"Bundestags-Borussen"

Der BVB hat jetzt sogar im Reichstag einen Fanclub

BERLIN/DORTMUND - BVB-Fans gibt es überall, und fast überall tragen sie ihre schwarz-gelben Farben stolz vor sich her. Jetzt hat sich sogar im Bundestag in Berlin ein Fanclub gegründet. Mit dabei sind bereits 17 Abgeordnete.

17 Bundestagsabgeordnete trafen sich in Berlin jetzt nach einem Bericht der Ruhrnachrichten zum Gründungstreffen. Zur Vorsitzenden wählten sie die Dortmunder SPD-Politikerin Sabine Poschmann. Gemeinsam mit dem HSK-Abgeordneten Dirk Wiese und dem Recklinghäuser Michael Groß war von Poschmann auch die Initiative zur Gründung der "Bundestags-Borussen" ausgegangen. "Uns fiel auf, dass einige Kollegen mit Borussen-Schal in der Fraktionssitzung saßen, wenn abends der BVB spielte", erklärte die SPD-Politikerin dem Bericht zufolge.

Den entscheiden Anstoß zur Fanclub-Gründung habe allerdings der FC Bayern München gegeben, der im Bundestag bereits einen Fanclub hat. "Da ist die halbe CSU drin", so Sabine Poschmann. Der BVB-Fanclub sei dagegen bislang sozialdemokratisch geprägt. Dabei sind unter anderem  Ex-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück - auch Mitglied im BVB-Aufsichtsrat - und der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig. Man sei aber "auch offen für Mitglieder aus anderen Fraktionen", sagt Poschmann.

Gespannt wird nun eine mögliche Reaktion der Gelsenkirchener Konkurrenz erwartet. Gerüchteweise formiere sich im Bundestag auch bereits eine Schalker Fan-Mannschaft, heißt es in den Ruhrnachrichten. - WA

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