", sagte der sportliche Leiter der Elite-Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich auf der Webseite des DFB.

Update, 14.48 Uhr: Max Eberl, Sportchef von Borussia Mönchengladbach, hat Risiken beim Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison eingeräumt. "Das Konzept steht auf tönernen Füßen", sagte Eberl mit Blick auf die jüngsten positiven Corona-Fälle beim Zweitligisten Dynamo Dresden.

Die Sachsen müssen auf Geheiß des dortigen Gesundheitsamtes zunächst in Quarantäne und können nicht wie geplant am kommenden Wochenende gegen Hannover 96 spielen. In Köln hatte das Gesundheitsamt zuvor entschieden, nur zwei positiv getestete Profis des 1. FC Köln, nicht aber den gesamten Kader in Quarantäne zu schicken.

"Natürlich wäre ein einheitlicher Weg gut", räumte Eberl ein. Der 46-Jährige empfahl allen Profi-Klubs, ganz eng mit den örtlichen Gesundheitsämtern zusammen zu arbeiten. "Ich habe zuletzt mit Beratern deutlich weniger telefoniert als mit Ämtern", meinte Eberl. Auch bei der Borussia hatte es zuletzt einen zunächst positiven Test bei einem Spieler gegeben. Zwei weitere Tests kurz darauf waren aber negativ. "Jetzt ist gottseidank alles im Reinen", meinte Eberl.

Bundesliga-Start: BVB, Schalke und Co. drohen durch Geisterspiele Millionen-Verluste

Update 11. Mai, 11.41 Uhr: Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga verlieren durch die Geisterspiele laut eines Kicker-Berichts mehr als 91 Millionen Euro. Für die Bundesligisten ergibt sich ein Verlust von 69,661 Millionen Euro, für die Klubs der 2. Liga 22,029 Millionen Euro, wie eine Berechnung des Fachmagazins auf Grundlage der Ticketeinnahmen aus der vergangenen Saison ergab.

Bund und Länder haben die Erlaubnis für einen Neustart der Bundesliga ab der zweiten Mai-Hälfte erteilt, die verbleibenden neun Spieltage dürfen allerdings ausschließlich als Partien ohne Zuschauer ausgetragen werden.

Bundesliga-Start: Seifert äußert sich zum Quarantäne-Fall bei Dynamo Dresden und kündigt Gespräche an

Update vom 10. Mai, 10.32 Uhr: Eine Woche vor dem geplanten Anpfiff für die Restsaison der 1. und 2. Fußball-Bundesliga haben die Hoffnungen auf einen noch einigermaßen geordneten Verlauf der ausstehenden Spielzeit in Corona-Zeiten einen schweren Rückschlag erhalten. Die komplette Mannschaft der SG Dynamo Dresden, der Trainer- und auch der Betreuerstab mussten am Samstag nach zwei weiteren positiven Tests auf das Virus Sars-CoV-2 in häusliche Quarantäne für 14 Tage. Damit kann die Partie der stark abstiegsbedrohten Sachsen in der 2. Liga am 17. Mai bei Hannover 96 nicht stattfinden.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert kündigte deshalb am Samstagabend im Aktuellen Sportstudio Gespräche mit allen Klubs der 2. Bundesliga an. An dem geplanten Neustart ändert der neue Coronavirus-Fall jedoch nichts. "Wenn Dresden jetzt 14 Tage in die Quarantäne geht, dann ist das für den Moment noch kein Grund, die Fortführung der Zweiten Liga komplett in Frage zu stellen", so Seifert, der aber anfügte: "Von den 81 Spielen sind nur zwei betroffen. Klar ist, es gibt sicherlich eine Größe, dann ist das irgendwann nicht mehr machbar."

Wie geplant läuft es derzeit in der 1. Bundesliga und beim FC Schalke 04. Seit heute befinden sich die Profis im Quarantäne-Trainingslager. Nach der Saison könnten einige Veränderungen vorgenommen werden, Ausgliederung per Mausklick inklusive. Der Ex-Borusse Neven Subotic sieht den Bundesliga-Neustart kritisch, besonders wegen einer ganz bestimmten Sache.

Bundesliga-Start: Torjubel nur mit Ellenbogen oder Fußkontakt?

Update vom 9. Mai, 10.43 Uhr: Der Bundesliga-Neustart steht vor der Tür. Damit dieser auch wie geplant am nächsten Wochenende stattfinden kann, begeben sich die Klubs nach und nach ins einwöchige Quarantäne-Trainingslager. Strenge Vorschriften erwarten die Spieler - bald auch auf dem Rasen? Beim Torjubel in der Fußball-Bundesliga sind nach Informationen der Bild-Zeitung zum Neustart der Saison nur "kurzer Ellenbogen- oder Fußkontakt" erlaubt.

Gemeinsames Jubeln, Abklatschen und Umarmungen seien zu unterlassen, berichtete die Zeitung am Freitagabend unter Berufung auf ein internes Papier (Covid-19 Organisations-Rundschreiben Sonderspielbetrieb) der Deutschen Fußball Liga.

Wenn die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison am 16. Mai mit Geisterspielen fortgesetzt wird, sollen auch die Einwechslungen ohne das übliche Abklatschen erfolgen, Rudelbildungen und Spucken vermieden werden. Das Einlaufen der Mannschaften soll zeitversetzt stattfinden, schreibt die Zeitung. Bei den Spielen gebe es keine Einlaufkinder, keine Maskottchen, kein Handshake bei der Platzwahl und keine Team-Fotos.

Bundesliga-Neustart: Umfrage deckt Meinung der Fußball-Fans auf

Update, 11.09 Uhr: Die Mehrheit der deutschen Fußball-Fans glaubt, der Bundesliga-Neustart erfolge aus finanziellem Interesse. Das geht aus einer Umfrage der App FanQ hervor, an der über 1350 Fans teilgenommen hatten. 89 Prozent der Fußball-Fans in Deutschland glauben, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) hauptsächlich aus finanziellem Interesse den Spielbetrieb in der Bundesliga wieder aufnehmen will. 

Immerhin noch 40 Prozent glauben, die "Ermöglichung des sportlichen Wettbewerbs" sei eine Motivation. Nur 20 Prozent der Befragten sind jedoch der Meinung, dass die DFL die Bundesliga fortsetzen wolle, um die Fans zu unterhalten. 81 Prozent der Befragten sehen die Gefahr, dass es bei den Geisterspielen zu Ansammlungen vor den Stadien kommen wird.

Dem Wunsch von 91 Prozent der Umfrage-Teilnehmer, Geisterspiele im Free-TV zu zeigen, war Sky bereits am Donnerstag nachgekommen. Nach der Ankündigung der DFL, die Bundesliga am 16. Mai wieder aufzunehmen, kündigte der Rechteinhaber an, die Konferenz der ersten beiden Spieltage nach dem Neustart frei empfangbar auszustrahlen. 

Bundesliga-Neustart: Spieltage terminiert - DFL bestätigt Freitagsspiele

Update vom 8. Mai, 10.53 Uhr: Das erste Freitagsspiel nach dem Bundesliga-Neustart am 15. Mai findet nicht statt. Der simple Grund: Der Termin fällt nicht in die zweite Monatshälfte, die die Politik als Zeitraum für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs genehmigt hat. Das Ende der Flutlichtspiele zum Wochenendauftakt bedeutet das aber nicht, wie DFL-Geschäftsführer Christian Seifert betont.

"Wir werden weiterhin Freitagsspiele anbieten. Das sind wir auch den Fans und unserem Partner DAZN schuldig", sagte der 51-Jährige der Bild. Nach Informationen der Zeitung wird das Montagsspiel am 18. Mai zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen bereits bei DAZN live gezeigt.

Hinter den DAZN-Übertragungen gibt es aber noch ein Fragezeichen wegen des Disputs zwischen der DFL und Eurosport. DAZN hatte von Eurosport für diese und die kommende Saison eine Sublizenz erworben. Eurosport soll allerdings anders als andere Rechteinhaber wie der Pay-TV-Sender Sky, die ARD oder das ZDF keine Vorauszahlung auf die TV-Prämien an die DFL geleistet haben. "Wir haben, was DAZN angeht, keine Probleme", sagte Seifert. "Wir haben derzeit eine andere Auffassung über die Interpretation der Verträge als Eurosport/Discovery. Da sind wir in Gesprächen."

Update, 16.43 Uhr: Der Bundesliga-Spielplan nach der Corona-Pause nimmt langsam formen an. Zwar wurde lediglich der Neustart für das übernächste Wochenende genau terminiert, langsam jedoch sickern erste Informationen zu englischen Wochen und möglicherweise entscheidenden Duellen durch. Für Borussia Dortmund geht es um nicht weniger als die deutsche Meisterschaft. Die könnte im Duell des BVB gegen den FC Bayern zur Wochenmitte entschieden werden. Der FC Schalke 04 will sich für das europäische Geschäft qualifizieren.

