Borussia Dortmund

Lernwillig und hungrig: Das wollen Hakimi und Gomez beim BVB erreichen

+
Real-Leihgabe Achraf Hakimi (links) und Sergio Gomez (kam von Barca) wollen sich beim BVB weiterentwickeln.

Real-Leihgabe Achraf Hakimi und Sergio Gomez, im Winter von Barca gekommen, gehören zu den Jüngsten bei Borussia Dortmund. Das Talent, das in ihnen schlummert, wollen sie so oft wie möglich unter Beweis stellen.

Bad Ragaz - Der eine: zwölf Jahre Real Madrid. Der andere: acht Jahre FC Barcelona. In Spanien herrscht eine ähnliche Konkurrenz zwischen den beiden Klubs wie hierzulande zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04. Doch es ist mehr als nur mal eben daher gesagt, dass sich Achraf Hakimi (19) und Sergio Gomez (17) gut verstehen. Jetzt, wo sie beide im gleichen Dress auflaufen.

Hakimi, für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen, kann sogar von Gomez profitieren. Denn der Spanier ist bereits seit Winter in Dortmund.

„Unser Verhältnis“, sagt Gomez, „ist sehr gut. Wir helfen uns gegenseitig. Ich habe ihn unterstützt, im Verein und in der Mannschaft anzukommen.“ Andersherum hilft der Marokkaner Gomez, Sachen aus dem Englischen zu übersetzen.

Als Person und Spieler weiterentwickeln

Doch sind beide nicht beim BVB, um auch mal die Sprache zu lernen. Sie wollen den nächsten Schritt machen. Einer der Hauptgründe, warum sich Hakimi für die Borussia entschieden hat.

„Ich bin hier, um mich weiterzuentwickeln – als Person und als Spieler“, sagt Hakimi, der sich auch Rat bei Real-Kollege Dani Carvajal holte, der in einem Jahr bei Bayer Leverkusen so gereift war, dass ihn die Königlichen prompt zurückholten.

Achraf Hakimi.

„Er hat mir die Liga wärmstens empfohlen“, sagt der Marokkaner. Dazu sei Dortmund ein Klub, der „jungen Spielern eine gute Chance bietet, sich gut weiterzuentwickeln“.

Auf beiden Seiten einsetzbar

Und genau das will er beim BVB tun. Ganz gleich, auf welcher Seite. Für die Frage, ob er denn lieber links – wie in der Nationalmannschaft – oder rechts auflaufe, braucht er nicht einmal eine Übersetzung.

„Mir ist es wichtig, auf beiden Positionen da zu sein“, sagt der 19-Jährige: „Wenn der Trainer mich links brauchen würde, wäre ich bereit.“ Um entweder Marcel Schmelzer zu entlasten oder – wie vorgesehen – Dauerbrenner Lukasz Piszczek. Und Druck auf die beiden auszuüben.

Gomez will mehr Einsatzzeit

Ähnlich sieht es bei Gomez aus. Der 17-Jährige, das Küken im Team, stand in der Rückrunde für insgesamt sieben Minuten auf dem Rasen. Künftig sollen einige mehr hinzukommen.

Sergio Gomez.

Doch der offensive Mittelfeldspieler weiß, dass der BVB auf diesen Positionen über „sehr gute“ Profis verfügt: „Ich lerne sehr viel von ihnen und versuche, so viel zu arbeiten und zu lernen wie möglich, um auf meine Einsatzzeit zu kommen – so viel wie möglich.“

Damit er beweisen kann, dass er tatsächlich „zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs“ ist, wie es Sportdirektor Michael Zorc bei der Verpflichtung des Spaniers betonte.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare