Borussia Dortmund: Favre ist sich auf vielen Positionen sicher

DFB-Pokal

Borussia Dortmund: Favre ist sich auf vielen Positionen sicher

Für Borussia Dortmund steht in der ersten Runde des DFB-Pokals das erste Pflichtspiel an – dann wird sich auch zeigen, wer es in die BVB-Startelf geschafft hat.
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Über Borussia Dortmund:

Der BVB ist achtfacher Deutscher Meister und erlebte in den vergangenen Jahren einen Aufschwung, der mit dem Double 2012 gekrönt wurde. Die Borussia spielt im Signal Iduna Park, dem ehemaligen Westfalenstadion. In der Saison 2018/2019 wurde Lucien Favre neuer Trainer des BVB als Nachfolger von Peter Stöger. Der Österreicher hatte Peter Bosz abgelöst, der nach nur wenigen Monaten Amtszeit beurlaubt worden war. Den letzten Titel holte die Borussia im Mai 2017 mit dem DFB-Pokalsieg unter Trainer Thomas Tuchel. Zuvor hatte Jürgen Klopp den BVB 2012 nicht nur zum ersten Double der Vereinsgeschichte geführt sowie ins Champions League-Finale 2013 in Wembley gegen den FC Bayern München.

BVB-Steckbrief

Gegründet: 19.12.1909
Trainer: Lucien Favre
Stadion: Signal Iduna Park (81.359 Plätze)
Präsident: Reinhard Rauball
Liga: Fußball-Bundesliga
Vereinsfarben: Schwarz-Gelb
Geschäftsführung: Hans-Joachim Watzke
Sportdirektor: Michael Zorc

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Die Stars des BV Borussia Dortmund

Im Tor des BVB steht Roman Bürki, Nationalspieler der Schweiz. Sein neuer Konkurrent ist sein Landsmann Marwin Hitz, den die Borussia vom FC Augsburg verpflichtet hat. In der Abwehr konkurrieren Manuel Akanji und der Mainzer Neuzugang Abdou Diallo um die Plätze in der Innenverteidigung mit dem erfahrenen Ömer Toprak. Auf den rechten Außenverteidiger-Position erhält der gestandene Lukasz Piszcek Konkurrenz durch Achraf Hakimi, den der BVB für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen hat. Der marokkanische Nationalspieler ist aber auch eine Option für die linke Seite und damit ein möglicher Backup für Marcel Schmelzer oder Jeremy Toljan, der ebenfalls auf beiden Seiten einsetzbar ist. Im Mittelfeld ziehen allen voran Mario Götze oder Julian Weigl die Fäden, für mehr Robustheit und Stabilität soll Thomas Delaney sorgen. Das Prunkstück bleibt die namhaft besetzte Offensive um Marco Reus, Maximilian Philipp oder den viel versprechenden Christian Pulisic. Als Talent und Hoffnungsträger gilt Jadon Sancho, Pokal-Sieger Marius Wolf verstärkt die rechte Außenbahn. Trainer seit Sommer 2018 ist Lucien Favre, der Peter Stöger ablöste.

Der BVB: Echte Liebe

Die Fans von Borussia Dortmund zählen zu den treuesten Anhänger der Fußball-Bundesliga. Der Slogan "Echte Liebe" kommt daher beim BVB nicht von ungefähr. Der Signal Iduna Park, vormals Westfalenstadion, ist mit einer Kapazität von nun 81.365 Plätzen für Duelle in der Meisterschaft (66.099 bei internationalen Spielen) das größte Fußballstadion in Deutschland - und meistens ausverkauft. In herzlicher Rivalität sind die Borussia-Fans mit den Anhängern des FC Schalke 04 seit Jahrzehnten verbunden. Das Revierderby ist für beide Seiten das wichtigste Duell der Saison. Sportlich hat sich seit den beiden Meistertiteln 2011 und 2012 und dem Champions-League-Finale 2013 eine große Rivalität mit dem FC Bayern München entwickelt. Hierzu trugen vor allem die Wechsel der Dortmunder Stars Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels von Dortmund nach München in die Allianz-Arena bei. Die vergangenen Jahren unter den Trainern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel gehören zu den erfolgreichsten der Dortmunder Vereinsgeschichte. Den Meister-Titeln 2011 und 2012 sowie dem DFB-Pokals-Sieg 2012 folgten neben dem Champions-League-Finale 2013 in Wembley noch drei weitere Finalteilnahmen im DFB-Pokal in den Jahren 2014, 2015 und 2016. Im vierten Anlauf, im Jahr 2017, holte der BVB endlich den DFB-Pokal. Danach kam es endlich wieder zur legendären Fahrt mit einem Jubelkorso um den Borsigplatz, der Dortmunder Geburtsstätte. Nach einer für die Verantwortlichen durchwachsenen Saison 2017/18 will der BVB unter dem neuen Trainer Lucien Favre wieder an die jüngsten Erfolge anknüpfen.

Die Macher des BVB

Mit Hans-Joachim Watzke als Vorsitzender der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GbmH & Co. KGaA begann in Dortmund 2005 eine neue Zeitrechnung. Zuvor hatten Präsident Gerd Niebaum und Manager Michael Meier den BVB fast in die Insolvenz geführt. Die Gläubiger der Dortmunder gaben der Vereinsführung eine letzte Chance. Watzke ist seitdem verantwortlich für die Entschuldung des Vereins. Als Präsident übernahm Reinhard Rauball das Ruder. Heute ist die Borussia schuldenfrei, auch dank der strategischen Partner Evonik, Puma und Signal Iduna. Ebenfalls in der Geschäftsführung sitzen Thomas Treß und Carsten Cramer. Während der vergangenen Jahre machte sich vor allem Sportdirektor Michael Zorc einen exzellenten Namen bei der Suche nach Talenten, die der BVB für viele Millionen Euro weiterverkaufen konnte - unter anderem Robert Lewandowski oder Ousmane Dembele. Seit Sommer 2018 wird die sportliche Führung des BVB ergänzt durch Sebastian Kehl (Leiter der Lizenzspielerabteilung) und Matthias Sammer als externer Berater. Zudem immer noch aktiv im Umfeld der Borussia sind BVB-Legenden wie Norbert Dickel, der Held von Berlin, der heute als Stadionsprecher und Reporter im BVB-Netradio arbeitet. Lars Ricken, Torschütze beim Champions League Sieg 1997 gegen Juventus Turin, arbeitet als Jugendkoordinator bei Borussia Dortmund.

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