Minister de Maizière diskutiert beim BVB über Rassismus

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Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)

[Update 14.18 Uhr] Dortmund - Bei einem Besuch des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund lobte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag den Kampf des Vereins gegen Rassismus im Sport.

"Ich finde gut, dass der BVB anders ist und sagt, dass er das Problem hat und frontal adressiert", sagte der Minister in Dortmund bei einem Anti-Rassismus-Workshop, bei dem auch BVB-Präsident Reinhard Rauball und der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange anwesend waren.

Der Minister betonte, dass es einen Anstieg politischer Gewalt und auch eine Verrohung der Sprache im Internet gebe. "Dieses gesellschaftliche Klima nutzen Rechtsextreme. Dagegen muss man argumentieren, vorbeugen und erklären", sagte de Maizière.

An dieser Stelle sei es gut, dass der BVB mit seinem guten Namen dafür eintrete. Rauball erklärte, dass der Club gegen eine radikale politische Orientierung und Intoleranz kämpfe. Wichtig sei es, junge Leute von Anwerbungen der Rechtsextremen abzuhalten.

De Maizière ist als Innenminister auch für den Sport zuständig. - dpa

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