Aubameyang-Wechsel

Für Zorc steht eine Dienstreise nach London an

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Pierre-Emerick Aubameyang wird aller Voraussicht nach zum FC Arsenal Wechsel. Borussia Dortmund Sportdirektor Michael Zorc wird wohl schon bald die finalen Gespräche führen.

Dortmund - Der Abschied rückt wohl immer näher. Wenige Stunden nachdem Trainer Peter Stöger seinem Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang noch eine Chance eingeräumt hatte, flog der Problemfall des BVB nicht mit zum Auswärtsspiel von Borussia Dortmund bei Hertha BSC. Stöger strich den Stürmer erneut aus dem Kader.

"Wir haben das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache ist", erklärte Sportdirektor Michael Zorc: "Mal schauen, ob das weiterhilft. Es ist eine schwierige Situation."

Aber auch eine, für die wohl schon bald eine Lösung präsentiert wird. Und die sieht einen Wechsel von Aubameyang vor.

Verhandlungen mit Arsenal

Der FC Arsenal soll bereit sein, 60 Millionen Euro für den 28-Jährigen auf den Tisch zu legen. Nach Informationen dieser Redaktion fliegt Zorc am Samstag statt in den Kurz-Urlaub nach London, um die Verhandlungen mit den Gunners zu finalisieren. Auch englische Medien gehen davon aus, dass der Transfer des Gabuners schon bald über die Bühne gehen wird. 

Dabei hatte Zorc zuvor verärgert auf die Aussagen von Arsene Wenger reagiert. Der Arsenal-Teamchef wurde am Donnerstag zum besonderen Charakter von Aubameyang angesprochen. "Ja, seinen Charakter kann man zwar positiv und negativ sehen - aber man sieht ja, was er in seiner Karriere erreicht hat. Er bringt seinen Charakter in einer positiven Weise ein", bemerkte er.

Wenger verärgert Zorc

Zu einem möglichen Wechsel des BVB-Stürmers hielt sich Wenger allerdings noch zurück: "Bei solchen Dingen ist es besser, wenn das geheim bleibt und man es nicht kommentiert, solange es nicht fix ist." 

Zorc zeigte sich wenig erfreut über Wengers Aussagen - zu einem Zeitpunkt, als noch keine offizielle Anfrage der Gunners vorlag. "Wir empfinden es als respektlos, sich mit Spielern anderer Mannschaft zu beschäftigen", erklärte der Sportdirektor: "Wir gehen davon aus, dass Arsène Wenger genug damit zu tun, sich um die Leistungen seiner eigenen Spieler zu kümmern." 

Einer von ihnen könnte schon bald auch Aubameyang sein.

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