Zahl der Sportabzeichen-Absolventen nahezu konstant

RGS Bönen
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Ein Vortrag der Puschelgruppe der RGS Bönen leitete die offizielle Vergabe der Sportabzeichen ein.

BÖNEN ▪ Gut besucht war die offizielle Vergabe der Sportabzeichen. So gut, dass im Forum der Goetheschule zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten. Gut besucht waren auch die Sportabzeichen-Wettkämpfe im Jahr 2011 gewesen. 650 Absolventen zählten die Obleute Birgit Stephan und Manfred Theymann – fast so viele wie im Vorjahr (654).

Auch wenn es nicht zu einem kleinen Plus gereicht hat, so gehören die Bönener doch weiterhin zu den fleißigsten Abzeichen-Sammlern unter den Kreis-Kommunen bis 20 000 Einwohner. Das bestätigte am Samstag Susanne Peters, die beim Kreissportbund für den Sportabzeichen-Wettbewerb zuständig ist. Sie vertrat in Bönen den Sportbund gemeinsam mit der neuen Seniorenbeauftragten Uschi Bergmann.

Die beiden waren nicht die einzigen Ehrengäste auf der Liste von Gastgeberin Birgit Stephan. Außer dem beruflich verhinderten Vorsitzenden des Bönener Gemeindesportverbandes, Detlev Renk, sowie GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl fehlte niemand am Tisch der Sponsoren und Ehrengäste.

Die Sportabzeichen-Vergabe in Bildern

Bönener Sportabzeichenverleihung im Forum der Goetheschule

Bönener Sportabzeichenverleihung im Forum der Goetheschule

Die von Gemeinde-Fachbereichsleiterin Edelgard Blümel geleitete Vergabe-Feier begann mit einem Vortrag der Puschelgruppe der Rehasportgemeinschaft (RGS) Bönen und Dankesworten von Bürgermeister Rainer Eßkuchen an die Prüfer. Er strich heraus, wie wichtig regelmäßige sportliche Betätigung sei – gerade im Kindesalter. Für Kindergarten- und Grundschulkinder bietet der Gemeindesportverband das Mini-Sportabzeichen an. Das wurde auch im Jahr 2011 gut angenommen: 231 Kinder beteiligten sich an dem Wettbewerb aus Laufen, Springen und Werfen.

Bei den Grundschulen gab es mit 46,1 Prozent Beteiligung gegenüber den 37,9 Prozent in 2010 eine deutliche Steigerung. Bei den weiterführenden Schulen ist die Zahl mit nur 3,9 Prozent (Vorjahr: 8,6) wesentlich schlechter – auch weil das Marie-Curie-Gymnasium das Sportabzeichen nicht anbietet. Die prozentual meisten Schüler stellte hier mit nur 13 Schülern (4,4 Prozent aller Schüler) die Pestalozzi-Hauptschule, gefolgt von der Humboldt-Realschule mit 17 Schülern (3,9 Prozent). Auch die Zahl der Absolventen in den Vereinen mit bis zu 300 Mitglieder sank, während die größeren Klubs etwas zulegten.

Gerlinde Püttmann legte im vergangenen Jahr ihre 43. Wiederholung ab und führt damit die Liste der Absolventinnen des vergangenen Jahres an. Unter den männlichen 2011er-Absolventen ist es Ludwig Gosewinkel mit 46 Wiederholungen.

Sportabzeichen-Wettbewerb soll reformiert werden

Für das nächste Jahr 2013, dem 100. seit Einführung des Sportabzeichens, kündigte Peters Veränderungen an. Der Breitensport-„Dino“ soll reformiert werden. Bronze-, Silber- und Gold sollen nicht mehr leistungsunabhängig aufeinander folgen. Es soll werden, mit einer bestimmten Leistung sofort Gold abzulegen. Auch will sich der Verband gegenüber anderen Sportarten öffnen. So sprach Peters etwa davon, ein „Tennis-Abzeichen“ abzulegen.

Darüber hinaus soll der Leistungskatalog „entrümpelt“ werden. Statt fünf Gruppen sollen es nach der Reform nur noch vier sein, die für die Sport-Teilbereiche Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination stehen. Die konkrete Umsetzung der Maßnahmen, so Peters, werde in dieser Woche mit dem Landessportbund abgesprochen und anschließend den Vereinen und Verbänden mitgeteilt. ▪ ml

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