Zwei Westfalenmeister der Freistilringer kommen aus Bönen

Bönens A-Jugendlicher Jan Mentler holte drei Siege im starken Feld. - Fotos: Liesegang

BÖNEN - Zufrieden kehrten sowohl die TuS-Ringer als auch deren Trainer Ingo Manz von den Westfalenmeisterschaften im freien Stil aus Bielefeld zurück. Der Bönener B-Jugendliche Tobias Martini wurde Westfalenmeister in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm. Fatih Cetin gewann die Konkurrenz der E-Jugendlichen bis 28 kg.

„Tobi hatte zwar nur einen Gegner – das war aber der starke Wittener Andreas Zenger“, freute sich Manz über das gelungene Comeback seines Schützlings, der nach einem Jahr Pause wieder ins Training eingestiegen ist. Martini schulterte Zenger nach einer 8:4-Führung.

Insgesamt starteten am Samstag vier TuS-Ringer. Neben dem B-Jugendlichen Martini stellten sich der A-Jugendliche Jan Mentler und die Männer Tobias Falkenstein sowie Enes Ünal der westfälischen Konkurrenz. „Tobias in der von ihm eher ungeliebten Stilart“, erklärte Manz. Der Bönener bevorzugt den klassischen Griechisch-Römischen Stil, muss aber bei den entsprechenden Meisterschaften am kommenden Wochenende in Hohenlimburg passen. „Er wollte wenigstens an einem Turnier teilnehmen“, sagte sein Trainer zum Start in Bielefeld. Er wurde nach zwei Niederlagen und zwei Siegen Fünfter in der Gewichtsklasse bis 86 kg. „Gegen Lünens Stefan Obst, der den größten Sprung in dieser Gewichtsklasse gemacht hat, war Tobi chancenlos“, so Manz nach 0:6 und Schulterniederlage. Gegen Wittens Martin Tasev verlor er das Poolfinale knapp mit 6:7. „Das hätte er gewinnen können“, urteilte Manz.

Ebenfalls zwei Kämpfe verlor Enes Ünal (70 kg). „Nach seinem ersten Kampf gegen Muhammed Kalabalik war er platt“, erklärte Manz, „sonst hätte er gegen Timo Golz gewonnen.“ Bei den A-Junioren fehlte Karsten Wegner. Jan Mentler vertrat die Bönener Farben in einer mit zwölf Ringern sehr stark besetzten Gewichtsklasse bis 63 kg. Der Bönener besiegte in den Pookämpfen Wilem Kassimov (Lippe-Detmold), Vagif Vagifli (Bielefeld) und Jonas Kunze (Gütersloh) jeweils deutlich mit 10:0. Gegen Essens Ekrem Gülönü – „der wird auch auf den Deutschen Meisterschaften eine gute Figur abgeben“ (Zitat Manz) – verhinderte Mentler die Schulterniederlage, wurde nach einem 8:20 schließlich Vierter.

„Am Sonntag hat man dann gesehen, wer zuhause viele Geschwister hat und sich durchsetzen muss“, sagte Manz schmunzelnd. Die „Gewinner“ auf Bönener Seite hießen nämlich Fatih und Malik Cetin sowie Matthäus Strzalka.

Fatih Cetin setzte sich mit zwei technisch überlegenen Siegen gegen Dennis Kassimov (Lippstadt, 10:0) und Hördes Rouven Methner (12:0) durch. „Er trainiert aber auch gut“, verriet Manz die Grundlagen des Erfolgs.

In der C-Jugend bis 46 kg belegte Bruder Malik nach drei Siegen bei zwei Niederlagen den dritten Platz.

Christian Alewelt erwischte hingegen einen nicht ganz so guten Tag: Er unterlag Vereinskamerad Malik Cetin auf Schulter, konnte insgesamt nur einen Sieg gegen Samuel Makedon (Lippstadt) verbuchen. Das bedeutete Platz fünf in der Endabrechnung.

Matthäus Strzalka (34 kg) belegte nach drei Siegen bei zwei Niederlagen ebenfalls den dritten Platz. Eine ausgeglichene Bilanz hatte Salih Cetin. Der D-Jugendliche (31 kg) belegte nach zwei Niederlagen und zwei Siegen den vierten Platz. - ml

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