Filler kommt in New York bis ins Viertelfinale

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Joshua Filler zeigte in New York sein ganzes Talent und gewann viele neue Fans.

New York - Er kam nur auf Einladung des Veranstalters, hat dann aber mächtig Eindruck hinterlassen. Für Bönens Billard-Talent Joshua Filler hat sich die Reise nach New York zur inoffiziellen 14.1-Weltmeisterschaft in allen Belangen gelohnt.

Der 17-Jährige avancierte bei seinem ersten Besuch in den USA gleich zu einem der Publikumslieblinge. Und mit dem Einzug ins Viertelfinale war das 75. „World Tournament“ mit einigen der besten Spieler in dieser Disziplin auch sportlich ein Erfolg.

Mit seinen Leistungen spielte sich der Bönener, der zuletzt mit dem PBC Schwerte den deutschen Mannschaftsmeistertitel gewonnen hatte, ins Rampenlicht. Im Verlauf der WM wurden seine Partien von Veranstalter daher auch im Pay-per-View-Livestream gezeigt. Vor seiner letzten Begegnung gegen Warren Kiarnco von den Philippinnen war er überdies als Interviewpartner gefragt. Als „great“ und „awesome“ bezeichnete der Bönener seine Erfahrungen in New York und bedankte sich bei Freunden und Sponsoren, die seinen Auftritt im Big Apple möglich gemacht hatten.

Sportlich lief es für Filler natürlich auch richtig gut. Als Zweiter hatte er seine Sechser-Gruppe überstanden, schlug in der ersten K.-o.-Runde Hunter Lombardo. Dann traf er mit Darren Appleton auf einen der Favoriten. Der Bönener führte bereits deutlich, ehe er ein Foul beging, in dem er eine Kugel berührte. Er gab seinen Fehler selbst zu, obwohl dieser von niemand anderem gesehen worden war – und erntete viel Lob für seine Fairness. Am Ende hatte Appelton, der erst im Finale dem Deutschen Thorsten Hohmann unterlag, knapp mit 150:138 die Nase vorn.

Filler musste in die Trostrunde, in der er nach einem weiteren Erfolg über Steve Lipski zum zweiten Mal im Turnierverlauf auf Jayson Shaw traf. Der Schotte hatte ihn in der Vorrunde die einzige Niederlage beigefügt hatte, doch diesmal nahm Filler eindrucksvoll mit einem 200:80-Sieg Revanche. Der 17-Jährige stand im Viertelfinale, dass er allerdings deutlich mit 15:200 verlor.

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