BVB engagiert sich mit Filmspot gegen Rechts

DORTMUND - Borussia Dortmund engagiert sich mit einem Filmspot gegen Rechts. "Nazis und Fußball passen nicht zusammen! Für den schwarzgelben Fußball gilt das erst recht, denn Borussia verbindet alle Nationen und Kulturen, auf und neben dem Platz!", teilte der Bundesligist am Donnerstag mit.

Bli ck aufs BVB-Personal

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem dritten Torhüter Zlatan Alomerovic bis 30. Juni 2016 verlängert. Alomerovic gehört zum Stammpersonal der BVB-Reserve und hat noch kein Erstligaspiel bestritten.

Daher habe der BVB den Film produzieren lassen, der diese "glasklare Botschaft" übermittelt. Die Borussia beziehe mit dem Spot eine unmissverständliche Position: "In unserem Stadion und Vereinsumfeld dulden wir keine rechte Gesinnung. Bei uns ist jeder willkommen, der guten Fußball sehen will - Einschüchterung und Diskriminierung jeglicher Art haben bei uns nichts zu suchen."

Wer glaube, den Fußball und Borussia Dortmund für seine menschenverachtenden Parolen missbrauchen zu können, dem sei gesagt: "Die schwarzgelbe Familie wird sich dem entschlossen entgegenstellen!"

Der Meisterschafts- und Pokal-Zweite erhofft sich von dem Film eine Art Dominoeffekt. Fans, Sponsoren, Freunde und Partner, aber auch der Rest der Liga seien aufgerufen, den Kampf gegen Rechts gemeinsam zu führen. "Nur zusammen können wir Rassismus und Diskriminierung aus unseren Stadien verbannen", hieß es. - dpa

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