Nach Deadline-Day

Transfer-Eklat: Spanischer Klub will rechtliche Schritte gegen BVB einleiten

Das Transferfenster ist geschlossen. Doch nicht alle Fragen sind geklärt. Ein spanischer Klub will jetzt rechtliche Schritte gegen Borussia Dortmund einleiten.

Hamm - Unmittelbar nach dem Deadline Day ist die Transferperiode des Sommers zu Ende gegangen. Borussia Dortmund hat sieben Spieler ziehen lassen und sich inklusive zweier PSG-Talente fünf Neuzugänge geangelt. Etwas unter dem Radar verlief der Transfer von Guille Bueno. Kein Wunder, der 18-jährige Spanier ist nicht direkt für den BVB-Kader eingeplant, sondern soll zunächst für die zweite Mannschaft auflaufen.

VereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
Gründung 19. Dezember 1909
GeschäftsführerHans-Joachim Watzke

Transfer-Eklat: Borussia Dortmund droht Ärger wegen Wechsel von Guille Bueno

Das Problem: Sein abgebender Verein, der spanische Drittligist Deportivo La Coruña, gibt an, in die Gespräche mit Borussia Dortmund überhaupt nicht involviert gewesen zu sein. Dabei besitzt Guille Bueno nach Angaben des Vereins aus Galicien noch einen Vertrag bis 2022 bei Deportivo La Coruña. Das berichtet die spanische Nachrichtenagentur EFE.

Dem BVB droht also Ärger. Denn in Dortmund hat Bueno nun einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Da der Transfer zu Borussia Dortmund ohne jede Absprache mit Deportivo La Coruña erfolgt sei, hat der spanische Klub angekündigt, unter Umständen rechtliche Schritte einzuleiten. Der Fall um Guille Bueno werde demnach momentan genau untersucht.

Borussia Dortmund: Deportivo La Coruna bei BVB-Transfer wohl einfach außen vor gelassen

Bevor Borussia Dortmund den Linksverteidiger unter seine Fittiche nahm, hatte Deportivo La Coruña noch vergeblich versucht, den bis 2022 gültigen Vertrag mit Guille Bueno zu verlängern. Zwar glückte dieses Vorhaben dem Verein nicht. Doch Bueno sollte dennoch seinen Vertag erfüllen. Stattdessen sei er ohne jede Vereinbarung mit dem Revierklub zum BVB gewechselt.

Borussia Dortmund hat zum Transfer-Drama um Guille Bueno noch nicht Stellung bezogen. Das Statement der BVB-Verantwortlichen bleibt zumindest abzuwarten, um einzuschätzen, ob eine Klage in der Causa Bueno vor Gericht Bestand hat. Unter Umständen könnte Borussia Dortmund der Transfer des Abwehrtalents aber teurer zu stehen kommen, als es Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke lieb ist.

BVB am Deadline-Day: Transfer von Callum Hudson-Odoi scheitert

Ursprünglich hatte Borussia Dortmund versucht, am Deadline Day noch ein Großkaliber aus dem Hut zu zaubern. Doch der Transfer von Callum Hudson-Odoi zum BVB scheiterte, weil der FC Chelsea seinen Flügelstürmer nicht ziehen lassen wollte. So bestreitet Borussia Dortmund die kommenden Bundesliga-Spiele, die jüngst im Spielplan terminiert wurden, mit dem bereits bestehenden - aber dafür nicht minder prominenten - Personal.

Rubriklistenbild: © David Inderlied/dpa

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