TuS Bönen: Zwei Medaillen bei Ringer-Meisterschaft

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Unten lag Bönens Silbermedaillengewinner Igor Wiens nur gegen Landesmeister Wladislaus Eirich.

BÖNEN - Sport für Kenner bot die TuS Bönen am vergangenen Wochenende. Die Ringer richteten die Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil aus – inklusive der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Männer im hessischen Mömbris.

Die Teilnahme verpasste Igor Wiens am Samstag knapp. Als bester Bönener Ringer erkämpfte er sich den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 80 kg. Malik Cetin (46 kg) hielt die Farben der Bönener C-Junioren hoch. Er stand nach den Kämpfen als Dritter ebenfalls auf dem Podest.

93 Ringer liefen am Samstag in die Goethehalle ein. Darunter waren die TuS-Senioren Wiens, Jan Mentler und Fehmi Güner. Um den Landesmeistertitel der C-Junioren bewarben sich mit Cetin, Matthäus Strzalka, Devid Stabel, Fabian Kos und Christian Alewelt fünf Bönener.

Gekämpft wurde fast überall nach „Nordischem“ Austragungsmodus, also jeder gegen jeden. Nur die Gewichtsklasse bis 38 kg bei den C-Junioren war so stark besetzt, dass Poolkämpfe angesetzt wurden. Dort stellte Bönen allerdings keinen Ringer. Bei den Männern waren es mit der bis 66, 75 und 98 kg gleich drei Gewichtsklassen, die gut gebucht wurden.

„Igor hat wirklich gut gerungen“, lobte TuS-Betreuer Thomas Heyer, der gemeinsam mit Ingo Manz coachte. Der Bönener startete gegen den späteren Landesmeister Wladislaus Eirich und war beim 0:10 chancenlos. Wiens steigerte sich. „Gegen Szabolcs Hatos hat er einen guten Kampf hingelegt“, so Heyer. Der Bönener besiegte den Herdecker mit 3:1 nach Punkten. Gegen Niklas Theissen wachte er spät auf, konterte die Führung des Mülheimers aber mit 12:4 und anschließendem Schultersieg. „Damit habe ich nicht gerechnet“, beobachtete TuS-Trainer Marvin Manz. Den Wettkampf beendete Wiens schließlich mit einem 12:0 über den Solinger Hubert Felkiewicz.

„Jan Mentler hat zu verhalten gerungen“, erklärte Heyer nach dem fünften Platz des 66-Kilo-Mannes, „da war mehr drin.“ Nicht mal schnuppern am Sieg durfte Fehmi Güney. „Er hatte ausschließlich Oberligaringer gegen sich“, zeigten sich die TuS-Verantwortlichen nicht überrascht über die zwei Niederlagen des Böneners in der 98-kg-Klasse.

Überrascht wurden Heyer und Manz vom schlechten Abschneiden Matthäus Strzalkas. „Er stand Samstag völlig neben sich“, erklärten sie zum Abschneiden (6.) des ambitionierten TuS-Nachwuchsringers. Christian Alewelt, genauso oft bei Wettbewerben auf der Matte, „schlug sich wieder selber“. Immerhin verabschiedete sich der Bönener mit einem starken Schultersieg gegen Samuel Makedon aus dem Wettkampf.

Auf Schulter hatte er zuvor gegen Vereinskameraden Malik Cetin verloren, der in der Gewichtsklasse bis 46 kg Bronze holte. „Er lernt allmählich, sich besser durchzusetzen“, freute sich Heyer. Fabian Kos (54 kg) wird zwar als Zweiter gelistet, hatte aber nur einen Gegner. „Trotzdem – er hat mitgerungen, war wesentlich selbstbewusster als die Woche zuvor“, sagte Heyer, der gerne sehen würde, dass Devid Stabel (29 kg) seine guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf bestätigt. - ml

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