BVB noch ohne Stürmer

Philipp ist bereit für eine neue Rolle

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Maximilian Philipp wechselte im Sommer 2017 vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund.

Mit dem neuen BVB-Coach Lucien Favre kehrt eine neue Spielidee bei Lucien Favre ein. Maximilian Philipp darf sich eventuell auch auf eine neue Position einstellen.

Dortmund - Die Schweißperlen hatte sich Maximilian Philipp noch nicht komplett weggewischt. „Es steht mir ins Gesicht geschrieben, dass es sehr intensiv ist“, antwortet der Offensivspieler von Borussia Dortmund auf die Frage, wie die ersten Trainingstage unter dem neuen Chefcoach Lucien Favre bisher gelaufen seien.

Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – seien die ersten Eindrücke, die der 24-Jährige vom Schweizer hat, durchweg positiv. „Wir sehen seine Spielidee und sind begeistert davon“, erzählt Philipp. 

Tatsächlich war auch in der Einheit am Donnerstag zu sehen, wohin die Reise unter Favre gehen soll: schnelle Pässe. Präzise und scharf in den Fuß des Mitspielers. Mit möglichst wenigen Kontakten und zügigem Umschalten. „Es ist erst die erste Woche“, meint der Stürmer, „aber wir haben schon viel gelernt.“

Gelerntes schon in Wien zeigen

Wie viel seiner Philosophie Philipp und Co. bereits verinnerlicht haben, wollen sie heute im Test bei Austria Wien (19 Uhr/bei uns im Live-Ticker) zeigen. Ballbesitz oder Pressing? Im Idealfall beides. „Wir“, sagt Philipp, „müssen beides können, weil wir unterschiedliche Gegner haben. Da kann man nicht immer mit dem gleichen System gewinnen. Wir müssen variabel sein.“

Genauso wie es der Ex-Freiburger selbst ist. In der abgelaufenen Serie kam er überwiegend auf der linken Außenbahn zum Zuge. Zum Ende hin – aufgrund des Ausfalls von Michy Batshuayi – auch an vorderster Sturmfront. Genau das könnte wieder auf ihm zukommen. 

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Denn aktuell hat der BVB – abgesehen von Youngster Alexander Isak – keinen gestandenen Mittelstürmer im Kader. Von daher ist es nicht abwegig, dass der im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro vom SC Freiburg gekommene Offensivspieler diese Position weiter einnimmt.

Philipp hat keine Wunsch-Position

Für Philipp kein Problem, denn „ich bin variabel, das ist ja das Gute bei mir“, sagt er lachend. Selbst, wenn noch einer kommen sollte – der bereits in Dortmund gesichtete Rafael Leão (19) gilt als heißer Anwärter: „Konkurrenz ist auf jeder Situation gut, deswegen scheue ich mich nicht davor.“ 

Eine Wunsch-Position habe er jedenfalls nicht, versichert er: „Es ist egal, ob ich hinter der Spitze spiele, links, rechts oder ganz vorne, weil wir sowieso Spielertypen haben, die gerne mal tauschen und sich nicht zu schade sind, mit einen Weg für den anderen zu machen. Hauptsache“, ergänzt er lächelnd, „ich darf vorne spielen und nicht hinten.“

Ganz gleich, wo er am Ende auflaufen darf: Druck mache er sich nicht. „Ich kann auch Vorlagen geben, und im Vorjahr hat man gesehen, dass ich auch Tore schießen kann“, sagt Philipp. Neun waren es in 20 Liga-Einsätzen, Keine allzu schlechten Werte für eine mögliche neue Rolle.

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