Update, 16.10 Uhr: Fußball-Fans dürfen sich freuen. Wie der Pay-TV-Sender Sky am Donnerstag bekannt gab, werden zwei Bundesliga-Spieltage sowie ein ganz besonderes Duell im Free-TV übertragen.

Bundesliga-Neustart: BVB - S04 terminiert - Revierderby im Free-TV

Update, 14.23 Uhr: Die Bundesliga steht in den kommenden Wochen vor gewaltigen Veränderungen. Nicht nur Geisterspiele werden abgehalten, auch der Kölner Keller, dort wo der Video-Schiedsrichter sitzt, wird bauliche Veränderungen vornehmen.

Update, 14.19 Uhr: Der erste Anteil der ausstehenden TV-Gelder wurde bereits Anfang Mai an die Bundesligisten überwiesen, so Seifert. Die letzte Zahlung soll in den kommenden Wochen erfolgen.

Update, 14.12 Uhr: Es sind zwei englische Wochen geplant, eine dritte aufgrund des Nachholspiels. Der Saisonstart für 2020/21 werde für den August angepeilt, betont Seifert. Das würde in Absprache mit allen europäischen Ligen geschehen.

Update, 14.09 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu möglichen Fan-Ansammlungen vor den Stadien: "Die Gespräche mit den Fanszenen haben gezeigt, dass die Anhänger von Versammlungen absehen werden, da ihnen die Klubs am Herzen liegen."

Update, 13.56 Uhr: Das Halbfinale des DFB-Pokals soll in Kürze terminiert werden, betont Seifert. Das allerdings liegt in den Händen des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Die Auf- und Abstiegsregelungen in der Bundesliga bleiben bestehen. Auch eine Relegation zwischen der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga soll abgehalten werden. Eine Fortsetzung in der 3. Liga steht nach wie vor auf der Kippe.

DFL-Konferenz: Rechteinhaber erwägen spezielle Maßnahmen zur TV-Übertragung

Update, 13.53 Uhr: Seifert zu den Rechte-Inhabern: "Wir haben mit allen Rechtepartnern konstruktive Gespräche geführt. Unsere Partner planen sehr spezielle und auf die Situation zugeschnittene Maßnahmen." Insbesondere der Sender Sky könnte in den kommenden Tagen drüber informieren, betont Seifert. Fans dürfen auf Live-Übertragungen der Bundesliga im Free-TV hoffen.

Update, 13.50 Uhr: Bezüglich der Schiedsrichter, die bislang noch nicht auf das Coronavirus getestet worden sein sollen, kündigte Seifert ebenfalls medizinische Maßnahmen an. Der erste Schritt waren zunächst Tests bei den Bundesliga-Klubs, um einen Wiedereinstieg in das Mannschaftstraining zu ermöglichen.

Update, 13.42 Uhr: Die Bundesliga wird somit mit dem 26. Spieltag fortgesetzt. Auch die 2. Bundesliga wird an eben jenem Wochenende starten. Das Saisonfinale soll am 27. und 28. Juni stattfinden.

Update, 13.41 Uhr: Der Bundesliga-Hammer zum Neustart ist perfekt. Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 werden am 16. Mai im Revierderby gegenüberstehen. Werder Bremen wird den Spieltag am Montagabend mit einer Partie gegen Bayer Leverkusen beschließen. Desweiteren erwägt die DFL, fünf Auswechslungen pro Team zuzulassen.

Update, 13.38 Uhr: Seifert deutlich: "Ich wünsche mir nicht, sondern ich erwarte, dass sich alle an das Hygienekonzept halten." Dabei spiele die Bundesliga lediglich auf "Bewährung", so Seifert, der deshalb einen Appell an alle Beteiligten richtet.

Update, 13.36 Uhr: Die DFL-Konferenz hat begonnen. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert mit Worten des Dankes an die Politik, die Vereine, die Gesellschaft und andere. Am Samstag, dem 16. Mai, soll die Bundesliga wieder starten. Bedeutet: Das Freitagsspiel fällt weg. "Dieser Spielbetrieb ist kein normaler Spielbetrieb", betont Seifert.

Bundesliga-Neustart: Revierderby am 16. Mai - DFL-Konferenz jetzt live

Update, 12.26 Uhr: Neun Bundesliga-Spieltage stehen noch aus. Im bestmöglichen Fall soll die Bundesliga-Saison 2019/20 bis Ende Juni beendet sein. Die berühmten englischen Wochen sind somit unausweichlich. Wie genau die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Bundesliga-Spieltage nach der Corona-Pause terminiert, steht noch aus. Eine Entscheidung wird für den Nachmittag erwartet. RB Leipzigs Kapitän Willi Orban hofft auf eine enge Taktung der Duelle - auch aus Eigennutz nach sechsmonatiger Verletzungspause. 

"Auch wenn ich länger ausgefallen bin, heißt das nicht, dass ich weniger spielen möchte. Die nächsten Spiele sind wahrscheinlich sehr eng getaktet, deshalb rechne ich mir schon einige Einsatzminuten aus", sagte der RB-Kapitän dem Kicker (Donnerstag).

Der ungarische Nationalspieler, der sich am 30. Oktober beim 6:1 im DFB-Pokalspiel in Wolfsburg am Knie verletzt hatte, ist aus sportlicher Sicht ein Gewinner der Corona-Pandemie. "Wenn man es so formulieren will, hat mir die Pause sportlich ein bisschen in die Karten gespielt", sagte der 27 Jahre alte Innenverteidiger, dem bei einer Operation freie Gelenkkörper im Knie entfernt wurden.

Update, 10.59 Uhr: Gerade einmal etwas mehr als eine Woche bleiben den Klubs, um sich auf den Neustart der Fußball-Bundesliga vorzubereiten. In den Augen eines bundesligaerfahrenen Fitnesstrainers ist die Zeit bis zum 15. Mai mit Blick auf das Verletzungsrisiko zu kurz. "Vier Wochen wären eine optimale Vorlaufzeit", sagte Christian Kolodziej dem Kicker (Donnerstag).

Selbst wenn die Spieler sich nach vielen Laufeinheiten in den vergangenen Wochen fit fühlten, seien die Belastungen eines Spiels mit schnellen und vielen Richtungswechseln nicht zu simulieren. "Wird es vermehrt zu Verletzungen kommen? Ich fürchte: ja. Und werden die Spiele mit der Intensität geführt, die wir gewohnt sind? Mal abwarten ...", sagte Kolodziej. Der 51-Jährige arbeitete vor seiner Zeit beim FC Zürich in der Schweiz in Deutschland für Borussia Dortmund, den VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt.

Bundesliga nach der Corona-Pause: DFL-Entscheidung trifft auf geteilte Meinungen

Update vom 7. Mai, 9.35 Uhr: Der Neustart der Fußball-Bundesliga erfolgt am 15. Mai. Darauf einigte sich die DFL am Mittwochabend. Die Entscheidung trifft auf geteilte Meinungen. RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche hat die bereits für kommende Woche geplante Fortsetzung der Fußball-Bundesliga verteidigt. "Die Rahmenbedingungen und die Wettbewerbsfähigkeit ist gegeben, weil alle Bundesligisten im Großen und Ganzen die gleichen Voraussetzungen hatten. Es ist extrem wichtig, dass wir nächste Woche starten", sagte Krösche am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann hingegen hat den vom DFL-Präsidium festgelegten Starttermin der Fußball-Bundesliga am 15. Mai kritisiert. "Wir akzeptieren die Entscheidung des DFL-Präsidiums selbstverständlich, hätten uns allerdings insbesondere aus Gründen der Wettbewerbsintegrität einen etwas späteren Start gewünscht", sagte Baumann bei deichstube.de. "Ein früherer Start der Liga würde für uns einen deutlichen Wettbewerbsnachteil darstellen, da an anderen Standorten bereits seit Wochen in zum Teil deutlich größeren Gruppen als in Bremen trainiert werden konnte", hatte Baumann begründet. Werder durfte bis Mittwoch nur mit vier Spielern pro Gruppe trainieren. An diesem Donnerstag will das Team von Trainer Florian Kohfeldt wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Laut übereinstimmenden Berichten soll die Bundesliga mit dem 26. Spieltag fortgesetzt werden. Für Werder Bremen würde es somit zuhause gegen Bayer Leverkusen gehen. Zudem stünde das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am 16. Mai an.

Bundesliga-Start: DFL legt Termin fest - Start mit dem 26. Spieltag?

Update, 20.42 Uhr: Die Bundesliga darf wieder starten - und auch der konkrete Termin steht offenbar fest. Wie die Bild berichtet, soll der Ball in der 1. und 2. Bundesliga ab 15. Mai wieder rollen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe die Vereine informiert, dass sich das Präsidium auf dieses Datum geeinigt habe. Die DFL habe dies der Bild auf Anfrage bestätigt, heißt es. Dem Kicker liege dieses Schreiben ebenfalls vor. "Nach Abwägung aller Argumente hat das DFL-Präsidium am heutigen Tage im Umlaufverfahren beschlossen, den Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga ab dem 15. Mai wiederaufzunehmen", zitiert das Fachmagazin aus dem Schreiben. 

Der Plan sehen laut Bild vor, dass es mit dem 26. Spieltag weitergehen soll - nach aktuellem Stand also mit dem Duell zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn. Das heißt, auch das Revierderby zwischen dem BVB und Schalke würde dann bereits steigen.

Weitere Details will die DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag besprechen. Gegen Nachmittag dann Informationen geben, wie der Spielbetrieb konkret weitergeht und wann die ausstehenden Spiele angesetzt werden.

Bundesliga-Neustart beschlossen - aber die Klubs sind sich in einer Sache uneinig

Update, 19.39 Uhr: Die Bundesliga darf wieder starten. Nur wann? Kaum ist die Entscheidung gefallen, gibt sich Uneinigkeit in dieser Frage. Werder Bremen etwa will sich für eine Fortsetzung erst in zweieinhalb Wochen einsetzen.

"Zur Gewöhnung an den Wettkampf nach rund zwei Monaten Wettkampfpause und zur Einschränkung eines Verletzungsrisikos bei den Spielern, die durch die Vielzahl der Partien in einem sehr knappen Zeitraum sehr stark beansprucht werden, werden wir uns dafür einsetzen, dass die Bundesliga am 23. Mai fortgesetzt wird", wird Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes hingegen erklärte: "Ich glaube, dass die Spieler vorbereitet wären, am 16. Mai wieder zu spielen. Das Training ist auch von Stück zu Stück gesteigert worden. Jetzt in dieser Woche wird es zurück ins Mannschaftstraining gehen. Ich glaube, dass alle in der Lage sind, am 16. Mai spielen zu können."

Auch Jörg Schmadtke, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, "würde den Frühstart am 16. Mai präferieren". Für RB Leipzigs Boss Oliver Mintzlaff gäbe es ebenfalls "keinen Grund dafür, länger zu warten. Ich gehe da auch nicht von einer großen Diskussion in der Mitgliederversammlung aus. Wir sollten am 15. Mai starten.

Bundesliga-Neustart: Das sagen BVB-Boss Watzke und Schalkes Marketing-Vorstand Jobst

Update, 19.18 Uhr: Was bedeutet die Entscheidung der Politik für Schalke 04? "Für unseren Verein heißt das, wie für alle Profiklubs, enormes Verantwortungsbewusstsein für alle Beteiligten rund um den Spielbetrieb", wird Alexander Jobst, Vorstand Marketing und Kommunikation bei den Königsblauen, auf der Klub-Homepage zitiert: "Wir sind bereit und werden sensibel und hochprofessionell mit der Situation umgehen, um alle Vorgaben einzuhalten und die Saison bestmöglich zu Ende zu bringen.

Update, 16.44 Uhr: Nun steht fest: Der Bundesliga-Neustart steht unmittelbar bevor. Nach BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich nun auch DFL-Geschäftsführer Christian Seifert geäußert. "Die heutige Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bundesliga und die 2. Bundesliga. Sie ist verbunden mit einer großen Verantwortung für die Clubs und ihre Angestellten, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen", ließ Seifert in einem offiziellen Statement verlauten. 

"Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung. Es ist in einer für einige Clubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren. Mein Dank gilt an diesem Tag den politischen Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern für ihr Vertrauen", so Seifert abschließend.

Update, 16.22 Uhr: Söder betont, eine zweiwöchige Quarantäne der Spieler und Betreuer vor dem Bundesliga-Neustart sei nicht notwendig. "Dadurch, dass die Spieler häufig getestet werden, genügt auch eine Woche", betont der bayrische Ministerpräsident.

Update, 16.20 Uhr: Der Entschluss zum Bundesliga-Neustart sei einstimmig erfolgt, betont Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. "Uns war wichtig, dass wir dem Profisport neue Möglichkeiten geben und den Amateursport vergessen", fügt Tschentscher an.

Bundesliga-Neustart: BVB-Boss Watzke mit Stellungnahme nach Entscheidung

Update, 16.13 Uhr: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Stellung zum Beschluss der Politik genommen. "Wir sind sehr froh darüber, dass sich die Menschen in Deutschland – und regional betrachtet die Menschen in Dortmund und Umgebung – in den vergangenen Wochen so großartig verhalten haben, dass sich eine Ausbreitung der Pandemie zumindest in Grenzen gehalten hat. Nur weil die Bevölkerung ungemein diszipliniert war, können wir jetzt sukzessive und in kleinen Schritten zu einer anderen Form der Normalität übergehen", wird Watzke in der Mitteilung zitiert.

"Viele Branchen fahren langsam und unter Einhaltung strenger Regeln nun wieder hoch, das gilt auch für den Berufsfußball. Im Rahmen dessen sind wir uns bei Borussia Dortmund einer großen Verantwortung bewusst. Wir werden – im Wissen darum, dass es keine Garantien gibt – alles versuchen, um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, dass es zu keinen neuen Infektionen bei Spielern und deren Familien kommt", so Watzke weiter, der auf die bevorstehenden Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga vorausblickt. 

"Vor leeren Rängen spielen zu müssen, ist gerade für einen Verein wie den BVB, der aus der Leidenschaft seiner Fans im Stadion viel Kraft zieht, eine enorme Herausforderung. Die Bundesliga so lange ruhen zu lassen, bis wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, wäre für die Vereine wirtschaftlich allerdings nicht durchzuhalten gewesen", so Watzke.

Bundesliga-Neustart: Angela Merkel bestätigt Entscheidung bei Corona-Konferenz

Update, 16.05 Uhr: Für Söder handelt es sich beim Bundesliga-Neustart um eine "vernünftige Entscheidung" und einen "vertretbaren Kompromiss". "Die Vereine tun alles, damit das Konzept umgesetzt wird. Nun sollten sich auch alle Spieler daran halten", so Söder.

Update, 15.56 Uhr: Der Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder bedankt sich bei der Bevölkerung, dass die Krise bislang so positiv verlaufen ist und spricht von einem "kleinen Aufatmen". Zudem erklärte Söder, dass man sich von nun an nicht mehr wöchentlich treffen werde, um über neue Corona-Maßnahmen zu verhandeln.

Update, 15.51 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigt: Die Fußball-Bundesliga darf unter Berücksichtigung des ausgearbeiteten Hygiene-Konzepts in der zweiten Mai-Hälfte den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

Update, 15.42 Uhr: Das lange Warten hat ein Ende. Die für 13.30 Uhr geplante Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat begonnen.

Update, 14.52 Uhr: Die Entscheidung ist wohl gefallen. Nach Informationen der Bild darf der Ball ab Mitte Mai wieder rollen. Das Ende der Saison 2019/20 ist damit gesichert. Demnach übertrage die Politik die Verantwortung an die Deutsche Fußball Liga (DFL), ab wann wieder gespielt werden soll. Ein genauer Termin steht noch aus. Weiterhin unklar ist zudem, mit welchem Spieltag an einem der beiden Termine gestartet wird.

Klarheit darüber könnte die Video-Konferenz am Donnerstag schaffen. Dann beraten Verband, Klubs und Vertreter des DFB über Details zum Bundesliga-Neustart. Ebenso soll über eine Fortsetzung des DFB-Pokals entschieden werden.

Womöglich könnte ab dem Wochenende am 16. und 17. Mai wieder der Ball in den Stadien rollen. Die Bundesliga-Saison ist seit Mitte März ausgesetzt, neun Spieltage sind noch zu absolvieren. Die DFL strebt an, diese bis zum 30. Juni durchziehen zu können. Sie hatte von ihrer "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt, um die Ansteckungsgefahr unter Spielern und Betreuern zu minimieren. In einer ersten Testreihe hatte es bei 1724 Tests in der 1. und 2. Liga zehn Corona-Fälle gegeben.

Bundesliga-Neustart: Angela Merkel und Co. haben sich wohl entschieden

Update, 14.36 Uhr:  Müssen sich die Fußball-Bundesligisten auf unangemeldete Trainingskontrollen vorbereiten? Im Fall von Hertha BSC trifft das zumindest zu. "Wir haben das mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf so abgesprochen", sagte Martin Pallgen, Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, am Mittwoch dem Kicker. Anlass ist das Video des mittlerweile suspendierten Angreifers Salomon Kalou. Der Ivorer hatte am Montag unter anderem gefilmt, wie er in der Kabine mehrere Mitspieler abklatscht und somit die Abstandsregeln im Zuge der Coronavirus-Krise nicht einhielt.

"Das verstößt ganz klar gegen die von uns erteilte Ausnahmegenehmigung" zur Durchführung des Kleingruppentrainings, sagte Pallgen. Laut dem Sprecher laufe Hertha BSC durch die Nichteinhaltung der Abstandsregelungen Gefahr, dass die Ausnahmegenehmigung wieder entzogen werde. Darum seien die angekündigten Kontrollen ausdrücklich "nicht nur als Drohkulisse" zu verstehen, unterstrich Pallgen.

Update, 13.32 Uhr: Die wohl bevorstehende Fortsetzung der Bundesliga-Saison gleicht einem Kaltstart. Erst wochenlange Quarantäne in den heimischen vier Wänden, dann langsames Herantasten auf dem Trainingsgelände. Bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens sind die Bundesliga-Profis wohl noch lange nicht. Fortuna Düsseldorfs Marcel Sobottka hat deshalb vor dem geplanten Neustart der Bundesliga-Saison noch ausreichend Zeit für normales Mannschaftstraining gefordert. 

"Zu sagen, in zwei Tagen könnte man spielen, wäre nicht der richtige Weg. Das braucht halt schon seine Zeit. Dass man mindestens eine Woche Vorlaufzeit hat, das wäre schon sehr wichtig. Dass man elf gegen elf trainieren kann", wird Sobottka von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Das bisherige zweikampffreie Training fühlt sich für den 26-Jährigen seltsam an. "Man weiß nicht genau, was darf man jetzt und was nicht", sagte Sobottka. "Manchmal ist man mit dem Ball im Spiel in der Aktion drin und will hingehen und dann fällt einem kurz vorher ein, doch ein bisschen Abstand zu halten. Das ist komisch und hat mit Fußball dann auch so viel nicht mehr zu tun."

Bundesliga-Fortsetzung: Merkel und Co. fordern wohl Quarantäne für Klubs

Update, 13.20 Uhr: Die Entscheidung aus der Politik, ob die Bundesliga im Mai fortgesetzt werden darf, wird mit Spannung erwartet. Als möglicher Stichtag für den Neustart gelten der 15. oder 22. Mai. Nach Informationen von Sky Sports News HD könnte bereits in wenigen Minuten um 13.30 Uhr eine Entscheidung verkündet werden. 

Update, 12.51 Uhr: Noch fehlt das grüne Licht aus der Politik. Eben jenes könnte am Nachmittag erfolgen. Für die Fußball-Bundesligisten wäre das ein Segen. Der jedoch stößt auf Kritik - besonders aus dem Sport. Prominente Spitzensportler abseits des Profi-Fußballs haben den möglichenNeustart der Fußball-Bundesliga zum Teil mit drastischen Worten moniert. "Ich finde es nicht schön, dass der Fußball eine Sonderrolle einnimmt und sich über alles hinwegsetzt, nur weil die Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger stimmt", sagte Kugelstoßerin Christina Schwanitz der Sächsischen Zeitung.

Auch Speerwerfer und Fußball-Anhänger Johannes Vetter kritisierte den möglichen Re-Start: "Wenn dem wirklich so ist, dann verkauft der Staat die Gesundheit des Volkes und der leidenden Menschen an den Fußball. Das ist pervers." Ruder-Olympiasieger Karl Schulze, der selbst Anhänger von Dynamo Dresden ist, fordert eine einheitliche Lösung: "Letztlich muss da eine politische Entscheidung fallen – entweder alle treiben wieder Sport oder gar keiner."

Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel hofft dagegen auf eine Vorreiterrolle des Fußballs. "Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, wenn der Fußball wieder rollt, damit andere Sportarten nachziehen können", sagte Brendel. Für den dreimaligen Olympiasieger selbst üben Geisterspiele aber keine Attraktivität aus: "Ich bin kein Fan von Wettbewerben ohne Zuschauer. Für mich wäre das wie ein Trainingswettkampf.

Update, 10.38 Uhr: Geht es nach BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, so soll die Fußball-Bundesliga bereits ab dem 16. Mai fortgesetzt werden. Nun sickern wohl erste Details aus der Politik durch, die den Wunsch von Watzke wohl zunichte machen dürften. "Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen", heißt es in der der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder. Damit wäre ein Start am 15./16. Mai nicht umsetzbar.

Bundesliga-Fortsetzung: Corona-Fälle in Mönchengladbach - Watzke hofft

Update, 10.22 Uhr: Ein genauer Termin für die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga steht noch nicht fest. Geht es nach BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, soll der so früh wie möglich erfolgen. "Mein großer Wunsch wäre der 16. Mai, der würde uns wirklich in die Lage versetzen, die Saison vor dem 30. Juni ordentlich zu beenden, denn das müssen wir, weil wir ansonsten mit Regressverpflichtungen leben müssen, weil wir sonst Verhandlungen führen müssen", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund im RTL-Frühmagazin 'Guten Morgen Deutschland'.

Für Gewissheit könnte die für den heutigen Mittwoch angekündigte Corona-Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder sorgen. "Aber wir haben momentan allen Grund zur Demut und wir haben einfach nur den Wunsch, aber die Politik muss entscheiden, das ist klar", fügte Watzke an.

Update, 10.05 Uhr: Die Fußball-Bundesliga könnte noch im Mai wieder loslegen und ihre Saison mit Spielen ohne Publikum weiterführen. Der Bund will dem deutschen Profifußball offenbarg die Zustimmung für die Wiederaufnahme des seit Mitte März wegen der Corona-Krise ausgesetzten Spielbetriebes in der 1. und 2. Bundesliga geben.

Es sei wichtig, dem Profisport "insgesamt eine Perspektive zu geben, auch dort geht es um wirtschaftliche Fragen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin wenige Stunden vor den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder.

Update 6. Mai, 9.17 Uhr: Es wird erwartet, dass die Corona-Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder der Fußball-Bundesliga schon für Mai wieder grünes Licht geben wird. In NRW wird die Entscheidung von sieben Bundesligisten, darunter Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und 1. FC Köln, heiß erwartet.

Bundesliga-Neustart: Mönchengladbach-Mitarbeit mit Coronavirus infiziert

Update, 16.05 Uhr: Von den zehn positiven Corona-Fällen ist nicht nur der 1. FC Köln betroffen. Nach Informationen der Rheinischen Post haben sich ein Spieler wie auch ein Betreuer von Borussia Mönchengladbach mit dem Coronavirus infiziert.

Die Betroffenen seien aus dem Trainingsbetrieb genommen und in häusliche Quarantäne geschickt worden, heißt es. Eine offizielle Bestätigung seitens der Borussia steht aus.

Update, 14.19 Uhr: Salomon Kalou hat sich nach seinem brisanten Facebook-Video nochmals bei den Mitspielern von Hertha BSC entschuldigt. "Ich trage die Verantwortung für diesen dummen Fehler", sagte der Offensivspieler bei Sport1.

Kalou hatte am Montag mit einem Live-Clip aus dem Kabinentrakt des Berliner Bundesligisten offensichtliche Nachlässigkeiten beim Einhalten der Hygienevorschriften dokumentiert und Gespräche mit den Kollegen über Gehaltsabrechnungen aufgenommen.

"Ich bin nicht sauer oder wütend", sagte Kalou über die erfolgte Suspendierung. "Nein. Ich weiß, wer ich wirklich bin. Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin. Ich helfe den Menschen, setze mich gerade auch mit meiner Stiftung für hilfsbedürftige Menschen in Afrika ein", betonte der 34-Jährige.

Update, 14.07 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich kritisch zur jüngsten Video-Posse um Salomon Kalou von Hertha BSC geäußert. "Da macht die Liga hervorragende Konzepte, und dann gibt es Einzelspieler, wie jetzt zu lesen war, die sich sehr, sehr, sehr unglücklich verhalten. Ich finde auch gut, dass Profi-Vereine sehr hart dagegen entscheiden, weil das bringt das ganze Konzept in Verruf", meinte der CSU-Politiker.

Söder war nicht direkt auf Kalou angesprochen worden. Er nannte von sich aus das Beispiel, als es um Regelungen und deren Umsetzung bei der langsamen Öffnung gesellschaftlicher Bereiche in der Corona-Krise ging.

Weg für Bundesliga-Neustart offenbar frei: DFL tagt am Donnerstag

Update, 13.14 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die 36 Profi-Klubs der 1. und 2. Bundesliga für Donnerstag zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Dies bestätigte die DFL auf dpa-Anfrage. Zuerst hatte der Kicker darüber berichtet.

Bei der Video-Konferenz sollen die Ergebnisse des Polit-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer am Mittwoch erörtert werden. Die DFL hofft dabei auf ein klares Signal der Politik für eine Wiederaufnahme des seit Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie ausgesetzten Spielbetriebes.

Zu den Themen dürfte auch gehören, ob und wie die Bundesliga im Free-TV zu sehen sein wird.

Update, 11.01 Uhr: Kader, Trainer- sowie Funktionsteam des FC Erzgebirge Aue befindet sich ab sofort in häuslicher Quarantäne. Grund sei ein positiver Corona-Test bei einer Person aus dem Funktionsteam des Zweitligisten, der sich nach der zweiten Test-Reihe ergeben hat.

Update, 10.50 Uhr: Die DFL verwies in einem Schreiben auf ein "verpflichtendes Trainingslager unter Quarantäne-Bedingungen vor einer möglichen Fortsetzung des Spielbetriebs" in der Bundesliga. Wie reagieren BVB und Schalke darauf?

Borussia Dortmund ziehe einem Bericht der Bild zufolge in Erwägung, sich im Trainingszentrum in Brackel vorzubereiten. Schalke 04 wolle demnach ins Hotel Courtyard (4 Sterne) am Vereinsgelände gehen.

Das Team von Trainer David Wagner soll dort zwei Etagen beziehen, heißt es. Dazu habe Mannschaft ein Treppenhaus und zwei Fahrstühle für sich. Es besteht Mundschutzpflicht. Spieler und Personal müssten ihre Betten selbst machen. Offen sei, wo gegessen wird.

Minister Spahn mahnt vor Bundesliga-Neustart: DFL-Konzept muss auch gelebt werden

Update, 10.29 Uhr: BVB-Kapitän Marco Reus wird wohl den noch für Mai erhofften Neustart der Bundesliga wegen seiner langwierigen Verletzung verpassen - auch wenn er sich auf einem guten Weg sieht.

Update, 10.03 Uhr: Der Weg für den Neustart in der Bundesliga ist offenbar frei. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass die Bundesliga ab dem 15. Mai wieder mit Geisterspielen starten kann. Das habe die Agentur von mehreren mit den Verhandlungen vertrauten Personen erfahren.

In der Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Mittwoch, 6. Mai, wurden bereits im Vorfeld klare Entscheidungen für den Sport erwartet.

Update 5. Mai, 9.22 Uhr: Auch nach dem Video von Hertha-Profi Salomon Kalou hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) keinen Zweifel am Hygiene-Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL).

"Das grundsätzliche Konzept macht Sinn und kann auch Vorbild sein im übrigen für andere Profisport-Bereiche. Aber dann muss es auch gelebt werden", sagte der Politiker am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk.

Deswegen sei es wichtig gewesen, dass der Berliner Verein nach diesem Video auch Konsequenzen gezogen hat. "Und ich hoffe, dass jetzt alle verstanden haben, dass es hier um etwas geht", meinte Spahn weiter.

Bundesliga-Neustart: Hertha BSC suspendiert Salomon Kalou

Update, 18.44 Uhr: Hertha BSC hat auf das Skandal-Video von Salomon Kalou reagiert und den Stürmer nach dem aufsehenerregenden Clip suspendiert. Der Ivorer hatte am Montagmittag gezeigt, wie er auf dem Vereinsgelände und in der Kabine einige Mitspieler und Mitarbeiter des Klubs per Handschlag begrüßt. Damit verstieß Kalou gegen die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Update, 17.31 Uhr: Eigentlich hatte die DFL die 36 Profi-Vereine zum Stillschweigen aufgefordert und die brisanten Ergebnisse der ersten Testreihe selbst gesammelt veröffentlicht - ohne die positiven Fälle dabei den betroffenen Klubs zuzuordnen. Dennoch teilte Dynamo Dresden mit, dass ein Spieler des Vereins von dem positiven Corona-Test betroffen sei.

"Die Persönlichkeitsrechte unseres Spielers werden wir in dieser Situation mehr denn je schützen. Wir werden deshalb den Namen des Betroffenen nicht nennen, auch wenn es diesbezüglich ein großes Interesse der Öffentlichkeit gibt", erklärte Sport-Geschäftsführer Ralf Minge.

Update, 16.52 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ein pikantes Facebook-Video von Hertha-Profi Salomon Kalou auf das Schärfste verurteilt. "Die Bilder von Salomon #Kalou aus der Kabine von Hertha BSC sind absolut inakzeptabel. Hierfür kann es keine Toleranz geben - auch mit Blick auf Spieler und Clubs, die sich an die Vorgaben halten, weil sie die Ernsthaftigkeit der Situation erfasst haben", schrieb die DFL am Montagnachmittag auf Twitter.

Bundesliga-Neustart: Irres Kalou-Video sorgt für Aufsehen

Update, 15.57 Uhr: Salomon Kalou, Stürmer von Hertha BSC, hat der Bundesliga mitten in der Diskussion über einen Neustart möglicherweise einen Bärendienst erwiesen. In einem selbst aufgenommenen Live-Video auf Facebook vom Montagmittag ist der Ivorer dabei zu sehen, wie er auf dem Vereinsgelände und in der Kabine einige Mitspieler und Mitarbeiter des Klubs per Handschlag begrüßt. Somit verstieß er mutmaßlich gegen die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Noch viel schlimmer: Kalou platze mitten in den Corona-Test seines Teamkollegen Jordan Torunarigha (22), durchgeführt von Physiotherapeut David de Mel (54). Kalou hätte eigentlich vor der Tür auf seinen Corona-Test warten sollen.

Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) kommt das Video zur Unzeit. Die 36 Profi-Klubs hoffen auf eine Fortsetzung der ersten beiden Ligen noch im Mai, dafür wurde ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet.

Update, 15.26 Uhr: Nicht nur beim 1. FC Köln gab es positive Corona-Tests. Die DFL meldete insgesamt zehn Corona-Fälle in der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Insgesamt seien bei allen 36 Profi-Klubs 1.724 Corona-Tests durchgeführt worden - und zwar unter Spielern, Trainern, Physiotherapeuten und weiterem Mannschaftspersonal.

Die entsprechenden Maßnahmen, zum Beispiel die Isolation der betroffenen Personen inklusive Umfeld-Diagnostik, seien durch die jeweiligen Klubs nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden unmittelbar vorgenommen worden, hieß es von der DFL.

Eine zweite Testwelle werde in dieser Woche durchgeführt. Auch hier kann es zu vereinzelten positiven Testergebnissen kommen, zumal eine der Aufgaben dieses zweiten Durchgangs darin besteht, die Wahrscheinlichkeit nie gänzlich auszuschließender 'falsch negativer' Befunde zu senken", teilte die DFL mit: "Die DFL wird auch nach dieser zweiten Testwelle über die Ergebnisse informieren." Zuvor hatte der Liga-Verband die Bundesligisten bereits zum Stillschweigen über die Ergebnisse aufgefordert.

Neben den beiden Testwellen, die Teil des Hygienekonzepts der DFL sind, wurde in Abstimmung mit dem Bundesarbeitsministerium nun auch "ein verpflichtendes Trainingslager unter Quarantäne-Bedingungen vor einer möglichen Fortsetzung des Spielbetriebs" integriert. Sobald das Mannschaftstraining gestartet wird, sind zudem unabhängig von der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zwei Tests pro Woche in regelmäßigen Abständen vorgesehen.

Bundesliga-Neustart: Keine Corona-Privilegien für Fußball-Profis

Update, 14.36 Uhr: Das Bundesinnenministerium bekräftigt seine Haltung, dass selbstverständlich auch Fußball-Profis nach Kontakt mit Corona-Infizierten isoliert werden müssen.

"Horst Seehofer steht dazu, was er gesagt hat. Personen, die in unmittelbarem Kontakt gewesen sind mit einer positiv getesteten Person, müssen in 14-tägige Quarantäne gehen", sagte BMI-Sprecher Steve Alter in der Berliner Bundespressekonferenz.

Dieser Grundsatz scheint für das Ministerium nicht verhandelbar zu sein. "Das ist ein Prinzip, das für die gesamte Bevölkerung zur Anwendung kommt, und es gibt keinen Grund, warum das bei Fußball-Profis anders sein sollte", sagte Alter. Es könne für Bundesliga-Spieler keine Privilegien geben.

Das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) sieht angesichts der engmaschigen Tests bisher nur die Isolation positiv getesteter Profis vor.

Update, 13.01 Uhr: Nach dem Wirbel beim 1. FC Köln hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Bundesligisten zum Stillschweigen über die Ergebnisse der Tests auf das Coronavirus aufgefordert. Man werde eine "zentrale öffentliche Kommunikation" dazu an diesem Montag vornehmen.

"Wir empfehlen, bis dahin von eigenen Verlautbarungen abzusehen und auf diese zu verweisen", heißt es zudem in einem Schreiben von DFL-Direktor Ansgar Schwenken an die Klubs, das der Kicker veröffentlichte.

