Sechs-Punkte-Start macht der SpVg Mut

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SpVg-Trainer Hendrik Dördelmann ist mit den ersten beiden Auftritten seiner Mannschaft zufrieden, sieht aber noch Steigerungspotenzial.

Bönen - Unmittelbar nach Schlusspfiff am Hammer Nordendamm freute sich Hendrik Dördelmann schon auf das nächste Wochenende. „Jetzt haben wir gegen Werne das erste Spitzenspiel“, sagte der Trainer der SpVg Bönen nach dem Erfolg über den ebenfalls zu den Aufstiegskandidaten zählenden BV 09 Hamm.

Die neu aus dem aufgelösten Kreis Lüdinghausen in den heimischen Kreis gewechselte Eintracht aus Werne gilt vielen als Favorit auf den Titel in der Fußball-Kreisliga A1. Für den Bezirksliga-Absteiger vom Rehbusch wird sich daher schon früh zeigen, wohin die Reise gehen kann.

Für die SpVg endet am Sonntag die Startphase der neuen Saison. Nach dem Heimspiel gegen Werne hat die Dördelmann-Elf spielfrei, ehe die Duelle gegen die drei Zweitvertretungen der Liga aus Wiescherhöfen, Lohauserholz und vom TSC Hamm anstehen. Die ersten zwei Auftritte machen jedenfalls Mut, dass die Bönener, wie von den Verantwortlichen erhofft, im oberen Tabellendrittel mitmischen können.

Die SpVg setzte sich bislang jeweils 3:1 gegen zwei Mannschaften durch, die zu den stärkeren der Liga gezählt werden können. Dördelmann, der immer betont hatte, dass sich das neu zusammengestellte Team noch in der Eingewöhnungsphase befindet, sieht daher Steigerungspotenzial. Schließlich bemängelte er am vergangenen Sonntag, dass seine Mannschaft erneut erst ab der 60. Minute angefangen habe, Fußball zu spielen. Tatsächlich tat sich die SpVg in der ersten Hälfte schwer. Die beiden Spitzen Kevin Scheibke und Sedat Cakir hangen in der Luft, auch weil Kapitän Tobias Wittwer als Verbindungsmann fehlte. Die Bönener Mittelfeldspieler standen gegen den BVH zu tief und rückten zu wenig nach. „Die Abstände waren zu groß“, so Dördelmann.

Defensiv zahlt sich derzeit die spät in der Vorbereitung vollzogene Umstellung auf eine Dreierabwehrkette mit Cengiz Güner als zentralem Akteur aus. Gemeinsam mit Malik Öncül und Raphael Poljsak sowie dem gut arbeitenden Mittelfeld bildet er ein schwer zu überwindendes Trio.

Dass Bönen zum zweiten Mal in der Schlussphase dominierte, wird der Trainer auch positiv gesehen haben. Seine Mannschaft scheint fit zu sein, kann am Ende noch zulegen. Einziger Wermutstropfen war nur die Verletzung von Sebastian Schneck, der eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung wieder raus musste. - bob

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