"Ein Jahr nicht mit Tuchel gesprochen"

Ex-Borusse Jakub "Kuba" Blaszczykowski kontert Tuchels Aussagen

Jakub Blaszczykowski
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Der Ex-Dortmunder Jakub Blaszczykowski wurde von den BVB-Fans in Wolfsburg gefeiert, sein Verhältnis zu Thomas Tuchel ist allerdings unterkühlt.

Dortmund - Jakub Blaszczykowski hat BVB-Trainer Thomas Tuchel in einem Interview mit der polnischen Sportzeitung "Przeglad Sportowy" widersprochen.

Es waren emotionale Momente, die sich auf dem Rasen abspielten. Der BVB hatte gerade in Wolfsburg 5:1 gewonnen, die Anhänger ihre Mannschaft gefeiert. Auch ein Spieler im grün-weißen Trikot war den Rufen der Fans gefolgt. Jakub "Kuba" Blaszczykowski, früherer Publikumsliebling in Dortmund und seit dem Sommer ein Wolf.

"Die Fans haben schon mehrmals gezeigt, dass sie sich klasse verhalten. Ich hatte nicht die Gelegenheit, mich früher bei ihnen für die Jahre, die wir zusammen erlebt haben, zu bedanken. Am Dienstag hatte ich endlich diese Chance. Das war für mich kein normales Bundesliga-Spiel, sondern eine sehr emotionale Sache. Die Jahre in Dortmund werde ich immer in meinem Herzen tragen", sagte der polnische Nationalspieler nun der Sportzeitung "Przeglad Sportowy".

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Borussia Dortmund fertigt auch den VfL Wolfsburg ab und feiert die nächste Tor-Gala. Pierre-Emerick Aubameyang trifft doppelt.
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Ganz anders sprach der Flügelflitzer derweil über BVB-Trainer Thomas Tuchel. Der hatte vor dem Spiel der Dortmunder in Wolfsburg anklingen lassen, der Pole habe sich dem Konkurrenzkampf in Dortmund nicht stellen wollen.  "Er hätte dann natürlich auch mit seinem engen Freund und Nationalmannschaftskollegen Lukasz Piszczek in Konkurrenz treten müssen. Er hat sich dann für den Wechsel entschieden", hatte Tuchel am Montag gesagt.

Blaszczykowski kontert Tuchels Aussagen. "Ich habe keine Ahnung, warum der Trainer so etwas gesagt hat. Ich habe mit Herrn Tuchel seit mehr als einem Jahr nicht gesprochen. Unser letztes Gespräch hat vor meiner Ausleihe nach Florenz stattgefunden. Deswegen war ich höchst überrascht, als ich seine Aussagen gelesen habe. Aber die weiter zu kommentieren ist nicht meine Aufgabe", so der Ex-Borusse.

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