Die DFL bestätigte den Vorgang. Das Präsidium der Dachorganisation der 36 Profiklubs in der 1. und 2. Liga tagt an diesem Montag.

Bundesliga-Neustart: Paderborn vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Update, 12.34 Uhr: Der SC Paderborn will mit Blick auf einen baldigen Neustart in der Bundesliga so schnell wie möglich wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen. "Wir warten das Ergebnis des zweiten Corona-Tests ab, dann werden wir möglicherweise auch schon heute ins Mannschaftstraining einsteigen", sagte der neue Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth bei einer Online-Pressekonferenz.

Update, 10.56 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul hat seine positive Grundhaltung zu möglichen Geisterspielen der Bundesliga in der Coronavirus-Krise bekräftigt. Der Plan der Deutschen Fußball Liga muss sich aber aus Sicht des CDU-Politikers in der Realität beweisen.

"Das Konzept ist schlüssig, ob es funktioniert, weiß man immer erst nachher", sagte Reul bei Radiowelt auf Bayern 2. "Man kann das Risiko kalkulieren, und auf der anderen Seite muss auch jeder Beteiligte wissen, wenn es da Probleme gibt, dass dann so eine Geschichte auch wieder abgebrochen werden kann."

Die DFL hofft darauf, die derzeit unterbrochene Saison mit Geisterspielen fortsetzen zu können und hat dafür ein Konzept zu Hygiene und Sicherheit vorgelegt. "Wenn man die Menschen so praktisch isoliert, permanent testet, dann kann das sein, aber wissen tue ich das jetzt auch noch nicht", sagte Reul über die Erfolgschancen.

Zuletzt waren drei Personen beim 1. FC Köln positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Trio musste in 14-tägige Quarantäne, das übrige Team trainiert in Gruppen. "Ja, das ist doch bei anderen Menschen auch so. Es werden nicht alle in Quarantäne gesetzt, sondern diejenigen, bei denen dieser Nachweis geführt worden ist", sagte Reul dazu.

Update vom 4. Mai, 10.39 Uhr: Beim 1. FC Köln ist kein weiterer Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Bundesligist mitteilte, waren alle am Vortag durchgeführten neuerlichen Tests bei der Mannschaft sowie beim Trainer- und Betreuerstab negativ.

Nach zuvor positiven Befunden bei zwei Profis und einem Betreuer waren Zweifel am Geisterspiele-Plan der Bundesliga zur Fortsetzung der Saison aufgekommen. Alle drei Infizierten befinden sich in Quarantäne

Bundesliga-Neustart: Negative Tests bei BVB und Schalke

Update, 18.54 Uhr: Das grüne Licht aus der Politik für den Bundesliga-Neustart steht, zumindest bis Mittwoch, noch aus. Anschließend könnte es ziemlich schnell gehen und somit bereits am 16. oder 23. Mai weiter für Borussia Dortmund und Schalke 04. Womöglich gar mit dem Revierderby. Wie die Vorbereitung auf den noch unbekannten Stichtag für beide Revierklubs laufen könnte, macht nun der 1. FC Köln vor.

Im Fall der Fortsetzung der Bundesliga-Saison planen die 'Geißböcke', ein "quarantäne-ähnliches Trainingslager" zu beziehen. "Diese Form einer freiwilligen Quarantäne erweitert das bisherige Infektionsschutz- und Hygienekonzept und soll das Risiko einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus weiter verringern", teilte der Klub am Sonntag mit. Die FC-Spieler seien schon am vergangenen Donnerstag von Sportchef Horst Heldt und Geschäftsführer Alexander Wehrle über die kommenden Wochen und die Pläne über ein Trainingslager informiert worden.

Update, 15.12 Uhr: Bevor die Bundesliga-Klubs vor dem möglichen Saison-Neustart ins Mannschaftstraining zurückkehren, stehen die von der Behörde angeordneten Coronavirus-Tests an. So auch beim FC Schalke 04. Der gesamte Profi-Kader sowie Trainer und Betreuer unterzogen sich am vergangenen Freitag der Untersuchung.

Der FC Schalke 04 veröffentlichte am Sonntag die Ergebnisse des ersten Coronavirus-Tests.

Am Sonntag folgten die Ergebnisse: Alle Coronavirus-Tests bei Schalke fielen negativ aus. Das berichten die Ruhr Nachrichten und die WAZ übereinstimmend. Ein gutes Zeichen, zumal die Politik am Mittwoch über den Bundesliga-Neustart entscheiden wird. Bis dahin werden die Knappen auf ein Mannschaftstraining verzichten. Am Montag soll die zweite Phase der Untersuchung erfolgen.

Coronavirus-Verdacht beim VfB Stuttgart - Vorwürfe gegen DFL-Konzept

Update, 12.33 Uhr: Erhält der erhoffte Bundesliga-Neustart für Borussia Dortmund und Schalke 04 den nächsten möglichen Dämpfer? Bei den Coronavirus-Tests im Trainer- und Betreuerstab des VfB Stuttgart hat es ein nicht eindeutiges Ergebnis gegeben. Nach Informationen des Kicker hat sich jenes unklare Ergebnis bei einem der Spieler ergeben. Laut Bild sei das Testergebnis nicht negativ gewesen, es gebe aber auch keinen spezifischen Nachweis auf Covid-19-Viren. Einen Namen veröffentlichte der VfB nicht.

Der Betroffene wurde jedoch sofort von der Mannschaft getrennt und isoliert. Man habe in enger Abstimmung mit dem medizinischen Personal alle notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Update, 11.38 Uhr: Die Bundesliga-Klubs hoffen auf einen baldigen Neustart im Mai. Köln-Profi Birger Verstraete hatte jüngst das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frage gestellt. Grund dafür sind drei positive Coronavirus-Tests beim 1. FC Köln. Timo Perthel vom Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg wurde noch deutlicher.

"Könnten mal alle klarkommen und erkennen, dass das Schwachsinn ist", schreibt Perthel auf seinem Instagram-Account und kritisiert damit scharf den geplanten Neustart. "Wir gehen mit Masken einkaufen, dürfen Bekannte und Freunde nicht besuchen, Kindergärten und Schulen sind dicht und jeden Tag liest man nur den Schwachsinn von der Hoffnung, dass die Bundesliga wieder startet", so Perthel weiter.

Vielmehr fordert der Magdeburg-Profi Solidarität mit den Mitbürgern. "Wacht endlich mal auf und überlegt lieber mal, wann der normale Bürger wieder arbeiten gehen kann, damit er nicht pleite geht und seine Familie noch ernähren kann", so Perthel und fügte an. "Fußball ist nicht wichtig in dieser Zeit."

Bundesliga-Neustart: Köln-Profi Verstraete vorwurfsvoll - Perthel für Abbruch

Update, 10 Uhr: Zwei mit dem Coronavirus infizierte Spieler und ein Betreuer des 1. FC Köln - auch das soll die Deutsche Fußball Liga (DFL) nicht daran hindern, den Bundesliga-Neustart noch in diesem Monat anzupeilen. Für FC-Profi Birger Vertraete alles andere als verständlich. "Ich möchte, dass alle gesund sind, bevor wir wieder Fußball spielen", sagte Vertraete dem flämischen Fernsehsender VTM

Genau das ist bei seinem Klub 1. FC Köln nicht der Fall - schon gar nicht in seiner Trainingsgruppe, in der sich die beiden positiv auf das Coronavirus getesteten Spieler befanden. In den kommenden Tagen soll erneut getestet werden. Dann erst weiß Verstraete, dessen Freundin zur Risikogruppe gehöre, ob er sich infiziert hat. Bis dahin wird weiterhin wie gewohnt trainiert. "Wir müssen vorläufig nicht in Quarantäne, das ist schon ein bisschen bizarr", kommentierte Verstraete. "Wenn jeder Spieler anonym entscheiden könnte – ohne, dass der Verein dir etwas übel nehmen könnte – wäre ich sehr gespannt, wie das Stimmungsbild aussehen würde", fügte er an.

Update vom 3. Mai, 9.30 Uhr: Drei positive Coronavirus-Tests beim 1. FC Köln sorgten für Unruhe rund um den geplanten Bundesliga-Neustart. Zahlreiche Vereine unterzogen sich am Freitag ebenfalls der medizinischen Untersuchung, alle Tests fielen bislang negativ aus - so auch bei Borussia Dortmund, wie die Ruhr Nachrichten berichten.

Weitere positive Tests würden den Restart der Saison wohl in Wanken bringen. Am Samstag herrschte deshalb tiefes Aufatmen auf dem Trainingsgelände des BVB in Dortmund Brackel. Alle negativ getesteten Spieler dürfen sich somit weiter in Kleingruppen auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorbereiten. In den kommenden Tagen sollen weitere Tests folgen.

Bundesliga-Neustart: Positive Kölner Corona-Test - Schalke bereit für Quarantäne

Update, 15.57 Uhr: Andere Bundesligisten melden nach dem Auftreten von drei Corona-Fällen beim 1. FC  vereinzelt negative Testergebnisse. Werder Bremen und Eintracht Frankfurt gaben bei Twitter bekannt, dass kein Profi oder Betreuer mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sei.

Update, 14.03 Uhr: Am trainingsfreien Samstag hatten die Verantwortlichen des 1. FC Köln viel zu besprechen. Doch die Stimmung rund ums Geißbockheim war erstaunlich entspannt. Denn die drei positiven Corona-Fälle im Verein wurden als Zeichen, als "positives Signal" für die Tragfähigkeit des Hygienekonzepts der DFL Liga gewertet. Und nicht als herber Rückschlag für den FC.

Geschäftsführer Alexander Wehrle (45), der auch dem DFL-Präsidium angehört, bestätigte, dass es sich bei den Infizierten um zwei Spieler und einen Mitarbeiter handle. Das Ergebnis zeige aber, "dass wir sehr zuversichtlich sein können, dass wir auf Basis dieses Konzepts in den Spielbetrieb gehen können", sagte Wehrle bei Sky. Das Gesundheitsamt habe das Konzept als "tragfähig" bewertet.

Zwar blieb zunächst völlig offen, bei wem sich die drei bis dahin laut Verein symptomfreien Angestellten angesteckt haben. Wehrle verwies aber darauf, dass das Gesundheitsamt die Fälle genau bewertet habe. Mannschaftsarzt Paul Klein betonte, die Behörde habe "kein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch den Trainingsbetrieb" erkannt: "Und deshalb ist auch keine kollektive Quarantäne angezeigt."

Diese "so genannte häusliche Absonderung ist nur für Personen der Kategorie 1 vorgesehen. Nicht wir, sondern das Gesundheitsamt bewertet, auf wen dies zutrifft", erläuterte Klein: "Und nach diesen eindeutigen Kriterien gehen wir davon aus, dass durch die Maßnahmen im Trainingsbetrieb in Gruppen kein Spieler eine Kontaktperson der Kategorie 1 zu einem anderen Spieler ist."

Bundesliga-Neustart im Mai? Schalke wäre für Quarantäne bereit

Update, 11.54 Uhr: Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes (38) sieht im Sicherheits-Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison ein mögliches Vorbild für andere Lebensbereiche. "Dieses Konzept ist unglaublich detailliert und umfassend. Deswegen denke ich, dass Schlüsse aus dem Umgang mit den Fußballern gezogen werden können, die sich auf andere Bereiche anwenden lassen", sagte Rolfes in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Weiter meinte er: "Ich habe drei Töchter, zwei davon schulpflichtig. Wenn es so ein Konzept auch für Schulen geben würde, würde ich sie guten Gewissens dorthin schicken." Das Gespräch wurde vor den drei aufgetretenen Corona-Fällen beim Nachbarn 1. FC Köln geführt.

Update, 10.34 Uhr: Die Bundesliga-Klubs setzen derzeit alles daran, das Hygiene- und Schutzkonzept der DFL umzusetzen, um den Spielbetrieb trotz des Coronavirus wieder aufnehmen zu können. Für Schalke 04 wohl kein Problem. "Ich bleibe dabei: Schalke 04 wird bereit sein, wenn es wieder los geht", sagte Alexander Jobst (46), Vorstand Marketing und Kommunikation, der WAZ.

Schalke 04 um Trainer David Wagner wäre bereit für eine komplette Quarantäne.

Die Königsblauen würden es sogar in Erwägung ziehen, in einem Hotel geschlossen in Quarantäne zu gehen, wenn dies dabei helfen würde, dass die Politik den Neustart genehmigt. Trainer David Wagner (48) wäre damit einverstanden, heißt es.

Bundesliga-Neustart für BVB und Schale im Mai? SPD-Vize Kühnert hat Bedenken

Update,. 9.22 Uhr: SPD-Politiker Kevin Kühnert hält eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga für nicht vermittelbar. "Der Fußball fügt sich damit einen erheblichen Imageschaden zu, mutmaßlich einen größeren, als es die Pandemie tut", sagte Kühnert dem Münchner Merkur und der tz. Derzeit leide die Gesellschaft unter der Corona-Krise und kämpfe mit den Folgen und Auswirkungen. "In so einer Phase möchte der Profi-Fußball den Spielbetrieb wieder aufnehmen - das hat eine ungeheure negative Symbolkraft", meinte der 30-Jährige.

Weiter mahnte der Juso-Chef und SPD-Vize: "Tausende Corona-Tests für die Spieler, während nicht mal das medizinische Personal fortlaufend getestet wird sowie Zweikämpfe und Rudelbildungen in Zeiten von Abstandsgeboten, das wird doch sehenden Auges nach hinten los gehen." Dies sage er, obwohl er den Fußball als Fan auch vermisse.

Zwar sei die Bundesliga ein riesiger Arbeitgeber, und die wirtschaftlichen Faktoren spielten auch eine große Rolle. Kühnert vermisst aber, dass "der Fußball im Bündnis mit der Öffentlichkeit Druck auf die Rechteinhaber macht. Es gab kaum Diskussionen darüber, wie ein geordneter Saisonabbruch abgewickelt werden könnte. Stattdessen wurde von Anfang an versucht, die Fortsetzung durchzuboxen - komme, was wolle", sagte er.

Bundesliga-Neustart in Gefahr? Positive Corona-Tests beim 1. FC Köln

Update 2. Mai, 8.34 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57) hat das Vorgehen der Bundesliga nach den drei positiven Corona-Tests beim 1. FC Köln scharf kritisiert.

"Es ist voll unverantwortlich, dass die Spieler weiter trainieren, nachdem sie mit drei infizierten Spielern Kontakt hatten. Sie müssten in Quarantäne, wie wir es vom Bürger verlangen", schrieb der Epidemiologe auf Twitter: "Dazu werden die Spieler gefährdet. Das Konzept floppt und ist kein Vorbild."

Update 21.02 Uhr: Gefährdet diese Nachricht den Neustart in der Bundesliga? Beim 1. FC Köln sind drei positive Corona-Tests aufgetreten. Das Trio wurde in eine 14-tägige häusliche Quarantäne geschickt, wie die Rheinländer mitteilten. "Alle sind symptomfrei", hieß es. Nach Informationen der Bild sind zwei Spieler und ein Physiotherapeut betroffen.

"Der 1. FC Köln wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen keine Namen bestätigen", erklärte der Verein. Mannschaft, Trainer- und Betreuerstab waren am Donnerstag getestet worden.

Aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen könne der Trainingsbetrieb im Gruppentraining aber wie geplant weiterlaufen, hieß es weiter. Abgestimmt sei das Verfahren unter anderem auch mit dem Taskforce-Vorsitzenden Tim Meyer. "Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können", sagte Kölns Geschäftsführer Horst Heldt.

Bundesliga-Neustart doch nicht im Mai? DFB-Chef Keller bietet Hilfe an

Update vom 1. Mai, 12.53 Uhr: Rund 20.000 Coronavirus-Tests würden benötigt, wenn die Bundesliga und 2. Bundesliga fortgesetzt würde. Die Kritik an diesem Vorhaben ist groß, obwohl zuletzt große Testkapazitäten nach Angaben von Labors sogar ungenutzt blieben. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) habe deshalb reagiert und der Bundesregierung in Absprache mit den weiteren Teamsportverbänden und dem Deutschen Olympischen Sportbund bereits Hilfe und Zusammenarbeit angeboten.

"Sollten die Verantwortlichen aus Politik und Wissenschaft zu dem Schluss kommen, dass Massentests – wie beispielsweise in Südkorea - ein gutes Mittel zur Eindämmung des Coronavirus sein könnten, ist der Fußball gerne bereit, hierfür seine Popularität und verbindende Kraft einzubringen", sagte DFB-Chef Fritz Keller auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach solle der Profi-Fußball als Multiplikator dienen, um für mehr Tests zu werben. "Es ist eine Idee, und ich verstehe das als Angebot. In unseren rund 25 000 Vereinen sind mehr als sieben Millionen Mitglieder im gesamten Bundesgebiet organisiert, basierend auf einer gewachsenen Struktur in unseren Regional- und Landesverbänden mit vielen Ehrenamtlichen, die sich gerade auch in dieser Krise leidenschaftlich mit viel Herzblut engagieren", sagte Keller.

