Ex-Stürmer

Bayern-Star Lewandowski schießt indirekt gegen den BVB – Stich ins schwarzgelbe Herz

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Robert Lewandowski fühlt sich im Trikot des FC Bayern München wohl.

Robert Lewandowski gelang bei Borussia Dortmund der Durchbruch. Mittlerweile ist er fest beim FC Bayern München verankert – und lässt das den BVB spüren.

Dortmund/München – Beim FC Bayern München ist Robert Lewandowski gesetzt. Beim BVB war er das auch mal. Für ihn hatte diese Zeit aber scheinbar nicht so eine große Bedeutung, wie jetzt in München. Im vereinseigenen Bayer-TV schoss Lewandowski jetzt nämlich gegen Borussia Dortmund. Viele schwarzgelbe Fans dürften seine Aussagen verärgern.

"Ich erinnere mich an meine ersten Tage bei Bayern München. Als ich das erste Mal das Trikot angezogen habe, war das ein besonderes Gefühl", erzählte Lewandowski. Dann der Seitenhieb in Richtung Borussia Dortmund: "Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, auf meinem Körper ein Trikot von einem großen Verein zu haben." Echte BVB-Fans treffen solche Worte und auch die Verantwortlichen dürften davon nicht begeistert sein. Dabei ist Lewandowski nicht der einzige BVB-Stürmer, der gegen Borussia Dortmund nachtritt – auch Andrej Yarmolenko übte Kritik und später gesellte ich auch noch Englands Nationalcoach Gareth Southgate dazu.

Schließlich hat Robert Lewandowski Borussia Dortmund im Jahr 2014 eigentlich im Guten verlassen. Der Pole hat schon zuvor klar und deutlich kommuniziert, dass der seinen damaligen Vertrag nicht verlängern möchte und sich einen anderen Verein suchen möchte. Auch, dass ein Wechsel zum Liga-Konkurrenten FC Bayern München forciert wurde, hat Lewandowski schon recht früh klargemacht.

Lewandowski schießt gegen den BVB: Erfolge aber nicht nur beim FC Bayern gefeiert

Zudem war die Ehe Lewandowski und BVB eigentlich eine glückliche. Der polnische Nationalstürmer wechselte 2010 für knapp 5 Millionen Euro von Lech Posen zu Borussia Dortmund. Zunächst saß er auf der Bank, kam höchstens als Joker zum Einsatz. Dann aber irgendwann der Durchbruch. In der Saison 2011/12 wurde er zum ersten Mal Torschützenkönig im Trikot des BVB, dann erneut in der Saison 2013/14. Mit Borussia Dortmund holte er zudem das Double 2012 und eine weitere Meisterschaft.

Beim BVB der Druchbruch, beim FC Bayern verlängert: Robert Lewandowski bleibt in München

Mittlerweile ist aber Lewandowski eine feste Größe beim FC Bayern München. Der Stürmer hat das Mia-San-Mia-Gefühl verinnerlicht und seinen Vertrag unlängst erst bis 2023 verlängert, wie tz.de* berichtet. Insgesamt stand er für den FC Bayern München in 247 Pflichtspielen auf dem Platz und schoss dabei 198 Tore, bereite 47 vor. Zum Vergleich: Bei Borussia Dortmund absolvierte Lewandowski 187 Spiele und erzielte 103 Tore, während er 42 weitere vorbereitete – Topwerte, die sich auch in seinem Rating bei FIFA 20 niederschlagen. Einziger Wermutstropfen damals beim BVB: Robert Lewandowski hatte schon damals einen geschätzten Marktwert von 50 Millionen Euro. Sein Transfer hätte also ordentlich die Kassen klingeln lassen können. Aber dem war nicht so. Denn: Der Vertrag von Lewandowski bei Borussia Dortmund war zuvor ausglaufen, Rekordmeister FC Bayern München konnte sich die Tormaschine, die wie am Fließband trifft, ohne eine horrende Ablösesumme krallen.

Sticheleien von Lewandowkski dürfte man beim BVB gelassen sehen

Die Dortmunder können aber die Sticheleien gelassen nehmen, haben in Paco Alcácer, der zurzeit mit der spanischen Nationalmannschaft unterwegs ist, einen gleichwertigen Knipser gefunden. Mario Götze, der beim Testpsiel gegen Energie Cottbus wegen einer Verletzung mit einer Maske spielte, ist ebenfalls noch eine fußballerisch starke Alternative. Vielmehr sucht Revierrivale Schalke 04 nach besseren Stürmern – Fans gingen nun sogar so weit und forderten (wohl im Scherz) die Verpflichtung von Lionel Messi, der ablösefrei zu haben sein soll. maho

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*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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