11. Bundesliga-Spieltag

André Schürrle: Waren eine Männermannschaft

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André Schürrle im Zweikampf mit Bayern Münchens Joshua Kimmich.

Dortmund - Vor dem Spiel gegen den FC Bayern hatte BVB-Trainer Thomas Tuchel angekündigt, Spieler einsetzen zu müssen, die noch nicht in der bestern körperlichen Verfassung sind. Dazu gehörte auch André Schürrle.

"Sie müssen", hatte Tuchel am Freitag auf die Frage geantwortet, ob Marcel Schmelzer und André Schürrle wieder hundertprozentig einsatzbereit seien.

Schmelzer hielt bis zur 89. Minute durch, Schürrle wurde nach 67 Minuten durch Erik Durm ersetzt. "Es war ein extrem schwieriges Spiel. Wir wussten vor dem Spiel, dass wir leiden müssen, im wahrsten Sinne des Wortes."

Laut Schürrle habe der BVB gut angefangen und sei gut in die Konter gekommen. "Ab der 25. Minute war Bayern besser. Wir mussten kämpfen, haben uns in jeden Ball geworfen und gut verteidigt", so der Nationalspieler.

Borussia Dortmund - FC Bayern München 1:0

Wie schon Trainer Tuchel so stellte auch der Angreifer fest, dass dem BVB momentan mit dem Ball vieles nicht so leicht fällt. "Dann muss man über den Kampf kommen, das haben wir heute gezeigt. Wir waren eine echte Männermannschaft auf dem Feld." Bis zur Winterpause sei es nun wichtig, viele Punkte zu holen, so Schürrle, "in der Tabelle sieht es jetzt schon wieder freundlicher für uns aus."

Fehlende Umschaltbewegung

Schürrles Position hatte sich nach der Halbzeit ein wenig verändert, er rückte noch ein Stück weiter nach links vorne. ""Wir wollten für Entlastung sorgen. Gerade gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir uns extrem nach hinten drücken lassen und sind überhaupt nicht mehr in die Umschaltbewegung gekommen. Da wollten wir früher attackieren."

Der Plan ging auf, kurz nach der Pause hatte Pierre-Emerick Aubameyang die Chance zum 2:0, scheiterte aber an Manuel Neuer. "Gegen die Bayern ist es schwer, spielerisch dagegen zu halten. Wenn man sieht, wieviel jeder gelaufen ist, war das einfach gut."

Nebenmann Mario Götze, der gegen den Rekordmeister etwas defensiver agierte und das 1:0 vorbereitete, sei momentan gut drauf, wie Schürrle befand. "Ihm fällt vieles auch wieder leichter. Jetzt muss er den Schwung mitnehmen und ich bin mir sicher, dass er das auch macht."

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