Weber und Gerwien wechseln zum RSV

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Tim Gerwien (rechts) trägt ab der nächsten Saison das Trikot des RSV Altenbögge.

BÖNEN -  Noch sind die letzten Zweifel am Klassenerhalt nicht ausgeräumt, doch der neue Trainer Mike Rothenpieler bastelt schon am Kader für die nächste Bezirksliga-Saison. Der Coach hat mit dem RSV Altenbögge im zweiten Jahr nach der Rückkehr aus der Kreisebene nämlich viel vor.

„Mike hat das Ziel, den ein oder anderen oben zu ärgern“, sagt Kapitän Tino Stracke, der für Rothenpieler die Kommunikation übernimmt, solange der Trainer noch für die SG Massen verantwortlich ist. „Die Mannschaft soll definitiv breiter aufgestellt und auch verstärkt werden“, erklärt Stracke. Die ersten beiden Neuverpflichtungen sind dafür schon fix. Timo Weber und Tim Gerwien wechseln aus der Landesliga von der zweiten Mannschaft es HC TuRa Bergkamen in die MCG-Halle. Weber ist ein Linkshänder, der sich auf der rechten Seite am wohlsten fühlt. „Er ist auch gut in der Abwehr“, sagt Stracke. Gerwien ist ein Kandidat, der den Kapitän auf der Mitte entlasten kann.

Mit 20 Leuten möchte Rothenpieler die Vorbereitung auf die neue Saison bestreiten. Der Kern des alten Kaders hat bereits seine Zusage gegeben. Einige Spieler will und muss der Verein aber noch vom Bleiben überzeugen. Zudem sollen die der A-Jugend entwachsenen Nachwuchskräfte weiter integriert werden. „Die Jungspunde werden versuchen anzugreifen“, rechnet Stracke mit mehr Konkurrenzkampf. Zuletzt standen neben dem fast schon zum Stammspieler aufgestiegenen Lukas Florian auch Guiliano Wöllert, Oliver Eißing und Frederic Betz wiederholt im Kader. Außerdem sucht Rothenpieler weitere Verstärkungen.

Auf der anderen Seite hat der RSV allerdings zwei Abgänge zu verzeichnen. Kreisläufer Mirza Bajramovic werden die Fahrten aus Fröndenberg zu viel. Er hört in Bönen auf. Und auch Torhüter Michael Springhoff hängt die Schuhe an den Nagel. Letztere Personalie bereitet den Altenböggern Kopfzerbrechen. Denn der zweite Keeper Dirk Joneleit war zuletzt häufiger verletzt, fehlt zudem wegen seines Schichtdienstes oft beim Training. „Wir sind arg dran, einen Torhüter zu suchen. Das ist unsere Problemzone“, sagt Stracke. Immerhin steht Thomas Wollek weiter im Notfall parat.

In den Ferien wollen sich die RSV-Akteure in Ruhe mit ihrem neuen Trainer zusammensetzen und den Fahrplan besprechen. Auch die Verzahnung mit der Reserve soll intensiviert werden. „Die zweite Mannschaft soll weiter voran gebracht werden“, erklärt Stracke. Eine notwendige Sache, um Unzufriedenheit vorzubeugen. - bob

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