Bundesliga-Neustart doch nicht im Mai? Profi-Fußball bereitet sich auf Stichtag vor

Update vom 1. Mai, 9.30 Uhr: Eine Entscheidung zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga blieb am Donnerstag aus. Die Runde um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer verkündeten bis zum 6. Mai lediglich einen Zwischenschritt. Erst dann solle möglicherweise das nächste Paket verabschiedet werden. Davon möglicherweise betroffen: die Fußball-Bundesliga.

Geht die Bundesliga im Mai weiter? Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte für den 6. Mai eine klare Entscheidung an.

"Wir werden am 6. Mai sehr klare Entscheidungen fällen, in welcher Folge und in welcher Art und Weise Schule, Kita wieder möglich sind und auch unter gegebenen Bedingungen bestimmte sportliche Betätigungen", meinte Merkel. Das Warten bei Borussia Dortmund, Schalke 04 und Co. geht also weiter. Die Vorbereitungen auf den Bundesliga-Neustart allerdings sind in vollem Gange.

Bundesliga-Neustart für BVB und Schalke: Vorbereitung auf den Stichtag

"Die DFL akzeptiert selbstverständlich, dass am heutigen Tage noch keine Entscheidung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes der Bundesliga und 2. Bundesliga getroffen wurde", zeigte die Dachorganisation Verständnis. Dennoch ist die Fortsetzung des Spielbetriebs im Mai das Ziel. Seit Donnerstag werden die Bundesligisten auf das Coronavirus getestet

Der Wiederbeginn am 9. Mai kann mittlerweile ausgeschlossen werden. Der Stichtag könnte der 15. dieses Monats werden. Neun Tage würden den Bundesliga-Klubs nach dem möglichen Go aus der Politik am 6. Mai bleiben. Mit dem angestrebten Ende der Saison bis zum 30. Juni allerdings könnte es ziemlich knapp werden.

Bundesliga-Neustart doch nicht im Mai? Profi-Fußball wird vertröstet

16.47 Uhr: Der deutsche Profi-Fußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Bundesliga und des Vereinssports am Donnerstag vertagt. Bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben.

15.56 Uhr: Noch ist offen, ob im Mai der Ball in der Fußball-Bundesliga wieder rollen darf. Eine grundlegende Entscheidung für die kommenden Monate haben Bund und Länder dennoch bereits getroffen. Fußball-Fans müssen sich auf Geisterspiele bis mindestens August einstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur darauf, am Verbot von Großveranstaltungen für die nächsten Monate festhalten.

Bis zur nächsten Schaltkonferenz von Merkel und den Ministerpräsidenten am 6. Mai soll ein Konzept zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs erarbeitet werden.

Bundesliga-Neustart für BVB und Schalke: Warten auf Entscheidung

15.09 Uhr: "Bundesliga und Breitensport gehören zusammen. Wir dürfen nicht Profisport wieder zulassen und im Amateur- und Breitensport alle Einschränkungen so belassen", hält der CSU-Politiker Stefan Müller einen Neustart der Bundesliga ohne Beachtung des Breitensports für nicht sinnvoll. Vielmehr solle eine gemeinschaftliche Lösung gefunden werden, "die auch unseren Kreisligavereinen und Leichtathletikclubs gerecht wird".

14.44 Uhr: Seit dem heutigen Donnerstag werden die Bundesligisten auf das Coronavirus getestet. Die heiße Phase vor dem möglichen Bundesliga-Neustart im Mai hat begonnen. Dem Kicker zufolge hatte die DFL vor dem Start der Mannschaftstrainings zwei Tests im Abstand von zwei bis fünf Tagen von den Klubs gefordert. "Die aktuellen Testungen bei den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga erfolgen unabhängig vom Zeitpunkt der angestrebten Wiederaufnahme des Spielbetriebs", heißt es in einer Mitteilung der DFL

Nach Informationen der Bild stehen bei den beiden Revierklubs Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 die Tests noch aus. Demnach sollen die Checks beim BVB erst später stattfinden. Auf Schalke peilt man den Start für den morgigen Freitag an. Dabei befinden sich die Vereine im direkten Austausch mit den ihnen zugeteilten Labors. 

Live-Ticker zum Bundesliga-Neustart: Deutschland ist gegen Geisterspiele

13.57 Uhr: Die Meinung ist eindeutig: Deutschland hat keine Lust auf Geisterspiele. Das ergab eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag der Deutschen Welle. 49 Prozent der 1003 repräsentativ Befragten über 14 Jahren sprachen sich gegen die Pläne der 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga aus. Nur 33 Prozent sind für den Neustart ohne Zuschauer. 18 Prozent erklärten, sie hätten ohnehin "kein Interesse".

13.14 Uhr: Alle warten heute gespannt auf ein Signal der Politik bezüglich der Fortsetzung der Bundesliga. Doch darauf wird die Milliarden-Branche aber wohl noch einige Tage länger warten müssen als von den 36 Profi-Klubs erhofft.

"Das ist ein sensibles Thema, über das sicher diskutiert wird", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) heute wenige Stunden vor der Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer dem TV-Sender n-tv. "Entscheidungen erwarte ich in der nächsten Woche."

Bundesliga-Neustart im Mai? Politiker äußern Skepsis

12.37 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Donnerstag mit den Corona-Tests bei den 36 Erst- und Zweitligisten begonnen. Das bestätigte die DFL auf Anfrage des Sport-Informations-Diensts (SID). 

Corona-Tests sind ein wesentlicher Bestandteil des DFL-Konzepts für die Wiederaufnahme. Das Arbeitsministerium hatte gefordert, dass schon vor der Aufnahme des Mannschaftstrainings zwei Tests bei jedem Profi durchgeführt werden.  

10.25 Uhr: Die SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil (Niedersachsen) und Dietmar Woidke (Brandenburg) äußerten sich skeptisch zu einer möglichen Saison-Fortsetzung. Weil hält es "nicht für angemessen, dass wir die Bundesliga wieder starten lassen, aber gar keine Perspektive für die Kinder oder für den Breitensport haben", sagte er heute im ARD-"Morgenmagazin".

Eine ähnliche Meinung vertrat Woidke im RBB-Inforadio: "Spielplätze sind zu, Kitas sind zu, Bundesliga spielt wieder - das passt nicht wirklich zusammen". Dies werde auch, "glaube ich, in der Masse der Bevölkerung auf wenig Zustimmung stoßen".

+++ Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker. Wird die Fußball-Bundesliga im Mai fortgesetzt? Wir berichten live von der Entscheidung der Politik am Donnerstag. Bleiben Sie dran. +++

Live-Ticker: Bundesliga-Neustart im Mai? Politik gibt Entscheidung bekannt

Hamm - Das Warten auf die erlösende Nachricht für viele Bundesliga-Klubs, ihre Fans und die Deutsche Fußball Liga (DFL) könnte heute, Donnerstag, beendet sein. Noch fehlt das grüne Licht aus dem Kanzleramt und von den Ministerpräsidenten, damit Schalke 04, Borussia Dortmund und alle anderen Profi-Klubs wieder ins Meisterschaftsrennen eingreifen können. Das könnte am Nachmittag erfolgen.

Ab 14 Uhr beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs zum weiteren Vorgehen in der Coronavirus-Krise in einer Konferenz. Auch die Fußball-Bundesliga steht auf der Agenta. Erfolgt die Zustimmung für Geisterspiele aus dem Kanzleramt, könnte der Spielbetrieb der Fußball-Bundesliga im Mai wieder aufgenommen werden.

Live-Ticker zum Bundesliga-Neustart: Warten auf die Entscheidung von Merkel und Co.

Dann allerdings unter strengen Auflagen in den Stadien. Verteilt auf die drei Zonen "Innenraum", "Tribüne" und "Außengelände" dürfen sich rund um das Stadion "zeitgleich maximal ca. 300 Personen" aufhalten. In jeder der Zonen dürfen jeweils "maximal ca. 100 Personen zeitgleich anwesend sein".

Zudem empfiehlt die DFL, Startelf und Auswechselspieler räumlich voneinander zu trennen. Teamfotos, Handshakes vor dem Spiel, das gemeinsame Aufstellen der Mannschaften - all das wird es nicht geben. Auf den Ersatzbänken soll nur jeder zweite oder dritte Sitzplatz genutzt werden.

Doch was passiert, wenn sich einer der Spieler, Trainer oder Betreuer mit dem Coronavirus infiziert? Bei einem positiven Corona-Fall im Umfeld des Teams aus der Bundesliga keine automatische Meldung an die Presse erfolgen, nur der Betroffene soll sofort isoliert und dessen Kontaktpersonen getestet werden, allerdings wird nicht automatisch die gesamte Mannschaft unter Quarantäne gestellt. Über mögliche Gruppen-Quarantänen entscheiden die jeweiligen Gesundheitsämter. Dennoch sollen die Klubs wie BVB, Schalke und Co. vorsorglich "für einen ausreichend großen Kader im Saisonfinale sorgen".

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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