Führung verschenkt

BVB-Spieler Weigl: "Das ist unheimlich ärgerlich"

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Julian Weigl (rechts), hier im Zweikampf mit Hoffenheims Andrej Kramaric, ärgert sich über das Unentschieden.

3:0 hat Borussia Dortmund gegen die TSG 1899 Hoffenheim geführt. Am Ende stand es unentschieden. Die Verantwortlichen des BVB suchen nach einer Erklärung.

Dortmund – "Die Niederlage – ehm, das Unentschieden – müssen wir uns selbst ankreiden lassen", sagte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, nach dem 3:3 (2:0) von Borussia Dortmund gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag. Sein Versprecher zeigt, wie groß die Enttäuschung war und ist über den verschenkten Sieg.

Dabei fing es richtig gut an für die Dortmunder, die Gäste wirkten erschreckend ungefährlich. "Die erste Halbzeit lief so, wie wir es uns vorgestellt haben", sagte Co-Trainer Edin Terzic, der den erkrankten Lucien Favre an der Seitenlinie vertrat. Nach dem Seitenwechsel kam es aber zum Bruch. Innerhalb von einer Viertelstunde schenkte der BVB eine 3:0-Führung her im eigenen Stadion.

Ticker zum Nachlesen: Borussia Dortmund gegen TSG 1899 Hoffenheim

"Beim 3:0 denkt man eigentlich, der Sack ist zu – dann haben wir uns zu viele Fehler erlaubt. Wir haben nicht konsequent genug gespielt", sagte Defensivmann Julian Weigl. "Das ist unheimlich ärgerlich und darf zu Hause nicht passieren", sagte er. Es war das dritte Spiel in Folge, in dem der BVB eine Führung verschenkte.

Dreckiger Sieg hätte gereicht

Dabei hätte Borussia Dortmund in diesem Fall auch ein dreckiger Sieg gereicht. "Wenn du 3:0 zu Hause führst, musst du das Ding auch nach Hause bringen. Und wenn es hinterher 3:2 ausgeht, ist es halt so. Aber dann muss man mit Mann und Maus verteidigen", brachte es Weigl auf den Punkt. "Dass es jetzt so ausgegangen ist, ärgert und und macht uns sauer", sagte er.

BVB vergibt Führung gegen Hoffenheim und verschenkt zwei Punkte

Die Gastgeber waren zum Ende hin zu leichtsinnig, liefen teilweise in unnötige Kontersituationen hinein. Zudem hätten sie "zu viele einfache und unnötige Ballverluste am eigenen Strafraum gehabt", so Co-Trainer Terzic. Aber: "Das ist auch Fußball und wir werden weiterhin alles geben", sagte er. Als nächstes wartet im Achtelfinale der Champions League am Mittwoch Tottenham Hotspur auf die Dortmunder. Bis dahin hat der Trainerstab noch Zeit "die Fehler, die wir in Angriff nehmen wollen" (Terzic) abzuschalten.

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