11. Bundesliga Spieltag

Fakten statt Giftpfeile vor dem Liga-Kracher

+
Lucien Favre hat eine schwere Aufgabe vor der Brust.

Borussia Dortmund hat den FC Bayern München zu Gast. Der BVB geht als Tabellenführer in die Partie – doch die Favoritenrolle sei kein Vorteil.

Dortmund - Vier Punkte trennen derzeit Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund vom Tabellendritten Bayern München. Mit einem Sieg am Samstag (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) könnten die Schwarz-Gelben den Rekordmeister schon deutlich distanzieren. 

Naheliegend, dass da der größere Druck vor diesem Gipfeltreffen bei der Mannschaft von Trainer Niko Kovac liegen dürfte. Eine Meinung, die Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der Geschäftsführung des BVB, durchaus teilt. „Angesichts der Ansprüche der Münchner könnte man das so sehen“, sagt Watzke, der nach eigener Aussage bei diesen Topspielen aber selbst mehr Druck und Anspannung verspürt als Vorfreude.

Dass Bayern-Präsident Uli Hoeneß die Münchner in Dortmund als Außenseiter sieht, will Michael Zorc nicht überbewerten. „Auch wenn du als Favorit ins Spiel gehst führst du nicht gleich mit 1:0, bekommst kein Tor geschenkt“, beteuert der Sportdirektor. „Viel reden hat im Vorfeld hat noch nie etwas gebracht. Das Spiel wird immer noch auf dem Platz entschieden.“

Favre warnt

Und das wird laut Lucien Favre schwer genug. „Die Bayern sind immer noch die Bayern“, beteuert der Trainer der Borussia. „Sie verfügen über enorm viel Erfahrung.“ Die Frage, mit welchem Rezept er dem Rekordmeister begegnen will, beantwortete der Schweizer präzise: „Pressen, intelligent verteidigen und intelligent angreifen.“

Hier gibt es alle Neuigkeiten rund um Borussia Dortmund

Offen lässt Favre, ob seine Mannschaft den Münchnern bereits auf Augenhöhe begegnen kann. Er spricht immerhin von einer positiven Entwicklung. „Wir haben in den drei bis vier Monaten gute Fortschritte gemacht“, erklärt der Fußball-Lehrer. „Aber wir haben noch viel vor. Wir müssen uns im taktischen Bereich verbessern. Die Mannschaft ist sehr jung. 18 bis 19-jährige Spieler brauchen ihre Zeit, das ist ganz normal.“

Entspannte Personallage

Personell sieht es bei den Dortmunder gut aus. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Abdou Diallo (muskuläre Probleme). Schlussmann Roman Bürki klagte nach der Partie bei Atlético Madrid zwar über Beschwerden im Oberschenkel, gab aber gleich selbst Entwarnung: „Das ist nicht so schlimm.“

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare