1. wa.de
  2. Sport
  3. Bönen

Nachgefragt: Zübeyir Kaya ist der Mann der Stunde bei der IG

Erstellt:

Von: Boris Baur

Kommentare

Auf seiner neuen Position im offensiven Zentrum hat Zübeyir Kaya mehr Aktionen in gefährlichen Räumen.
Auf seiner neuen Position im offensiven Zentrum hat Zübeyir Kaya mehr Aktionen in gefährlichen Räumen. © Baur Boris

Sechs Tore und zwei Vorlagen in drei Spielen: Kaum einer steht aktuell derart für die Power, mit der Spitzenreiter IG Bönen momentan seine Gegner in der Fußball-Landesliga überrollt wie Zübeyir Kaya. Zehnmal hat er in dieser Saison bereits getroffen, der Hattrick gegen Dorsten-Hardt wurde ihm aber wegen der Spielwertung (der WA berichtete) wieder abgezogen. Doch am Sonntag gegen den Werner SC verletzte sich der 24-Jährige. Im Gespräch mit Boris Baur erzählt er, warum er gerade so gut drauf ist.

Am Sonntag haben Sie sich verletzt. Wie kam es dazu?

Ich bin am Dienstag beim Arzt (das Gespräch fand vorher statt – Anm. d. Red.). Aber ich hatte schon ein paar Mal einen Muskelfaserriss. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Passiert ist das kurz vor meiner Chance zum 3:0, nach der ich mich habe auswechseln lassen (61. Minute – Anm. d. Red.). Ich habe zum Sprint angesetzt und auf einmal war da ein kurzer Messerstich.

Ein längerer Ausfall wäre bitter für Sie, denn Sie sind wohl in der Form ihres Lebens.

Auf jeden Fall. Es läuft momentan gut, es läuft sogar sehr gut.

Woran liegt das?

Ich habe einiges nachzuholen aus der vorherigen Saison, also der vor Corona. Da war meine Konzentration und alles nicht so auf den Fußball angepasst. Das ist jetzt anders. Ich höre jetzt auch mehr auf den Trainer. Ich muss noch mehr mitarbeiten, mich früher vom Ball trennen. Dazu kommt die andere Position. Da hat man mehr Zug zum Tor als von außen und kriegt die Bälle öfters in den gefährlichen Positionen.

Auch für die IG läuft es gut. Die 0:1-Niederlage Ende September in Roxel hat die Mannschaft gut weggesteckt.

Ja. Und da hätten wir auch punkten müssen. Wir lassen uns davon nicht beirren, wenn mal so ein Spiel kommt. Dann geht es danach die Woche weiter und wir schauen von Spiel zu Spiel.

Wo ist denn in Ihrer Mannschaft noch Potenzial nach oben?

Da ist noch Potenzial. Man sieht es von Spieltag zu Spieltag, wir schweißen uns immer mehr zusammen. Uns fehlt noch die perfekte Teamchemie. Aber ich bin mir sicher, dass wir die in ein paar Wochen haben werden.

Auch interessant

Kommentare