Aubameyang-Transfer

Berater klagt weiter gegen den BVB

+
Ein Spielervermittler klagt vor dem Oberlandesgericht Hamm um die Offenlegung des Bruttogehaltes von Pierre-Emerick Aubameyang.

Hamm - Ein Streit zwischen Borussia Dortmund und einem Spielervermittler aus Teneriffa beschäftigt am 17. November das Oberlandesgericht Hamm.

Es geht um Provisionszahlungen im Zuge des Transfers von Pierre-Emerick Aubameyang zu Borussia Dortmund. Der Gabuner war 2013 vom französischen Klub AS St. Etienne nach Dortmund gewechselt.

Hintergrund des Streits: Der betreffende Spielervermittler hatte behauptet, Borussia Dortmund den Vertrag mit Aubameyang vermittelt zu haben. Seiner Auffassung nach stünden ihm daher jährlich zehn Prozent des Brutto-Jahresgehaltes von Aubameyang zu. Um seine Ansprüche genau beziffern zu können, hatte der Vermittler die Offenlegung des Brutto-Gehaltes des Gabuners bereits eingeklagt, das Landgericht Dortmund die Klage am 9. Juni 2015 in erster Instanz aber abgewiesen. 

Ein zwischen den Parteien zustande gekommener Maklervertrag, der die Grundlage eines Auskunftsanspruches darstellen würde, konnte nicht festgestellt werden. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte damals, Provisionsgespräche habe es nicht gegeben. Zudem habe man Aubameyangs Vater gefragt, wer seinen Sohn vertritt. Demnach soll der nun klagende Spanier nur für Wechsel nach Spanien autorisiert gewesen sein. 

Das Urteil des Landgerichts akzeptierte der Vermittler nicht und ging in Berufung, die der 18. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes Hamm nun verhandelt. Der Senat hat das persönliche Erscheinen beider Parteien zu dem Termin angeordnet. Der BVB wird anwaltlich vertreten.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare