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BVB-Sportdirektor Zorc mit Klartext zur Haaland-Ehrenrunde: „Sah komisch aus“

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Von: Tobias Hinne-Schneider

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Vor dem Auswärtsspiel des BVB bei Hertha BSC Berlin hat Sportdirektor Michael Zorc sich zur „Ehrenrunde“ von Erling Haaland nach dem Fürth-Spiel geäußert.

Hamm - Nach dem 3:0-Erfolg von Borussia Dortmund gegen Greuther Fürth im Westfalenstadion hat Erling Haaland für Aufsehen gesorgt. Der Doppel-Torschütze jubelte nach dem Spiel vor der Südtribüne. Im Anschluss setzte er zu einer „Ehrenrunde“ an. Während sich die gesamte Mannschaft vor den BVB-Fans versammelte, um den Sieg mit einer Laola-Welle zu feiern, setzte der Stürmer seine Ego-Runde fort. Feiern mit dem Team? Fehlanzeige. Vor dem Spiel bei Hertha BSC Berlin hat sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc zu der Szene geäußert.

VereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
StadionSignal Iduna Park

BVB-Sportdirektor Zorc mit Klartext zur Haaland-Ehrenrunde: „Sah komisch aus“

„Das sah komisch aus“,gestand Zorc vor dem Berlin-Spiel am Mikrofon des Pay-TV-Senders Sky. Er habe sich nach dem Spiel mit Erling Haaland unterhalten, sagte Zorc. Es sei eine „unbewusste Aktion“ gewesen, nahm er den 21-jährigen Stürmer in Schutz. „Das Thema ist erledigt“, führte der Sportdirektor fort.

In den nächsten Wochen wolle sich der BVB mit der Zukunft des Stürmers auseinandersetzen. „Fakt ist, Haaland hat einen langfristigen Vertrag“, so Zorc. Bei „bestimmten Bedingungen“ kann der Norweger den BVB aber verlassen. Mit „bestimmten Bedingungen“ meint Zorc eine Ausstiegsklausel, die im Sommer greift. Die soll nach übereinstimmenden Medienberichten bei rund 80 Millionen Euro liegen. Ein Schnäppchen für den Stürmer, der in 53 Bundesliga-Spielen 53 Tore erzielt hat. Zuletzt hatte Haaland-Berater Mino Raiola konkrete Klubs genannt, zu denen es Haaland ziehen könnte.

Michael Zorc
Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc will sich in den kommenden Wochen mit Erling Haaland unterhalten. © Bernd Thissen/dpa

Die Gerüchte, dass Axel Witsel den BVB im Winter verlassen könnte, habe er auch wahrgenommen, sagte Zorc. Da gebe es aber „keinen Stand“. Zorc geht davon aus, dass der Belgier dem BVB auch in der Rückrunde zur Verfügung steht. Anders sei es bei Torwart Roman Bürki - das ist eine „Sondersituation“, so Zorc. Komme ein Angebot, werde man sich damit beschäftigen.

Bürki sitzt trotz des Ausfalls von BVB-Torwart Gregor Kobel nicht auf der Bank in Berlin. Dort nahm ein 22-Jähriger Platz. Das Tor hütete Kobel-Ersatz Marwin Hitz.

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