"Auszeichnung" für BVB-Star

"Guardian" kürt Großkreutz zum Anti-Sportler 2014

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Kevin Großkreutz

DORTMUND - Die britische Tageszeitung "The Guardian" hat Kevin Großkreutz vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zum Anti-Sportsmann des Jahres 2014 gewählt. Gründe sind ein Dönerwurf und eine Aktion in einem Berliner Hotel.

Der "Guardian" kürt regelmäßig nicht nur die Sportler des Jahres, sondern auch die Anti-Helden des abgelaufenen Sportjahres. Zehn Athleten haben sie sich herausgepickt – unter anderem Kevin Großkreutz. Das berichtet die Onlineausgabe der Ruhrnachrichten. Obwohl er 2014 in Brasilien mit der deutschen Elf Weltmeister geworden sei, habe das Jahr ziemlich schwach für ihn begonnen, heißt es. Denn auf sich aufmerksam machte Großkreutz vor allem abseits des Platzes.

Anfang Mai wurde ihm vorgeworfen, einen Mann in Köln mit einem Döner beworfen zu haben, nachdem dieser ihn beleidigt hatte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden im Juli eingestellt. Ein paar Wochen später pöbelte Großkreutz nach dem verlorenen Pokalfinale gegen die Bayern in Berlin in der Lobby eines Berliner Hotels; auch soll er dort uriniert haben.

Gründe genug für den Guardian, Großkreutz trotz Entschuldigungen in seine Liste aufzunehmen, in der sich unter anderem noch Arsenal-Profi Jack Wilshere findet, der sich nach der WM in Las Vegas mit leicht bekleideten Damen im Pool vergnügt und dabei so einiges geraucht haben soll. - WA

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